Unser irdisches Leben ist eine Vorbereitung auf das Leben in der Geistigen Welt

Es gibt nichts, was ihr an der natürlichen Ordnung der Natur ändern könnt, gleichgültig wie ihr darüber denkt. Niemand von euch möchte gern sterben, oder? Seid ihr davon überzeugt, dass ihr den Tod vermeiden könnt? Die Natur regelt das. Mit der gleichen Logik müsst ihr auch die Gesetzmäßigkeiten der Geistigen Welt befolgen. (247-95, 25.04.1993)

Die Geistige Welt ist unsere Heimat; sie ist unser ursprüngliches Heimatland. Diese Erde ist die Heimat unseres ursprünglichen Körpers. Die Geistige Welt ist die Heimat unseres ursprünglichen Gemüts. Die nächste Welt, die wir betreten, ist die Welt des Herzens, die Geistige Welt. Wenn wir uns auf unseren künftigen Eintritt in die Geistige Welt gut vorbereiten, werden wir keine Probleme haben, wenn wir dorthin gelangen. Amerikaner essen Hamburger und Käse, nicht wahr? Koreaner essen Kimchi und Kochujang. Wenn es in der Geistigen Welt Hamburger und Kimchi gibt, dann… Wenn wir hier in unserem irdischen Leben bereits im Rhythmus der Geistigen Welt leben, dann wird es keinen Schmerz geben, wenn wir dorthin gehen. (207-72, 01.11.1990)

Bis heute haben Menschen geglaubt, dass mit dem Tod alles zu Ende geht und verschwindet, aber das ist nicht der Fall. Das Leben erstreckt sich in die Geistige Welt hinein. Wir müssen auf dieser Erde Vorbereitungen treffen, um problemlos in die Geistige Welt einzutreten. In der Geistigen Welt atmet man Liebe. Ihr solltet daher auf der Erde ein Leben mit Liebe im Zentrum führen, damit ihr in der Geistigen Welt frei atmen könnt. Wenn ihr während eures physischen Lebens nicht auf Liebe ausgerichtet lebt, werdet ihr in der Geistigen Welt nicht frei atmen können. Denn die Geistige Welt ist eine Welt, in der man Liebe atmet. Ihr könnt sie euch als eine Welt vorstellen, in der Liebe die Luft ist. Der physische Tod ist der Beginn der zweiten Stufe des Lebens. Deshalb gibt es nichts, vor dem wir uns fürchten müssten. Der Tod öffnet die Tore zu einem neuen Anfang. (249-280, 11.10.1993)

Die Geistige Welt ist unser ursprünglicher Heimatort. Während des irdischen Lebens müsst ihr einen gewissen Standard einhalten, um zu eurem ursprünglichen Heimatort zurückkehren und dort für immer leben zu können. Deshalb könnt ihr auf dieser Erde nicht einfach so leben, wie ihr wollt. Ihr dürft nicht wie die weltlichen Leute leben, die von diesen Dingen bisher nichts gewusst haben. Ihr müsst die Geistige Welt kennen und entsprechend leben. Dann könnt ihr vor Gott treten und eine Verbindung mit dem Himmel knüpfen, wenn ihr diese Welt verlasst. Ohne die Geistige Welt zu kennen, ist es nicht möglich, diese Verbindung herzustellen. Deshalb müsst ihr euch über die Realität der Geistigen Welt völlig im Klaren sein. (295-120, 19.08.1998)

Die Geistige Welt ist mit der Luft der Liebe erfüllt. Wenn euer Geistiges Selbst nicht vorbereitet ist, wird es im Himmel nicht atmen können. Diese Welt ist eine Welt der Luft, die andere Welt dagegen ist die Geistige Welt der Liebe. Ihr müsst euer geistiges Selbst so vorbereiten, dass es Liebe fühlen kann. Andernfalls könnt ihr in der Geistigen Welt keine Beziehungen aufbauen. Dies ist das Problem und es wird ständig verschlimmert. Dieses Problem zu lösen, kann Millionen von Jahren dauern. (265-327, 01.12.1994)

Ihr alle solltet euch mit ursprünglicher Liebe einsetzen. In der Geistigen Welt hat Liebe die Funktion der Luft. Nur wenn eure Zellen die Erfüllung der Liebe erfahren, kann alles natürlich werden. Alle Zellen atmen, nicht wahr? Ihr könnt die Zellen der Liebe nähren, indem ihr wahre Paare werdet und eure Zellen mit der Liebe Gottes wachsen lasst. Dann könnt ihr in die Welt Gottes eintreten und die Atmosphäre der Liebe bis in alle Ewigkeit einatmen. Auf diese Weise werdet ihr niemals sterben. Da Liebe die Wurzel darstellt, ist die Geistige Welt ein Ort, an dem durch die Kraft der Liebe alles möglich gemacht wird. Ihr könnt dort einfach alles Erdenkliche für eure Lieben schaffen. Eine solche Geistige Welt existiert. Unsere ursprüngliche Heimat existiert. (283-267, 13.04.1997)

Was unterscheidet Salzwasser und Süßwasser voneinander? Sie schmecken unterschiedlich! Salzwasser schmeckt salzig. Süßwasser hat überhaupt keinen Geschmack. In vergleichbarer Weise ist diese Erde ohne „Geschmack“. Aber in der Geistigen Welt ist Geschmack vorhanden. Wasser hat die Kraft, Leben zu erhalten, aber das Salz ist nötig, um Leben zu schaffen. (229-90, 11.04.1992)

Das Wasser der Flüsse fließt zu den tiefsten Stellen des Meeres. Das Süßwasser eines großen Flusses wird zu Salzwasser, wenn es ins Meer fließt. Selbst das Wasser eines Flusses, das für seine Reinheit bekannt ist, wird sofort zu Salzwasser, sobald es in das Meer fließt. Seine Farbe und sein Geschmack ändern sich völlig. In ähnlicher Weise geht jeder am Ende in die Geistige Welt. Süßwasser kann seine Eigenschaften nicht beibehalten, wenn es sich mit dem Meer verbindet. Es wird zwangsläufig zu Meerwasser. Dementsprechend sollten religiöse Menschen während des irdischen Lebens die Fähigkeit erwerben, Salzwasser hinzuzufügen. Dann wird es später in der Geistigen Welt keinen Konflikt geben. Wenn Süßwasser in das Meer fließt und seine ursprünglichen Eigenschaften beibehält, werden Probleme auftauchen. Ebenso wird es ernsthafte Probleme geben, wenn Menschen so, wie sie jetzt sind, die Geistige Welt betreten. (244-178, 07.02.1993)

Wohin fließt der Fluss? Es fließt zum Meer. Das Meerwasser unterscheidet sich von Flusswasser. Diese Erde ist wie das Flusswasser und die Geistige Welt wie das Meerwasser. Jeder, der auf der Erde lebt, wird eines Tages in die Geistige Welt eingehen. Was geschieht, wenn sich Süßwasser und Salzwasser miteinander vermischen? Was geschieht mit Süßwasserfischen, wenn sie in Salzwasser gebracht werden? Süßwasserfische können im Salzwasser nicht überleben. Sie ersticken. Deshalb sollten sie sich erst an das Salzwasser gewöhnen. Wenn die Farbe und die Temperatur des Wassers überall gleich wären, gäbe es kein Problem damit, überall Wasser zu trinken. Wenn die Physische Welt und die Geistige Welt ganz plötzlich miteinander verbunden würden, würdet ihr sterben wie ein Süßwasserfisch im Salzwasser. Wie würdet ihr in dieser Situation atmen können? Für einen Lachs dauert es zwei Wochen, bis er sich allmählich an das Wasser gewöhnt, während er vom Salzwasser in das Süßwasser schwimmt. Der Lachs legt diese Strecke in Etappen zurück, um den Schmerz des Übergangs möglichst gering zu halten. (256-61, 12.03.1994)

Was für ein Gefühl hat das Süßwasser, wenn es in das Meer fließt? Weigert es sich und sagt: „Ich will da nicht hin“? Würden alle Flüsse so denken? Wenn ich Euch fragen würde, wohin ihr nach dem Tod geht, dann werdet ihr sicherlich alle antworten, dass ihr in die Geistige Welt geht. Wie gelangt ihr in die Geistige Welt? Ihr kommt dorthin, indem ihr sterbt. Obwohl das so ist, will niemand sterben. Was geschieht, wenn der Fluss schließlich in das Meerwasser fließt? Was würde geschehen, wenn das Süßwasser vom Meerwasser völlig verschlungen wird? Würde das Süßwasser sich dabei wohl fühlen? Es wäre geschockt, so als ob alles sich zusammengezogen hätte oder, soll ich sagen, geschrumpft wäre… Es würde einen gewaltigen Schock erleiden, als ob das, was ursprünglich die größte Sache war, nun die kleinste Sache geworden wäre. (229-209, 12.04.1992)

Obwohl Menschen vielleicht nicht in die Geistige Welt gehen möchten, müssen alle trotzdem gehen. Alle hier, die glauben, dass sie niemals sterben werden, hebt bitte eure Hand. Selbst wenn man ein Messer in den Tisch bohrt und gelobt, niemals zu sterben, ist der Tod dennoch unvermeidlich. Wohin geht ihr nach dem Tod? Ihr kommt in die Geistige Welt. Das Leben auf der Erde ist wie ein großer Fluss; wie groß der Fluss auch sein mag, er fließt immer ins Meer. Diejenigen, die sagen: „Ich kann nicht zum Meer gehen, ich will nicht ins Meer“, mögen am Leben sein, aber sie sind so gut wie tot. Es ist so, als ob sie den Wert ihrer Existenz nicht erkennen. (229-88, 11.04.1992)

Wenn wir uns einmal genau den Effekt dessen anschauen, was wir während unseres Lebens tun, bevor wir in die Geistige Welt gehen, dann können wir sehen, dass dies eine ernste Angelegenheit darstellt. Die Geistige Welt ist die unbekannte Welt. Es ist uns bestimmt, in diese Geistige Welt, diese unbekannte Welt, zu gehen. Sie ist eine Welt, die sich in die Unendlichkeit erstreckt. Wenn ihr dort hinkommt, könnt ihr alle eure Vorfahren antreffen. Es ist ein Ort, an dem es möglich ist, Tausende und Zehntausende eurer Vorfahren gleichzeitig zu treffen. Eure Vorfahren werden euch beurteilen, wenn sie euch begegnen. (142-160, 09.03.1986)

Es gibt keinen einfachen Weg sich vorzubereiten. Denken wir an unser Leben als Ganzes. Jene, die wissen, dass ihre Jugend die Zeit der Vorbereitung für ihr Leben als junge Erwachsene ist, werden erfolgreich sein. Die Blütezeit des Lebens ist die Zeit, sich auf das Alter vorzubereiten. Das Alter ist die Zeit, sich auf die Geistige Welt vorzubereiten. Ich weiß sehr wohl, dass das Leben wie ein Trainingskurs ist, eine Zeit der Vorbereitung, in der man einen großen und universellen Charakter erwerben soll. (147-188, 21.09.1986)

Gegenwärtig gibt es Probleme wegen nationaler Grenzen und Reisevisa. Aber wenn alle Sprachen vereint sind, werden wir an jedem Ort leben können, als wäre es unser Heimatort und Heimatland. Letztendlich werden sich die Dinge in diese Richtung bewegen. So wird es schließlich kommen. Die Völker der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika werden dann als eine Familie zusammenleben. In der Zukunft wird es Fernseher geben, die nicht größer als eine Brieftasche sind. Geschieht das nicht schon jetzt? Gibt es nicht bereits Minifernseher, die in unsere Tasche passen? Wir haben ein Zeitalter erreicht, in dem man mit der Hilfe von Satelliten alles sehen kann, wo immer man sich befindet. Die Welt wird uns in kondensierter Form nahegebracht. Das menschliche Leben wird angenehmer; Transport an jeden beliebigen Ort wird einfach sein. Die Zeit muss kommen, in der wir herumreisen und alle diese kleinen Dinge in unserem Auto mit uns tragen können. Ihr werdet Korea verlassen und die Welt bereisen können, bis ihr 70 oder 80 Jahre alt seid. Eine solche Zeit kommt mit Sicherheit. Ich treffe dafür Vorbereitungen. (238-361, 22.11.1992) 

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 802-805)