Die Welt der Schöpfung ist das Lehrbuch der Liebe für die Menschheit

Aus der Perspektive des Standards der wahren Liebe sollten Adam und Eva aufwachsen, indem sie den natürlichen im Paarsystem geschaffenen Garten der Liebe beobachten und von ihm lernen. Nachdem sie aufgewachsen waren sollten sie sich bewusst werden, was sie tun sollten, indem sie betrachteten, wie alles geschaffen worden war. Die Schöpfung ist Gottes wahrhaftiges Museum, das Museum der Liebe für die Schulung von Adam und Eva. Sie sollten aufwachsen und beobachten, wie alle Kreaturen der Schöpfung in Paaren von männlich und weiblich geboren werden, sogar Vögel und Schmetterlinge, und wie sie Zuneigung füreinander entwickeln und ihre Jungen aufziehen. Während sie aufwuchsen und volle Reife erlangten, sollten sie selbst erkennen, dass der Mann der Prinz der Liebe Gottes ist, der das Plus repräsentiert, und dass die Frau die Prinzessin der Liebe ist, die das Minus repräsentiert. Dann hätte die Frau bei sich gedacht: „Dieser Mann ist genau der Mann, den ich brauche!“, und sie hätte gelernt, an ihn zu glauben, wie auch er über die Frau bei sich gedacht hätte: „Sie ist wirklich die Frau, die für mich unentbehrlich ist!“ (201-161, 30.03.1990)

Wir wachsen von der Kindheit zur Jugend auf. Wenn wir die Pubertät erreichen, fangen wir von da an zu lernen. Das gilt für euch alle. In der frühen Kindheit wisst ihr gar nichts, und darum fragt ihr, während ihr aufwachst: „Mama, was ist das?“, oder: „Papa, was ist das?“ Auf diese Weise findet ihr neue Dinge heraus und lernt sie kennen. Nachdem ihr auf diese Art alles über das Leben erfahren habt, sieht der Mann, dass alles in der Welt in einer Paarbeziehung existiert. Er erkennt: „Ah, die Tierwelt existiert in Paaren wie auch die Insekten und alles andere in der Welt, sogar die Blumen und Mineralien!“ Er wird sich der Tatsache bewusst: „Ja, sie sind alle in Positionen von Subjekt- und Objektpartnern, sie verhalten sich dementsprechend und als Ergebnis entwickelt sich alles in bestimmter Weise. Es erscheint, dass auch ich diesem Weg folgen sollte. Oh, jener andere Weg ist nicht der richtige!“ (219-31, 25.08.1991) 

Während sie aufwachsen, lernen Adam und Eva die Dinge dieser Welt kennen. Während diese beiden, Sohn und Tochter, aufwachsen, betrachten sie die Welt und finden heraus, dass sie ein Museum der Liebe ist, das im Paarsystem geschaffen ist. Daraus lernen sie. „Oh, männlich und weiblich mögen einander so sehr; sogar die Fliegen und auch die Schmetterlinge existieren als männlich und weiblich; tatsächlich existiert alles in Paaren und macht Liebe und vermehrt sich!“ Glaubt ihr, dass sie das erkannt hätten, oder nicht? (200-246, 25.02.1990) 

Zu welchem Zweck schuf Gott Himmel und Erde in einem Paarsystem? Es ist ein Museum der Liebe, und dadurch sagt Er uns, wir sollten glücklicher als die Vögel, als die Insekten und glücklicher als alles andere in der Welt leben. (200-57, 23.02.1990) 

Jede Form der Schöpfung in dieser Welt existiert in einem Paarsystem, und die Umgebung, die diesem System entsprechend geschaffen wurde, ist das ideale Museum der Liebe für die Menschheit. Folglich findet Interaktion in der Welt der Mineralien nur mit einem passenden Gegenstück statt. Auch Bäume und Pflanzen befinden sich in einem Geben und Empfangen und pflanzen sich mit ihrem Gegenüber fort. Das ist auch der Fall bei den Vögeln und sogar bei den Grashüpfern in der Insektenfamilie. Singen Grashüpfer nicht auch? (199-309, 21.02.1990) 

Da Gott die Welt in einem Paarsystem geschaffen hat, werden alle Elemente von Mann und Frau eingeschlossen. Was ist die Natur? Sie ist ein Museum, das über die Liebe lehrt, damit Mann und Frau lieben können. Wenn daher ein Mann für seine geliebte Frau, nach der er sich sehnt, ein Lied singen würde, dann würde dieses Lied keine Sünde sein, was immer er auch singen mag. Es wäre eine Sünde, wenn er den Fall begeht. Wenn eine Familie wegen Liebesproblemen auseinanderbricht und die himmlischen Prinzipien gebrochen werden, dann ist das eine Sünde; keine Sünde ist es, wenn sich ein Paar auf der Grundlage dieser Prinzipien liebt und einander schwört: „Ich liebe dich wahrlich für immer und ewig. Du bist mein Ehepartner bis in alle Ewigkeit.“ Ihr solltet das klar verstehen. (199-280, 20.02.1990) 

Das Universum besteht innerhalb eines Paarsystems und ist wie ein lebendiges Museum, das vom liebenden Gott geschaffen wurde. Es ist nicht gefüllt mit toten, antiken Souvenirs, die niemandem gehören, wie jene im Nationalmuseum. Es ist stattdessen mit lebendigen Souvenirs gefüllt. (195-136, 07.11.1989) 

Es existiert ein wahrer Gott, und alles, was Er geschaffen hat, existiert in einer Subjekt-Objekt-Beziehung, damit es die Anforderungen der wahren Liebe erfüllen kann. Darum existiert jede Form der Schöpfung innerhalb des Paarsystems. Es gibt sogar bei den Mineralien „Ehemann und Ehefrau“. Ist das nicht der Grund dafür, dass sie sich gegenseitig anziehen? Das hört ihr hier zum ersten Mal, nicht wahr? Auch wenn ein Forscher im Labor sich in einen Tyrannen verwandeln würde und zwei inkompatible chemische Elemente zusammenzwingen wollte, würden sie nicht miteinander verschmelzen. Es würde nicht einmal helfen, wenn Gott sagen würde: „Verschmelzt miteinander!“ Wenn die Elemente jedoch zusammenpassen, dann würden sie sich vereinigen, auch wenn ihnen befohlen würde: „Verschmelzt nicht und werdet nicht eins!“ Daran können wir erkennen, dass alles wegen der Liebe Gottes in einem Paarsystem existiert. (177-271, 20.05.1988) 

Ihr müsst euch bewusst werden, dass sogar die kleinsten Formen des Lebens, wie die Insekten, in Paaren existieren und auf der Liebe basieren. Das Gleiche gilt für das Mineralreich. Wofür leben sie? Für die Liebe! Obwohl sie einer niederen Ebene der Schöpfung angehören, vermehren sie sich trotz allem in ihrer eigenen Weise durch die Liebe. Dieses Universum ist geschaffen, um durch sein System von Beziehungen, die perfekt miteinander verwoben sind, zu funktionieren und um Gottes Schöpfungsideal durch die Menschen zu verwirklichen. (193-308, 07.06.1998) 

Da alles im Garten Eden Teil eines Paarsystems war, sollte Adam das betrachten und sich zur richtigen Zeit bewusst werden: „Ah, ich bin ein Mann, ich bin männlich, denn ich sehe wie ein Mann aus; wo ist dann diejenige, die weiblich ist?“ Dann sollte er sich umschauen und entdecken: „Es ist Eva!“, und die beiden sollten dann in Gottes Gegenwart verheiratet werden. Dann hätten sie bemerkt: „Wenn ein männliches und ein weibliches Wesen auf diese Weise fortfahren, werden sie ihre Jungen zur Welt bringen!“ Es gibt viele Frauen, die nicht heiraten wollen, aber trotzdem Babys mögen. (288-304, 01.01.1998) 

Da alles im Garten Eden in einem Paarsystem geschaffen wurde, konnten Adam und Eva selbst sehen, wie die Tiere sich paarten und vermehrten. Dann hätten sie bemerkt: „Die Männchen und Weibchen schaffen zusammen ein liebendes Umfeld.“ Adam und Eva hätte die Liebe von ihnen gelernt und hätten so schließlich empfunden: „Wir sollten zusammen sein.“ Während sie noch am Wachsen waren, wie kompliziert wäre es gewesen? Der Mann ist von Natur aus wild und darum kletterte er auf Berge und lief herum, während die Frau von dort zusah, wo sie war, und während sie jeden Tag in der Nähe ihres gemeinsamen Zuhauses blieb. Obwohl sie sich vom Charakter her unterscheiden, sollten sie von der Umgebung lernen, die sie umgab, und so natürlicherweise zueinander hingezogen werden. (278-280, 26.05.1996) 

Wenn Adam und Eva sich bewusst geworden wären, dass die ganze Welt aus Paarbeziehungen besteht, dann hätten sie erkennen sollen, dass sie nicht allein leben können. Jeder kann sehen, dass sogar Hirsche und Kühe als männlich und weiblich existieren und sich paaren und vermehren. Da sie sahen, wie im Tierreich alles bis hin zu den Insekten, Vögeln, Bienen und auch den Blumen es genauso tat, brauchten sie nicht darüber belehrt zu werden, was sie schon selbst erkannt hatten. (246-58, 23.03.1993) 

Jedes von euren Paaren ist wie ein Zwillingspaar, bestehend aus Bruder und Schwester, ähnlich wie Adam und Eva im Garten Eden. Dort hatte Adam niemand anderen als seine jüngere Schwester. Sie war die einzige Tochter, ohne Freunde in der Welt. Mit nur einer Frau und einem Mann im Garten Eden, musste Adam mit Eva Freundschaft schließen. Sie waren älterer Bruder und jüngere Schwester. Als Adam und Eva aufwuchsen, sollten sie lernen, wie alles im Paarsystem wächst und sich vermehrt, und wenn sie verstanden hätten, wie alles in der Schöpfung existiert und sich entwickelt, dann hätten sie sich der Tatsache bewusst werden sollen, dass sie einander lieben, ein Ehepaar werden und diese Tradition dementsprechend der zukünftigen Geschichte hinterlassen sollten. Dass sie Ehemann und Ehefrau werden sollten, geschah um der zukünftigen Geschichte und der Menschheit willen. (243-177, 03.01.1993) 

Adam und Eva wurden geboren, um Gottes Objektpartner und Kinder zu sein, aber sie hatten keine älteren Geschwister, die sie hätten führen können, nicht wahr? Die Frau sollte sich selbst schulen und der Mann sollte sich auch selbst vervollkommnen. Reichhaltiges Lehrmaterial konnte für sie im Himmel und auf Erden gefunden werden. Da alles in einem Paarsystem geschaffen war, sollte der Mann das betrachten und erkennen: „So sollen wir wachsen!“ Und die Frau sollte das auch anschauen und auf natürliche Weise lernen: „So sollen wir wachsen!“ Die Natur zeigt alles offen, wie ein Museum; sie zeigt das ganze Lehrmaterial über die Liebe, da alles in der Natur in Paaren angeordnet ist. (228-268, 05.07.1992) 

Wechselseitigkeit muss im vertikalen Standard enthalten sein. Innerhalb dieses Standards gibt es einen wechselseitigen Partner. Adam und Eva müssen aber zuerst aufwachsen und zur vollen Reife gelangen. Alles in dieser Welt ist in einem Paarsystem geschaffen worden. Das trifft auf das ganze Mineralreich, das Pflanzenreich und das Tierreich zu. Auch die menschliche Welt bildet einen Teil dieses Paarsystems, das durch Mann und Frau repräsentiert wird. Die Welt der Natur ist ein Museum der Liebe, in dem die Schöpfung in Paaren angeordnet ist, wenn auch auf einer niedrigeren Ebene als die Menschheit. Warum wurde dieses Museum der Liebe geschaffen? Für wen wurde es gemacht? Das ist die Frage! Es wurde für die Menschen und für Gott gemacht. Folglich kann Gott das Gefühl der Liebe in allem erfahren, einschließlich der Welt der Mineralien, der Pflanzen und der Tiere. (238-29, 19.11.1992) 

Mann und Frau müssen den Weg zur Reife individuell gehen. Der Mann erkennt nur, dass er eine Frau heiraten muss, wenn er sieht, dass alles im Paarsystem zusammenlebt und die Jungen zur Welt bringt. Wenn der Frühling beginnt, beobachtet er, wie Kühe, Schweine, Hunde, Katzen, Mäuse und sogar Heuschrecken dem folgen, und so ruft er aus: „Aha, so ist das also! Einer allein ist nicht genug!“ Er wird sich bewusst, oder wie wir sagen, er wird zu dieser Tatsache erleuchtet. Bisher haben Mann und Frau ihre Aufmerksamkeit einander nur indirekt geschenkt, aber dann erkennen sie: „Aha, Adam ist derjenige, den ich brauche!“, und: „Aha, Eva ist diejenige, die ich brauche!“ (229-321, 13.04.1992)

Die Umwelt besteht ohne Ausnahme aus einem Paarsystem von Subjekt- und Objektpartnern. Das Universum ist ein Museum mit der Liebe als Kern, ein Museum aus Paaren. Aus diesem Grund solltet ihr daraus lernen, wenn ihr ein Vogelpaar seht, das sich liebt und zusammen ein Nest baut, Eier legt und seine Jungen füttert. Ihr solltet sagen können: „Ich werde Hunderte Male mehr für meine Kinder tun als diese Vögel.“ Sogar Insekten paaren und vermehren sich durch Männchen und Weibchen. Sie erziehen ihre Jungen und riskieren sogar ihr Leben dafür. Das ist Erziehung! (229-287, 13.04.1992) 

Während sie zur Reife heranwuchsen, sollten Adam und Eva die Schöpfung um sich herum sehen und lernen, dass Adam Evas Ehepartner war, und sie seine Ehepartnerin. Adam mochte es von Natur aus, hinauszugehen und sich extrovertiert zu geben. Er wollte jagen und das Kommando führen, wo immer er auch hinging. Wie war Eva? Ihr innewohnender Charakter war ganz anders als seiner. Während sie auf diese Weise aufwuchsen, sollten sie lernen, was sie als Mann und Frau wissen sollten. Alles in der Welt wurde in einer solchen Weise geschaffen. Wurden das Mineralreich, die Pflanzenwelt und das Tierreich nicht alle im Paarsystem geschaffen? Das war es, was Adam und Eva lernen sollten. Während sie wuchsen, bemerkten sie, dass alles, auf das sie ihre Augen richteten, eine wechselseitige Beziehung mit einem Objekt oder einem Subjekt besitzt, und dass sie diese Wahrheit verstehen, ohne sie gelehrt werden zu müssen. (225-201, 20.01.1992) 

Wer lehrt die Liebe? Es ist die Natur, die sie lehrt. Die Tiere, die im Garten herumlaufen, sind männlich und weiblich, wie auch die Schmetterlinge; kurz, alles existiert in Paaren. Wenn die Blumen blühen, kann man in einem schönen Garten das Zwitschern und Zirpen der Vögel hören. Warum tun sie das? Zu welchem Zweck singen die männlichen und weiblichen Vögel? Wen versuchen sie zu sich zu rufen? Es gibt drei Gründe für das Singen der Vögel: Einer ist wegen Hunger, ein zweiter für die Liebe und der letzte Grund ist, um ihre Jungen zu rufen. Das sind die drei Gründe. Sie tun es der Liebe wegen. (208-251, 20.11.1990) 

Um im Bereich der Wechselseitigkeit gegenüber dem vervollkommneten Adam und der vervollkommneten Eva stehen zu können, muss die ganze Schöpfung im Universum auch ihnen ähnlich geschaffen worden sein, und deshalb existiert sie auch innerhalb des Paarsystems. Es existiert alles in Paaren. Adam ist das große Plus und die Formen der Schöpfung sind die kleinen Pluse, die in jede Richtung verteilt sind. Aus diesem Grund sind die Menschheit und die Schöpfung in dem Aspekt identisch, dass sie mit wechselseitigen Beziehungen geschaffen wurden. Wenn die Menschen und die Schöpfung ein Gleichgewicht erreichen, ausgerichtet auf das absolute Subjekt, dann kann Gott vertikal auf sie herniederkommen. (230-252, 08.05.1992) 

Ist es nicht wunderbar, von dem Zwitschern der Spatzen aufzuwachen, statt allein? Wie poetisch ist das! Was mögt ihr lieber: selbst zu singen oder jemand anderen singen zu hören? Ist das nicht auch poetisch? Vögel zwitschern zu hören, anstatt selbst zu zwitschern, und von eurem geliebten Ehepartner aufgeweckt zu werden, statt allein aufzuwachen; wäre es nicht ideal, zu verschiedenen harmonischen Melodien aufzuwachen? Die Vögel sind also auch meine Freunde. Was macht sie zu meinen Freunden? In Anbetracht des Paarsystems können sie meine Freunde werden. Mann und Frau sind auch ein Paar. Wie poetisch ist das doch, wenn ihr Vögel als Freunde betrachtet! (177-271, 20.05.1988) 

Wenn sie sehen, dass alles in der Welt als Paare existiert und sich dementsprechend vermehrt, dann verstehen Adam und Eva, dass auch sie zusammenkommen sollen, nachdem sie ihre volle Reife erreicht haben. Vor dieser Zeit sind sie sich dessen nicht bewusst. Adam und Eva leben ganz allein zusammen. Wenn wir uns ihre Charaktere betrachten, dann ist Adam männlich und extrovertiert. Wenn er morgens aufwacht, geht er gern in die Berge, um Kaninchen, Fasane, Rehe und auch Schlangen zu fangen, um ihnen die Bäuche aufzuschneiden. Um der zukünftige Herr zu werden und alles zu managen, muss er alles wissen, was es zu wissen gibt. Darum möchte er herausfinden, was es in den Bergen gibt, welche Tiere man dort finden kann und was für Arten von Fischen in den Gewässern leben. Da er ein Mann ist, muss er alles und jedes untersuchen, um deren Herr zu werden. (262-74, 23.07.1994) 

Gott hat sich an der Schöpfung des Universums erfreut. Wie viel Spaß hat es Ihm wohl gemacht? Wie interessant ist es wohl für Ihn gewesen, als Er alles im Paarsystem schuf und sah, dass sogar die Zellen in ihrer Liebe füreinander in Paaren zusammenkamen? Ein gut geschossenes Bild gibt seinem Fotografen endlose Freude; wie viel mehr Freude würde es dann machen, die wirkliche Schöpfung voller Freude reden und tanzen zu sehen? (283-102, 08.04.1997) 

Um den Mann und die Frau, die Er innerhalb Seiner Umarmung geschaffen hatte, aufzuziehen, gab Gott ihnen den Diener, den Erzengel, um sie zu beschützen und zu erziehen. Nach Erlangung ihrer vollen Reife wollte Gott sie verheiraten, aber nicht vorher. Um das zu erreichen, wurden sie getrennt geboren, um den Mann als Mann und die Frau als Frau zu erziehen. Nachdem sie aufgewachsen waren, würden sie die Welt aufmerksam betrachten und sehen, dass das Mineralreich, das Tierreich und das Pflanzenreich im Paarsystem geschaffen wurden, entsprechend den idealen wechselseitigen Beziehungen. Sie sollten das anschauen und verstehen: „Aha, alle Tiere bilden Paare, bekommen ihre Jungen und leben glücklich. Oh, die Mutter riskiert ihr eigenes Leben, um ihre Jungen zu beschützen und zu ernähren. Wir sollten das auch so machen!“ Folglich ist die Natur die Ausstellung und das Museum für die Entwicklung von Adam und Eva. (262-74, 23.07.1994) 

Wenn ihr in die tiefste Ebene des Bereichs der wahren Liebe eindringt, dann könnt ihr sogar mit den Felsen und dem Rest der Schöpfung kommunizieren. In der Welt der wahren Liebe würden alle Dinge miteinander kommunizieren können. Warum? Weil alles in Übereinstimmung mit dem Paarsystem geschaffen wurde, um sich mit der Liebe Gottes austauschen zu können. Wahre Liebe muss widerhallen. Wenn ihr euch innerhalb des Bereichs der wahren Liebe befindet, dann werdet ihr Gottes innere und äußere Welt fühlen. Als solches werdet ihr, ohne gelehrt worden zu sein, auf natürliche Weise alles erkennen können, was es über die Geistige Welt und Gott zu wissen gibt, und wie ihr in eurem irdischen Leben euren Eltern und der Nation Gottes dienen und für sie sorgen könnt. Der Weg der Liebe sollte nicht planlos beschritten werden. Es gibt eine Formel, denn es gibt nur einen Weg für die Liebe und keinen anderen. Der Weg der wahren Liebe, der von den Menschen verfolgt werden muss, und der Weg der wahren Liebe, auf dem Gott und die himmlische Welt uns führen, ist ein und derselbe. Während Er herniederkommt, steigen wir in gleicher Weise auf. Wo werden wir Ihn dann treffen? Wir müssen einander an dem Ort treffen, an dem wir zur vollen Reife gelangt sind. Es gibt nur einen Treffpunkt. Wo sollten wir einander treffen, um mit Ihm eine Einheit zu erreichen? Genau an jener Stelle und nirgendwo sonst! Dort sollten wir Ihn treffen. (238-31, 19.11.1992) 

Nachdem wir eine Weile über die Theorie der Liebe gesprochen haben, wird es klar, dass durch sie alles erklärt werden kann. Es ist das höchste Wissen. Während wir langsam die Theorie der Liebe verstehen, haben wir gelernt, dass die gesamte Welt aus einem Paarsystem besteht. Ist nicht sogar die Mineralwelt aus positiven und negativen Ionen gemacht? Das sind Paare. Zu welchem Zweck wurden sie in Paaren angeordnet? Sie wurden in dieser Weise für die Liebe geschaffen, entsprechend ihren jeweiligen Ebenen, weil nur so Vermehrung stattfinden kann. In ähnlicher Weise gibt es Männchen und Weibchen im Tierreich und Männer und Frauen bei den Menschen. Warum wurden sie so geschaffen? Liebe entstand nicht nur für Frauen oder nur für Männer, sondern für beide! So sollte es sein. Die boshaften Menschen, die diese Vorstellung verneinen, sind die Lakaien der Hölle und der Zerstörung. (221-257, 25.10.1991)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1739-1745)