Gott erschuf die Welt, um Sein Ideal der absoluten Liebe durch die Einheit zwischen sich und den Menschen zu verwirklichen. Er schuf die Menschen als Seine höchsten und allerbesten Objektpartner der Liebe. Darum sind innerhalb der gesamten Schöpfung nur die Menschen Seine Objektpartner, die auf einzigartige Weise Sein Ebenbild verkörpern. Menschen wurden als sichtbare Wesen vor dem unsichtbaren Gott geboren. Wenn sie Vollkommenheit erreicht haben, werden sie zu Tempeln Gottes, das heißt zu Wesen mit materieller Form, in denen Gott jederzeit frei und behaglich wohnen kann. Gottes Ideal der wahren Liebe wird durch die Menschen in Form einer vertikalen Eltern‐Kind‐Beziehung verwirklicht und erfüllt. (277‐198, 18.04.1996)
Wofür leben die Menschen? Wenn ihr antwortet: „Sie leben für die Liebe!“, dann ist das eine wunderbare Antwort. Leben nach dem ursprünglichen Schöpfungsplan bedeutet für uns, als Frucht der Liebe geboren zu werden, mit Liebe zu leben und am Ende in den Schoß unseres ewig liebenden Gottes zurückzukehren. (39‐340, 16.01.1971)
Die Menschen werden geboren, um auf Erden die Frucht der Liebe zu tragen. Der Zweck unseres irdischen Lebens ist es, die Frucht der Liebe zur Reife zu bringen, die Gott sich ersehnt. Darum ist unser Leben auf dieser Erde kurz. Es ist nur eine Saison, eine kurze Zeitspanne. (130‐ 158, 8.01.1984)
Da wir aus der Liebe geboren wurden und in Liebe gereift sind, können wir nicht getrennt vom Bereich der Liebe leben. (Chukbokkajeong, 1062)
Da wir aus der Liebe geboren wurden, ist es folgerichtig zu sagen, dass wir den Weg der Liebe gehen und letzten Endes für die Liebe sterben müssen. Der Zweck des Lebens ist es, eine Liebe zu finden, die nicht vom Mikrokosmos, sondern vom großen Universum willkommen geheißen wird; so sollen wir geboren werden, leben und sterben, umgeben von der universellen Liebe, welche von Gott, der Engelwelt, allen Dingen der Schöpfung und unseren Eltern anerkannt wird. (83‐164, 08.02.1976)
Das Gemüt und der Körper eines Menschen vereinigen sich, wenn er in der gleichen Position steht wie der Kern der Liebe Gottes, und er erlangt persönliche Reife, wenn er in den Bereich der Liebe Gottes mit vereintem Gemüt und Körper eintritt. Nur dann kann er beginnen – als ein Mensch in der ursprünglichen Form, unbefleckt vom Sündenfall –, den Weg der individuellen Vollkommenheit zu gehen. (Chukbokkajeong, 313)
Gott ist der König und der Eigentümer der wahren Liebe. Da Gott der König der wahren Liebe und der Bräutigam ist, ist es ein absolutes Prinzip, dass Er Seine Partnerin, die Königin, braucht. Dann werdet ihr wohl fragen, wer Partner des absoluten Gottes in der wahren Liebe sein kann? Die Antwort ist: wahre Menschen! Adam und Eva waren dazu bestimmt, mit Gottes Liebe eins zu werden. (275‐53, 31.10.1995)
Der Weg, den ein Mann und eine Frau gehen, existiert wegen der Liebe und für die Liebe. Unser Weg ist der Weg der Liebe. Wir folgen diesem Weg, um Liebe zu erlangen, sie zu verteidigen und eine Umgebung der Liebe zu schaffen. (Chukbokkajeong, 1062)
Ein Mensch mag seine Ziele gut stecken, aber wenn er keine liebevolle Autorität herstellen kann, mit der er dann sein Ziel verwaltet, muss er sich ein neues Ziel suchen. Der Zweck dieses Ziels kann nicht größer sein als die Liebe. (29‐130, 26.02.1970)
Adam muss mit Gott eins werden, und was sie zusammenfügt, ist die Liebe. Der Mensch ist der zweidimensionale Repräsentant dieser Welt und Gott ist der dreidimensionale Repräsentant. Zwischen ihnen besteht das Band, welches wir Liebe nennen, und das sie auf ewig miteinander verbindet. (35‐156, 13.10.1970)
Stellt euch einen armen Bauern vor, der den ganzen Tag arbeitet, seine Felder jätet und das Land bebaut. Wenn die Leidenschaft der Liebe in ihm entbrennt, so dass sie seinen Körper und sein Gemüt erfüllt, dann werden die fünf Sinne des Körpers und die fünf Sinne des Gemüts sich vollkommen vereinigen und er wird unübertroffene Freude erleben.
Genauso ist es, wenn ihr in eurem Innersten zum Ort der vollständigen Niederlassung gelangt, wo Gottes Liebe wohnen kann; dann werdet ihr mit Gott im Herzen eins werden, und wie beim Schwingen eines Pendels wird euer Herz im Takt mit dem Herzen Gottes schlagen und euer Körper sich mit Gott zusammen drehen. Wenn ihr einmal beginnt, euch zu drehen, werdet ihr immer weiter rotieren. Und je mehr ihr euch dreht, desto mehr Schwung erhaltet ihr, so dass die zunehmende Wirkung der Fliehkraft euch veranlassen wird, eure Familie zu lieben, die Gesellschaft zu lieben, eure Nation und schließlich die ganze Welt zu lieben. (Chukbokkajeong, 376)
Von wem geht die Liebe aus, die alles umarmt und alles vergibt? Liebe beginnt nicht im Menschen. Sie kommt von Gott, dem Subjekt der Liebe. Gott hat die Menschen mit Liebe geschaffen, und darum wünscht Er sich Liebe von ihnen. Die Liebe wird dann vollkommen, wenn Gott den Menschen jene Liebe zurückgibt, die Er erhalten hat. (Chukbokkajeong, 380)
Liebe ist absolut. Sogar Gott, der absolutes Wissen, absolutes Können und absolute Autorität besitzt, ist absolut gehorsam gegenüber absoluter Liebe. (206‐24, 03.10.1990)
Wahre Liebe muss von einem bestimmten Punkt ausgehen, sich um 360 Grad drehen und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren. Nur dann ist es wahre Liebe. Es kann keine wahre Liebe sein, bevor sie diesen Punkt erreicht. (178‐309, 14.06.1988)
Der Zweck des Lebens ist es, die Liebe Gottes zu besitzen. Selbst wenn ihr meint, all eure Hoffnungen erfüllt zu haben, habt ihr gar nichts erreicht, wenn ihr die Liebe Gottes nicht besitzt. Auch wenn ihr sehr glücklich sein mögt, kann dieses Glück kein ewiges Glück werden. (38‐326, 08.01.1971)
Wenn ihr also liebt, könnt ihr Unsterblichkeit erlangen. Gottes Liebe ist es, die jene Wechselwirkung in Gang setzt, die ewig währt. (38‐273, 08.01.1971)
Das Heiligste auf dieser Erde ist die wahre Liebe. Wahre Liebe beginnt in Gott. Da Gott existiert, gibt es keine andere Möglichkeit, wie die Dinge sein könnten. Was Gott wahrhaft wünscht, ist der Weg der wahren Liebe, und ihr könnt nicht in Seiner Gegenwart sein, wenn ihr diesen Weg nicht geht. Gott wünscht sich, durch die Liebe zu sehen, zu hören, zu essen und zu berühren. Wenn Menschen den Kuss der Liebe von Gott erhalten, empfinden sie eine Freude, die so überwältigend ist, dass sie in ihrem Inneren zu explodieren scheint. Das ist es, was Gott sich wirklich wünscht. Der Besitz von Diamanten und Juwelen wird Ihm keine Freude bringen. (Chukbokkajeong, 380)
Es ist kein Zufall, dass ich voller Lebenskraft bin und mich auf vielen Gebieten betätige. Ich tue das, weil ich eine Absicht verfolge, und diese ist keine andere, als die Welt der Liebe zu verwirklichen. Menschen existieren mit dem Ziel, Liebe zu verwirklichen und zu erlangen. Da der Zweck des menschlichen Lebens im Erreichen der wahren Liebe liegt, wird auch der Wert der menschlichen Existenz durch diese wahre Liebe bestimmt. Wie wunderbar ist das! Wie muss der Mensch beschaffen sein, der mit der Essenz der Liebe Gottes in Einklang sein kann? Ein egozentrischer Mensch hat keinerlei Wert. Nur jemand, der willens ist, alles, was er im Leben hat, mit ehrlichster Hingabe für andere zu investieren, kann fortgesetzt im Bereich der Liebe Gottes leben. So war es bei den großen Menschen und Heiligen der Geschichte. (46‐36, 18.07.1971)
Die Liebe Gottes ist eine Liebe, die sich um das Wohlergehen anderer sorgt, eine Liebe, die für den anderen leben möchte. Wenn eine solche Liebe, eine wahre Liebe, existiert, wird automatisch alles zu kreisen beginnen. Wie hat das Universum angefangen? Es begann mit einer Drehbewegung. Jede Existenz muss sich gemäß ihrer innewohnenden Natur drehen. Was kann dann ewig weiter rotieren? Die Liebe, die willens ist, ewig zu geben, also ewige Liebe, wird endlos weiter rotieren. Da die Kräfte des Gebens und Empfangens eins werden und nicht aufhören wollen zu geben, haben sie keine andere Möglichkeit, als fortwährend zu expandieren. (128‐291, 11.09.1983)
Da Gott, der Ursprung der wahren Liebe, Eltern ist, steht die Menschheit in der Position Seiner Söhne und Töchter. Aus der Sicht der Kinder sind ihre Eltern das beste Beispiel für die Liebe. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist eine vertikale, senkrechte Beziehung, während die zwischen Ehemann und Ehefrau eine horizontale Beziehung auf gleicher Ebene ist. Wenn sich dann die Beziehung zwischen Eltern und Kindern und die Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau im rechten Winkel treffen und zu dieser Konstellation noch die Beziehung zwischen Geschwistern hinzukommt, welche eine Beziehung zwischen „vorne und hinten“ ist, ergibt sich aus der Anordnung dieser liebevollen Beziehungen die Form einer Kugel. So existieren alle Dinge, die durch Liebe entstanden sind, in Kugelform. Das gesamte Universum existiert in Form einer Kugel. (34‐215, 13.09.1970)
Genau wie Menschen sich wünschen, Gott zu sehen, wünscht sich auch Gott, wahre Menschen zu sehen. Aber wenn Er sagen würde, dass Er einen von zweien zuerst sehen möchte, wird sich der zweite sicher beklagen. So hat Gott keine andere Wahl, als die Liebe voranzustellen. Wenn Er die Liebe vor alles andere stellt, kann Er Mann und Frau zur gleichen Zeit zusammen sehen, sie gleichzeitig berühren und sich mit beiden zur gleichen Zeit unterhalten. Die Menschen kämpfen um den Besitz der kostbaren Dinge dieser Welt, aber in der Liebe gibt es keinen Kampf, weil zwei miteinander eins werden und füreinander leben müssen, um Liebe zu besitzen. Jeder mag Liebe, und nur Liebe kann unsere Bedürfnisse vollständig befriedigen. Deshalb ist es möglich, Gottes Vorsehung der Erlösung auf der Basis dieses Prinzips durchzuführen. (Tongil Segye, 17.09.1986)
Wir müssen wahre Liebe finden. Wo könnt ihr sie finden? Wahre Liebe währt ewig und verändert sich nicht bei Tag oder Nacht. Etwas, das nur für mich allein existiert, kann keine wahre Liebe sein. Wahre Liebe kann nicht nur zu einer Einzelperson gehören. Wahre Liebe gehört allen und ist ein gemeinsames Eigentum des ganzen Universums. Wahre Liebe verbindet die Familie, die Gesellschaft, die Nation, die Welt und das Universum. (Chukbokkajeong, 380)
Wo wird die Wurzel der wahren Liebe aufbewahrt? Obwohl Gott allwissend und allmächtig ist, ist die Wurzel der wahren Liebe nicht in Ihm selbst verwahrt. Obgleich der allwissende und allmächtige Gott die zentrale Person der wahren Liebe ist, möchte Er die Wurzel der wahren Liebe nicht in sich selbst behalten. Gott möchte diese Wurzel in die Person pflanzen, die der Objektpartner Seiner Liebe sein soll. (177‐269, 20.05.1988)
Wo hat die Liebe begonnen? Sie ging von Gott aus. Gott hat diese Welt geschaffen, weil Er Seinen idealen Liebespartner brauchte, und daher hatte selbst die Erschaffung von Himmel und Erde ihren Ursprung in der Liebe. (213‐79, 14.01.1991)
Der Urquell der Macht des Geistes und des Herzens ist die Liebe. Wenn die explosive Kraft, die durch den Vorgang des Gebens und Empfangens des Gemüts entsteht, mit Gott verbunden wird, kann sich diese Kraft Hunderte oder Tausende Male vervielfältigen. Sie kann die Hoffnungen der Menschen in der Welt erfüllen. Zur gleichen Zeit kann sie sogar das Königreich Gottes als unser Eigentum aufbauen, in dem wir ewig zusammenleben können. Der Schlüssel ist die Liebe. (18‐328, 13.08.1967)
Wenn Menschen Einheit mit Gott erreichen, werden ihre Herzen und ihre Emotionen von unendlicher Freude und unendlichem Glück erfüllt. Gott und Mensch werden letztlich eins durch die Liebe. Die Menschen werden auch mit der Welt durch die Liebe eins, und die Verwirklichung der idealen Welt, die Gottes Zweck der Schöpfung erfüllt, nimmt hier ihren Anfang. (35‐156, 13.10.1970)
Wenn Menschen die Ebene des göttlichen Geistes erreichen, können sie erkennen, dass die universellen Prinzipien im kleinsten Sandkorn vorhanden sind und dass die Harmonie des unendlichen Universums in einem einzigen Atom enthalten ist. Die Tatsache, dass alle existierenden Dinge das Resultat komplexer Kräfte sind, kann nicht bestritten werden. Von den Molekülen zu den Atomen und von den Atomen zu den Elementarteilchen existiert nichts ohne Grund. Alles, was existiert, hat ein Bewusstsein und einen Zweck.
Deshalb sind alle existierenden Dinge durch die liebenden Hände Gottes gegangen und existieren in einer Herzensbeziehung mit Gott. Freude kann empfunden werden, wenn ein bestimmter Zweck erreicht wurde. Da das Bewusstsein von Gottes Zweck allen Dingen innewohnt, empfindet Gott Freude durch ihre Erschaffung. (9‐166, 08.05.1960)
Wie stark muss eure Liebe sein, damit ihr in den Bereich der Liebe Gottes vordringen könnt? Die falsche Liebe, die wir heute in der Menschheit finden, ist unter dem Niveau des Erzengels. Die Liebe in der gefallenen Welt ist eine Liebe, in die Satan eingedrungen ist. Die Menschen, die in dieser Welt geboren wurden und in ihr leben, machen einen großen Aufruhr darüber, ob sie wegen Liebesangelegenheiten weiterleben können oder nicht. Diese Art von Liebe ist wie ein Strudel, ohne Ordnung und Richtung. In diesem Strudel sammeln sich nur schmutzige Dinge. Aber wenn Menschen einmal eine Beziehung mit der Liebe Gottes aufgebaut haben, folgen sie automatisch der Ordnung dieser Liebe, auch wenn sie das niemand lehrt. (130‐23, 11.12.1983)
Gottes Ideal beginnt mit einer neuen Liebe, die auf Gott ausgerichtet ist – in anderen Worten, sie beginnt da, wo Liebe in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Schöpfung existiert. (19‐314, 17.03.1968)
Warum mögen Menschen die Liebe? Darum, weil ihr keine andere Wahl habt, als sie zu mögen. Das Band, das Vater und Mutter zu einer Einheit verbindet, ist die Liebe. Stählerne Ketten rosten mit der Zeit und dann brechen sie, aber das Band der Liebe hält ewig. Zudem können Eltern und Kinder nicht durch Essen oder Geld zusammengehalten werden. Sie können nur durch Liebe zusammengeschweißt werden. (18‐328, 13.08.1967)
Die Vervollkommnung der Menschheit kann nicht durch Wissen, Autorität oder Geld erreicht werden, sondern nur durch die Liebe. Diese Liebe ist nicht die säkularisierte Liebe dieser Welt, sondern die ursprüngliche Liebe, und durch diese Liebe wird alles vervollkommnet. (Hananim tteut, 697)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 342-347)
