Die Familie ist die Basis des ewigen Glücks

Aus welchem Grund würdet ihr in unserem täglichen Leben jemanden eine glückliche Person nennen? Können Leute glücklich genannt werden, weil sie irgendeine äußerliche Fähigkeit, Macht oder Autorität besitzen? Nein, das können sie nicht. Oder sind Leute glücklich, weil sie so viel Geld haben, dass sie andere nicht beneiden müssen? Nein. Ferner, können Leute dadurch glücklich werden, dass sie ein umfassendes Wissen erlangen oder eine Position erreichen, von der aus sie die Welt beherrschen können? Es stimmt absolut nicht, dass Menschen wahrhaft glücklich werden, weil sie diese Dinge haben. (23-11, 11.05.1969) 

Selbst wenn manche Leute denken, sie hätten nun genug, so dass sie nichts mehr im Himmel oder auf Erden beneiden müssen, und Lieder der Freude singen, so können solche äußere Dinge doch keine Quelle des Glücks sein. Äußere Dinge können ein Mittel sein, um Glück zu finden, aber sie können nicht das Glück selbst sein. Was also ist es, das uns Glück empfinden lässt? Ihr müsst geliebte Eltern, einen geliebten Ehepartner und geliebte Kinder haben. Das kann niemand leugnen. Wenn euch auch nur eines davon fehlt, empfindet ihr eine entsprechende Trauer, und in eurem Herzen wird unweigerlich Unzufriedenheit zurückbleiben. (21-140, 17.11.1968) 

Generell haben alle Menschen auf Erden das Gefühl, dass die Familie eine Basis des Glücks ist. Die Familie muss Eltern haben. In der Welt werden Kinder ohne Eltern Waisenkinder genannt und als bedauernswerte Menschen betrachtet. Die Familie hat Eltern und gleichzeitig ein eheliches Band. Es ist traurig, keine Eltern zu haben, und traurig, keinen Ehepartner zu haben. Wie sehr sich Ehepartner auch geliebt haben mögen – es bedeutet großen Kummer und Niedergeschlagenheit, wenn einer von beiden den anderen verliert. Nicht nur das, es ist sicherlich auch ein großer Kummer, wenn ein Paar keine Kinder haben kann. (23-11, 11.05.1969) 

Eine Familie muss Eltern, Ehepartner und Kinder haben. Nur dann wird sie zur Grundlage des Glücks. Gottes Zweck in Seinem Bemühen, die Menschheit wiederherzustellen, muss auch für Sein eigenes Glück sein. Die Verwirklichung des Ideals von Gottes Grundlage des Glücks ist ohne Menschen nicht möglich. Dieser Punkt des Zusammentreffens kann nur durch Seine Beziehung zu ihnen erreicht werden. Genauso wie wir uns glücklich fühlen, wenn all die für unser gefühlsmäßiges Wohlbefinden nötigen Elemente in unserer Familie vorhanden sind, so möchte auch Gott in ei- ner solchen Umgebung Glück empfinden. (32-197, 15.07.1970) 

Wo entsteht das Glück? In welcher Umgebung wollen wir Lieder des Glücks singen? In der Familie. Das Familienglück kann niemals erreicht werden, wenn es in der Familie emotionale Probleme gibt oder es an Herz oder Liebe mangelt. (23-120, 18.05.1969) 

Wenn ein Paar keine Kinder hat, kann es kein Glück finden. Ebenso, wenn Kinder keine Eltern haben, gibt es für sie keine Freude. Wo es einen Mann gibt, wird es auch eine Frau als seinen Partner geben müssen. Das selbe gilt für die Frau. Ein Ehemann und seine Ehefrau haben den Wunsch, ihre Liebe innerhalb ihrer Subjekt-Objekt-Beziehung in einer höheren Dimension zu halten. Außerdem müssen sie Kinder haben. Eine vereinigte Familie kann nur verwirklicht werden, wenn ein Ehepaar Eltern über sich und Kinder unter sich hat. Eine Familie sollte auf diese Weise vertikal und horizontal miteinander vereinigt sein. Wer sollte dann im Mittelpunkt ihrer Einheit stehen? Mit Menschen allein ist das nicht möglich. Da sie allein nicht nach höheren Werten streben können, werden die Eltern – wenn es einen absoluten Subjektpartner der Liebe gibt – versuchen, sich mit diesem Subjektpartner als ihrem Zentrum zu vereinigen. Der Ort, wo Eltern und Kinder mit diesem Subjektpartner als Zentrum in Liebe eins werden, wird ein Ort des Glücks und der Hoffnung sein. Alles muss in Einheit gebracht und durch etwas Wertvolleres und Stimulierenderes vereinigt werden. Allein aus unserer menschlichen Liebe heraus ist das nicht möglich, sondern nur von der Position des absoluten Subjektpartners aus. (Chukbokkajeong, 913)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 544-545)