Die Evolutionstheorie wird benutzt, um die Welt von heute zu erklären; aber damit Amöben andere Arten hervorbringen können, die größer sind als sie selbst in ihrem gegenwärtigen Zustand, muss zusätzliche Energie hinzugefügt werden. Kurz: Es ist weitere Energie nötig. Kann die Amöbe allein zusätzliche Energie induzieren, um sich weiterzuentwickeln? Besitzt sie solche Fähigkeiten? Damit sie ein wenig höher hinaufsteigen und etwas Größeres werden kann, muss sie größere Energie in sich haben. Da sie nicht die Fähigkeit besitzt, zusätzliche Energie aus sich selbst heraus zu schaffen, woher würde sie dann diese zusätzliche Energie bekommen? Kann eine solche Logik aufgestellt werden? Wenn ein Mann, ob Herr Kim oder Herr Park, behauptet: „Ich kann Mohammed Ali in einem Augenblick niederschlagen!“, wäre er dann wirklich fähig, das zu tun? Damit er es wirklich tun könnte, müsste er ein größeres Leistungsvermögen erwerben, verglichen mit der ihm gegenwärtig innewohnenden Kraft, weil es Grenzen für das gibt, was er, so wie er ist, tun kann. Wenn Herr Park behaupten würde: „Wenn ich durch Mutation stärker geworden bin, werde ich Mohammed Ali umhauen“, glaubt ihr dann, dass das jemals geschehen würde? (89-73, 11.07.1976)
Wenn wir das Prinzip der Dissipation von Energie in Betracht ziehen, kann dann bei den Menschen der Input von Energie gleich dem Output der Energie sein? Energie kommt in den Körper, um Aktionen auszuführen; kann diese Energie der Energie gleich sein, die übrigbleibt, nachdem die Aktion ausgeführt worden ist? Wird sie im Prozess der Aktion nicht verbraucht? Verbraucht Bewegung nicht Energie? Folglich kann Output nicht gleich Input sein, sondern ist immer weniger als vorher. Anhänger der Evolutionstheorie unterstellen, dass Energie mit der Aktion mehr wird. Eine derartige Formel existiert jedoch nicht. Wenn es wahr wäre, dann würde diese Welt auf den Kopf gestellt. Folglich ist eine externe Quelle von zusätzlicher Energie nötig. (55-254, 09.05.1972)
Evolutionisten sagen, dass die Amöbe sich langsam in ein höheres Tier entwickelt hat, schließlich in einen Affen, und dass der Affe sich in einen Menschen entwickelt hat. Denkt darüber nach. Damit ein Mensch übermenschliche Kraft anwenden kann, braucht er zusätzliche Energie, die er von woanders herbekommt. Das ist das Prinzip von Energie. Energie wird durch Aktion unweigerlich verbraucht. Nur wenn zusätzliche Energie zugeführt wird, kann eine neue Aktion ausgeführt werden. (38-155, 03.01.1971)
Im Prinzip werden ein Subjekt und ein Objekt nicht miteinander interagieren, wenn sie dadurch schlechter dran sein werden als vorher; sie werden nur interagieren, nachdem sie einen gemeinsamen Zweck entdeckt haben, der sie nach der Aktion besser dastehen lässt. Wenn wir die Evolutionstheorie unter diesen Gesichtspunkten betrachten, dann können wir erkennen, dass keine Entwicklung stattfinden wird, wenn kein Zweck für die Verbesserung eines Wesens durch Evolution gefunden werden kann. Damit Entwicklung stattfinden kann, muss eine größere Menge von Energie durch die horizontale Beziehung investiert werden. Andernfalls kann es keine Entwicklung geben. Diese Energie wird ohne einen Zweck und ohne ein Objekt der Aktion nutzlos sein. (54-11, 09.03.1972)
Was ist in der Evolutionstheorie widersprüchlich? Damit die Amöbe sich entfalten und entwickeln kann, braucht sie Energie. Sie benötigt eine externe Energiequelle, um allmählich zu wachsen. Damit sie sagen kann: „Ich werde als ein Wesen geboren werden, das eine Stufe höher ist, also als ein höheres Wesen!“, muss etwas von außen hinzugefügt werden. Ohne einen zusätzlichen Energie-Input kann sie nicht wachsen. Sie braucht Energie von außerhalb. Die Frage ist: Kann die Amöbe wachsen und weiterleben und dabei gleichzeitig genug Energie erzeugen, um selbst ein größeres Wesen zu werden? So etwas kann niemals geschehen. (265-58, 20.11.1994)
Wie finden Entwicklungen gemäß der Evolutionstheorie statt? Diese Theorie widerspricht dem Prinzip von Input und Output vollkommen. Wie kann es in der Welt nur eine solche Theorie geben? Geht es bei der Evolutionstheorie nicht immer darum, sich auf eine höhere Ebene zu entwickeln? Bedeutet Evolution, eine niedere Lebensform zu werden? Nach der Theorie ist die Amöbe natürlich entstanden und ist dann langsam größer geworden, um sich schließlich in einen Affen zu entwickeln, der sich wiederum entfaltet und zu einem Menschen entwickelt hat. Erfolgt in diesem Prozess, wie ihn die Evolutionstheorie beschreibt, ein Wachstum zum Größeren oder eine Entwicklung zum Kleineren? Andererseits diktiert das Energieprinzip absolut, dass etwas Größeres nicht aus einem Prozess hervorgehen kann, bei dem Input und Output gleich sind; vielmehr wird jede Energie, die ursprünglich angewandt wurde, naturgemäß geringer werden als vor dem Zeitpunkte ihres Verbrauchs. (37-16, 22.12.1970)
Nach der Wärmelehre gilt: Wenn ein Prozess abläuft, der auf dem Input und Output von Energie beruht, muss ein Verlust eintreten, das heißt, die Energiemenge wird abnehmen. Was ich dann wissen will, ist dies: Woher kommt die Logik, dass sie zunehmen wird? Der Begriff „Evolution“ deutet an, dass im Verlauf der Zeit einige Elemente zu einem Wesen hinzugefügt werden, und dass dieses Wesen mit diesen zusätzlichen Elementen größer wird. Die Frage ist dann, wo diese zusätzlichen Elemente herkommen? Wo könnt ihr eine Logik finden, die rechtfertigt, dass der Output größer ist als der Input? Aktion beinhaltet einen Energieverlust, und darum muss der Input größer sein als der Output. Aus dieser Perspektive kann die Logik der Evolution nicht begründet werden. Geschaffene Wesen können für diesen Prozess keine weitere Energiequelle hinzunehmen. In der Welt der Bewegung kann niemals ein Output geschafen werden, der größer ist als der In- put; denn wenn das möglich wäre, würde es zu grenzenloser Macht führen. Was ist das nächste Problem? Menschen von heute, die an die Evolutionstheorie glauben, haben vergessen, dass alles durch die Beziehung und die Interaktion zwischen plus und minus, Mann und Frau, Staubgefäß und Stempel und positiven und negativen Ionen entstanden ist. Es gibt Tore der Liebe auf Tausenden von Ebenen, durch die man passieren muss, um von der Stufe einer Amöbe zu der des Menschen zu gelangen. Diese Menschen denken jedoch, dass nichts benötigt wurde, um von einer Stufe zur nächsten zu gelangen. Blödsinnige Spitzbuben! Die Prinzipien, die auf alle Arten zutreffen, sind strikt: Kein Wesen erlaubt die Einmischung eines Dritten. (214-193, 02.02.1991)
Wenn die Theorie der Evolution aufrechterhalten werden soll, dann sollten alle Wesen fähig sein, sich selbst mit der Energie zu versorgen, die nötig ist, um sich zu entwickeln; denn ohne zusätzliche Energie hätten sie nicht genug Kraft in sich, um ihren Kern zu verändern und sich mit anderen Dingen zu verbinden, um neue Wesenszüge zu bilden. Daher ist die Schlussfolgerung, dass Evolution unmöglich ist. (117-72, 01.02.1982)
Ein Subjekt und sein Objekt haben immer einen gemeinsamen Zweck und eine gemeinsame Richtung, aber was für ein Zweck und welche Richtung kann es in der Evolution geben? Dieses Prinzip kann auf die Evolutionstheorie nicht angewandt werden. Darum sollten wir durch dieses Verständnis vom Zweck und der Richtung den Kommunismus niederreißen. Der Kommunismus hat versucht, die Welt mit dieser falschen Theorie zu verwüsten. Wenn die Amöbe eine Aktion beginnt, dann wird die Energie, die sie produziert, geringer sein als der Input, wie kann sie also zu etwas Größerem werden? Wie könnte ein Wesen einer höheren Ebene daraus entstehen? In der Amöbe ist der Output geringer als der Input, und darum wäre, um etwas Höheres zu schaffen, eine Energiequelle von außerhalb nötig. Andernfalls wird die Grundlage für die Evolutionstheorie zusammenfallen. Besitzt die Amöbe die Fähigkeit, Energie von einer äußeren Quelle in sich aufzunehmen, die zu einer qualitativen Veränderung führen kann? (210-155, 18.12.1990)
Reden wir über die Evolutionstheorie: Denkt ihr, dass es einer sich entwickelnden Amöbe möglich ist, aus eigner Kraft eine neue Quelle zu schaffen, die der Ausgangspunkt für Evolution sein könnte? Aktion und Bewegung finden zuerst mit drei Punkten statt, mit plus, minus und einer neuen Energiequelle; dann muss ein weiterer Punkt, die vierte Grundlage, nämlich das entstandene Wesen, in Erscheinung treten, um den Kreis zu schließen. Derjenige, der in der Aktion begriffen ist, muss vom dritten zum vierten Punkt kommen, das heißt, er muss interagieren und sich im Kreis bewegen. Kann aber eine Amöbe genug Energie besitzen, um sich 360 Grad herumzubewegen und dann zu ihrer ursprünglichen Position auf einer neuen Ebene zurückzukehren? Das kann sie nicht. Wer hat dann die Energie für den dritten Punkt investiert? Logisch betrachtet, hieße das, dass Energie von einer weiteren Quelle hier hinzugefügt werden muss. Welche Richtung sollte die Evolution dann einschlagen? Wer bestimmt diese Richtung? Die sich entwickelnde Amöbe kann keine Richtung für sich selbst bestimmen. In diesem Licht ist das, was als Mutation bezeichnet wurde, das Hirngespinst von Verrückten. Wer würde sich so etwas anhören? Heutzutage ist die Evolutionstheorie eine überholte Phrase, die bis ins Innere vergammelt ist und im Abfall liegt, wo sie auch hingehört. Ich sollte auch sagen, dass es ein Denken ist, das aus der Jauchegrube kommt. (209-187, 29.11.1990)
Die Physik von heute ist an einen Punkt gekommen, an dem sie den Dualismus vorbringt und behauptet, dass alle Atome ein Bewusstsein besitzen. Diese Logik stimmt im Kern mit dem Prinzip der polaren Wesenszüge der Vereinigungskirche überein. Die ganze Schöpfung besitzt ein gewisses Begriffsvermögen, wenn auch auf verschiedenen Ebenen. Ist das nicht richtig? Nur auf dieser Grundlage können Dinge wie Keime weiterhin existieren. Glaubt ihr das nicht auch? Besitzen solche Keime, die für das bloße Auge unsichtbar und nur einige tausendstel Millimeter groß sind, Ohren? Haben sie Augen und Nasen? Wie steht es mit Mündern? Besitzen sie Sexualorgane oder nicht? Sie besitzen alle diese Wesensmerkmale. (209-187, 29.11.1990)
Als es darum ging, diese Welt zu erschaffen, hat Gott mit drei Punkten begonnen. Aus dieser Perspektive können wir die Evolutionstheorie oder den Begriff „Evolution“ nicht akzeptieren. Wenn die Amöbe eine Aktion beginnen würde, könnte sie den dritten Punkt nicht von sich aus wählen, da er von einer anderen Energiequelle geschaffen wird. Wenn sie in diesem Zustand eine Bewegung beginnen würde, dann müsste diese Bewegung kreisförmig werden, und das bedeutet, dass die Anzahl der Punke größer werden müsste, um eine kreisförmige Bewegung zu werden. (212-277, 08.01.1991)
Die Ideen der Evolutionisten sollten beseitigt werden. Gibt es irgendjemanden hier, der an die Evolutionstheorie glaubt? Gebildete Leute, wie Professoren, sind mehr als gewillt, daran zu glauben. Warum ist das so? Wie viel Kraft man auch aufwendet, es können keine zwei Objekte, die sich nicht gegenseitig ergänzen, miteinander interagieren oder eins werden; nicht einmal Gott könnte sie zusammenbringen! Warum nicht? Weil das Gesetz des Universums so ist! Warum ist es so? Da es auf der Grundlage des Ideals der Liebe geschaffen wurde und allen Dingen jeweils sich ergänzende Partner gegeben wurden, funktioniert das Universum durch ein Paarsystem. Sind Menschen aus einer Amöbe entstanden? Es kann keine Harmonie auf einer geraden Linie geben. Es würde lange dauern, das logisch zu erklären. Wie können drei Punkte in eine Linie gebracht werden? Wie können der dritte und vierte Punkt in eine Diamantenform gebracht werden, um diese Harmonie erst zu erlauben? Woher kommt ein Kreis? Er kann nicht aus einer geraden Linie entstehen. Besitzt die Amöbe in sich die Energie, den dritten Punkt auszuwählen und ihn dann zu bilden? Das tut sie nicht. Die Amöbe kann nur auf einer Plus-Minus-Ebene zwischen zwei Punkten und auf einer geraden Linie eine Beziehung haben. (211-254, 30.12.1990)
Aus der Position einer Amöbe erstrecken sich mehrere tausend Schritte aufwärts, entsprechend den Gesetzen der Liebe; wie kann die Amöbe dann durch all die Tore der Liebe auf die Ebene der Liebe eines Mannes und einer Frau gelangen? Das kann sie nicht! Das Problem mit der Evolutionstheorie ist die Frage, wo die zusätzliche Energie herkommt, die benötigt wird? Die Reihe der Arten zu erweitern ist nur möglich, wenn die Höhen der Liebe überquert werden. Ist die Amöbe also durch diese Tore gekommen, oder hat sie die Höhen überstiegen und ist so zu einem Affen geworden? Die nächste Frage ist diese: Es gibt für alles männlich und weiblich und sogar im Falle der Mineralien und der chemischen Elemente gibt es plus und minus; existierte also die Evolutionstheorie vor dem relationalen Konzept von plus und minus? Die Antwort ist: Nein, sie entstand nach diesem Konzept. Dann muss die Subjekt-Objekt-Beziehung in diesem Universum anerkannt werden. Nichts kann deren Begrenzungen übersteigen. (263-273, 15.10.1994)
Harmonie kann nicht auf einer geraden Linie geschaffen werden. Eine gerade Linie wird gebildet, indem zwei Punkte miteinander verbunden werden. Damit Schöpfung stattfinden kann, muss es in einer räumlichen Dimension drei oder vier Punkte geben. Wer hat diesen dritten Punkt geschaffen? Kann eine gerade Linie ihn erschaffen? Antwortet mir: Wer setzte den dritten Punkt nach oben und den vierten Punkt nach unten? Auf diese Weise können alle Entwicklungen in der Schöpfung des Universums bewirkt werden. Das bedeutet, dass jede Aktion Subjekt- und Objektpartner benötigt, und das ist der Grund dafür, dass nichts ohne diese geschehen kann. Wie lautet die nächste Frage in dieser Reihe? In der Wärmelehre übertrifft der Input immer den Output. Woher kommt dann die Logik, dass der Output einer Amöbe, die sich entwickelt, größer sein soll? Er sollte nicht größer, sondern kleiner werden. In diesem Zusammenhang sollte die Evolutionstheorie revidiert werden. (215-232, 18.02.1992)
Es gibt keine Harmonie zwischen zwei Punkten auf einer geraden Linie. Nur durch das Erscheinen eines dritten Punktes kann die Grundlage der Harmonie für die sphärische Welt etabliert werden. Die Fähigkeit, einen dritten Punkt zu erschaffen, fehlt in der Evolutionstheorie. Darum müsst ihr verstehen, dass es Gesetze gibt, die es uns nicht erlauben, die Schöpfung zu missachten. Solche Dinge können nicht auf den Punkten einer geraden Linie gefunden werden. (227-267, 14.02.1992)
Wenn wir im Licht der Schöpfung des Universums bedenken, wie die Basis des dritten Punktes, der schöpferischen Energie, auf der ursprünglichen linearen Lebensform etabliert werden konnte, dann erkennen wir, dass es unmöglich ist zu folgern, dass das Universum so seinen Anfang nahm, wie es die Evolutionstheorie beschreibt. Die Schöpfung des Universums begann tatsächlich von diesem dritten Punkt. Die Existenz dieser drei Punkte zeigt auf, dass es einen Nukleus gibt, nämlich den dritten Punkt, der mit allen existierenden Wesen als Objekte verbunden ist. (227-30, 10.02.1992)
Evolution ist eine veraltete und verbrauchte Theorie. Sie besitzt keine endgültige Richtung. Aus der Sicht, dass es Richtung und Zweck gibt, würde es bedeuten, dass der Weg bestimmt wurde, der einen gemeinsamen Gewinn für beide Bereiche von plus und minus schafft. Das ist der zentrale Weg, und gleichzeitig ist es der Weg der Gerechtigkeit. Kurz, es ist der Weg, der von beiden Bereichen bevorzugt wird. Evolutionisten haben versagt, eine Lösung für das Argument zu finden, das sich auf die Beziehung von Input und Output gründet. Sie haben auch darin versagt, betreffend der Evolution eine Richtung anzubieten. Bei der Überlegung, ob die Amöbe in sich selbst die Kraft besitzt, eine Energiequelle hervorzubringen, um sich so in ein größeres Wesen entwickeln zu können, als sie es selbst ist, lautet die Antwort, dass sie das nicht kann. Verschwendet keine Zeit damit, darüber zu reden. Die Richtung für eine solche schöpferische Entwicklung ist die Richtung der Liebe. (207-256, 11.11.1990)
Um einige Schlüsse über die Evolutionstheorie zu ziehen, können wir die Frage stellen: Erschafft sich die Amöbe eine interne Kraftquelle, durch die sie sich entwickeln oder die Energie geliefert bekommen kann, um sich weiterzuentwickeln? Damit sie sich aus ihrem gegenwärtigen Zustand weiterentwickeln kann, muss eine Kraftquelle zu der Amöbe hinzugefügt werden, aber schafft sie sich diese Energie selbst, um sich zu entwickeln, oder bekommt sie diese von woandersher geliefert? Es ist eine unbestreitbare Logik, dass sie sie geliefert bekommen muss, wenn sie sie nicht selbst erschaffen kann. Ist es unbestreitbar, dass ein Wesen aus einem anderen hervorgegangen ist, nur weil die beiden den gleichen Knochenbau besitzen? Diejenigen, die das behaupten, sind vollkommen verrückt. Sie sind wahnsinnig. Ihr müsst verstehen, dass es zwischen der Amöbe und dem Affen verschiedene Klassen von mehreren tausend Arten gibt. Kurz, es gibt eine Abgrenzung zwischen den Arten. Das bedeutet, dass sich alle Arten durch die Tore der Liebe von männlich und weiblich unterscheiden und durch sie weiterhin existieren. Kann dann behauptet werden, dass der eine von dem anderen abstammt, nur weil der Knochenbau des einen dem des anderen ähnelt? Dabei wird die Tatsache missachtet, dass die Tore der Liebe für Tausende von Arten passiert werden müssen, damit sie verbunden sind. Sind sie durch diese Tausenden von Ebenen der Liebe gekommen, um diese Entwicklung zu erreichen? (263-273, 15.10.1994)
Wenn ihr geboren werdet, sind eure Augen dann geschlossen oder offen? Habt ihr dann entschieden, wann ihr eure Augen öffnen würdet, oder ist das natürlich geschehen? Wurde euch gelehrt, an der Brust eurer Mutter nach Milch zu saugen, oder nicht? Wenn nicht, wie seid ihr dann dazu gekommen, es zu tun? Es gibt hier ein unsichtbares magnetisches Band, das heißt, es gibt einen prinzipgemäßen Weg für alles, das an einer Aktion beteiligt ist. In diesem Licht müssen wir verstehen, dass alle Aktionen nicht einfach durch Zufall stattfinden. Evolutionisten sagen heute: „Das Universum hat sich von selbst entwickelt. Es ist natürlich entstanden.“ Die Frage ist dann: Wie konnte es natürlich entstehen? Wie konnte es einfach so aus dem Nichts heraus entstehen? Kann es ohne Ursache, Motiv, ohne einen Prozess oder ein Ergebnis einfach existent werden? Motiv und Ursache kommen zuerst, dann folgt die Richtung. Warum kommt hier eine Richtung dazu? Geht ein Baby einen bestimmten Weg mit dem Bewusstsein: „Ich sollte diesen Weg einschlagen“? Warum öffnen sich die Augen? Sobald eure Augen sich geöffnet haben, schaut ihr dann nach innen oder nach außen? Warum solltet ihr so schauen? Woher kommt eine derartige Richtung? Wie geschieht das? Von daher können wir verstehen, dass alle Wesen einem bestimmten Zweck folgen. (94-10, 19.06.1977)
Wir können nicht einmal alle Fragen über unsere Augen beantworten. Diese Fragen können nicht durch Dialektik oder durch die gegenwärtige Evolutionstheorie gelöst werden. Von nun an müsst ihr euch mit dem Kommunismus auseinandersetzen und die Evolutionstheorie und die Dialektik niederreißen. Wenn ihr die Erstgenannte zerstört, dann wird die Letztere automatisch zusammenbrechen. Worin besteht die gegenwärtige Auseinandersetzung? Es ist die Frage, was zuerst kommt: Geist oder Materie? Die kommunistische Welt behauptet: „Die Materie ist höher, also kommt sie zuerst“, und die demokratische Welt sagt: „Der Geist kommt zuerst.“ In Bezug auf die Frage, wie das Auge entstanden ist, sind diejenigen völlig verrückt, die denken: „Die Augen entstanden einfach, weil sie es wollten.“ Warum können sich die Augen bewegen, während die Nase das nicht kann? Wenn die Frage gestellt wird: „Warum bewegen sich die Augen?“, wäre die dialektische, evolutionistische Antwort: „Weil sie es wollen.“ Der Zweck der Augen ist es, zu sehen, und weil das ihr Zweck ist, müssen sie sich bewegen können. Kurz gesagt, die Augen bewegen sich, weil sie so ihren Zweck erfüllen. Die Nase steht unbeweglich, auch wenn Staub auf sie fällt, während die Augen wiederholt blinzeln. Warum tun sie das? Sie tun es, um die Augäpfel feucht zu halten, denn deren Feuchtigkeit verflüchtigt sich und lässt die Augen sonst austrocknen. Warum gibt es Augenwimpern? Sie existieren, um Staub daran zu hindern, in die Augen zu gelangen. Auf die Frage: „Warum ist das so?“, wäre die evolutionistische, dialektische Antwort, dass sie es so wollen. Aber so einfach ist es nicht. Wenn die Augen jemanden sehen würden, der behauptet, dass er so wurde, wie er ist, weil er selbst das so wollte, dann würden sie ihm sagen: „Ihr verrückten Gauner, hört auf, einen solchen Unsinn zu reden!“ (93-176, 29.05.1977)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1753-1760)
