Das menschliche Leben besteht aus einer Zeit von 10 Monaten im Mutterleib, einer Zeit von etwa 100 Jahren in der Physischen Welt und einer Ewigkeit in der Geistigen Welt. Unser Gesicht besteht aus drei Stufen: der Mund, die Nase, und die Augen. Sie repräsentieren die drei Zeitabschnitte im Leben des Menschen. Unser Mund symbolisiert den Zeitabschnitt des Mutterleibes in der materiellen Welt. Unsere Nase repräsentiert den Zeitabschnitt der Erde in der irdischen Welt des Menschen und unsere Augen repräsentieren die Zeit des Himmels in der Geistigen Welt. (298-304, 17.01.1999)
Wenn ein Mensch geboren wird, geschieht das aus der tiefsten Stelle heraus – dem Wasser. Die Zeitperiode im Mutterleib ist das Zeitalter des Wassers. Ein Baby, das sich im Mutterleib befindet, schwimmt im Wasser. Wenn wir dies betrachten, mag es uns erscheinen, dass das Baby Schwierigkeiten haben muss, im Mutterleib zu atmen. Aber für das Baby ist der Mutterleib das ganze Universum. Obwohl es im Wasser lebt, ist diese Welt das Universum des Babys, wo es frei ist. Ist es nicht offensichtlich, dass das Baby Wasser aufnimmt und ausscheidet, während es im Wasser lebt? Damit den Babys das möglich ist, leben sie mittels der Nabelschnur, die mit ihrem Bauch verbunden ist. (299-69, 04.02.1999)
Das Leben eines Menschen führt durch drei Welten: Gestaltungsstufe, Entwicklungsstufe und Vollendungsstufe. Im Mutterleib leben wir in einer Welt des Wassers, danach in dieser irdischen Welt und schließlich in der Welt der Luft des geistigen Bereichs. Mit anderen Worten, wir gehen durch drei Stufen: die Welt des Wassers im Mutterleib, gefolgt von hundert Jahren auf dieser Erde, nachdem wir geboren wurden, und danach die Welt der Luft, in der wir fliegen können. Versucht ein Baby, während es sich im Mutterleib befindet, in die Außenwelt zu entkommen oder möchte es dort bleiben? Wenn es dann durch eine so kleine Öffnung hinausgelangen muss, sagt es dann: „Oh, nein!“, oder: „Oh, das ist großartig!“? Angenommen, man würde dem Baby sagen: „Wenn du nach draußen gehen willst, wird dieses Haus, in dem du lebst, zerstört, und ebenso die Nahrungsquelle und die Nutzbarkeit der dich umgebenden Nahrung. Dein Kopf und dein Körper werden anschwellen.“ Würde das Baby jetzt noch immer nach draußen gehen wollen? Würde es ja sagen, oder nein? Unmittelbar vor der Geburt presst die Mutter verzweifelt und das Baby sagt bis zum Augenblick der Geburt: „Oh, Nein!“ Aber schließlich presst die Mutter das Baby hinaus. Wenn das geschieht, verschwindet eine Welt völlig und das Kind beginnt, in einer anderen Welt zu atmen. (116-174, 01.01.1982)
Die Erde ist wie der Schoß einer Mutter. Ihr müsst euch darüber im Klaren sein. Was esst ihr und wie atmet ihr während der Zeit im Mutterleib? Atmet ihr durch den Mund? Atmet ihr durch die Nase? Wie atmet ihr? Ihr esst und atmet durch den Nabel, nicht wahr? Weil ihr alle diese Dinge durch den Nabel tut, braucht ihr eigentlich keinen Mund zum Essen und keine Nase zum Atmen. Braucht ihr ein Sinnesorgan zum Sehen? Warum solltet ihr eines besitzen, wenn ihr es im Mutterleib gar nicht braucht? Diese Organe entwickeln sich, damit ihr sie benutzen könnt, nachdem ihr den Mutterleib verlassen habt. (295-321, 24.09.1998)
Gebraucht ihr eure fünf Sinnesorgane während der Zeit im Mutterleib? Ihr braucht sie dort eigentlich nicht zu benutzen. Ihr uriniert nicht und ihr entleert nicht den Darm. Alle Organe schlummern. Ist es nicht geheimnisvoll, wie wir 10 Monate lang so verbringen? Auch Urin und Kot entstehen nicht vor der wahren Liebe. Urin und Kot können nicht entstehen, bevor der Mensch in Erscheinung tritt. Erst nachdem Adam geboren ist, beginnen diese Körperfunktionen, nicht vorher. Alles ist so aufgebaut. (297-12, 15.11.1998)
Menschen müssen während ihrer Zeit im Mutterleib Wasser aufnehmen. Der menschliche Körper besteht zu drei Vierteln aus Wasser. Die irdische Welt ist die Welt der Luft. Solange man sich im Wasser des Mutterleibes befindet, hat man keinen Bedarf für Augen, Ohren, Nase und andere Sinnesorgane. Mit geschlossenen Augen verhält man sich ruhig, weil man die fünf Sinnesorgane nicht benutzen muss. Habt ihr jemals ein Baby durch die Nase atmen sehen, während es zehn Monate lang im Mutterleib wächst? Das Baby würde sterben, wenn es versuchen würde, durch die Nase zu atmen. Es wäre sein Ende. (302-166, 13.06.1999)
Warum braucht dann ein Baby im Mutterleib eine Nase? Sie wird als Vorbereitung für die nächste Welt geschaffen. Wenn sie dann langsam heranwächst, um als Atmungsorgan zu funktionieren, muss das Baby herauskommen, wobei es alles um sich herum zerstört. Es muss sich von der Mutter losschneiden und die Fruchtblase zerstören, um herauskommen zu können. Das bedeutet, dass das Umfeld des Babys – die Fruchtblase und die Plazenta – völlig zerstört werden. Das bedeutet den Tod. Es ist wie die Ankündigung der Zerstörung und des Endes der Welt des Wassers und der Anfang eines neuen Lebens. (122-327, 27.03.1982)
Sollten wir die Nabelschnur wieder verwenden, oder sollten wir sie durchtrennen? Wir müssen sie abschneiden. Ihr sagt vielleicht: „Diese Schnur ist eine Lebensader. Wie kann man nur die Lebensader durchtrennen, die eine Person mit einer anderen verbindet? Warum sollten wir sie durchschneiden?“ Wenn das Baby das kommen sieht, schreit es und denkt, dass es jetzt sterben muss. Wenn aber Gott das betrachtet, wird Er dann lachen oder weinen? Die Situation in der Welt der Luft ist genau gleich. Dort ist das geistige Selbst mit dem physischen Selbst genauso verbunden wie der Embryo im Mutterleib. Wenn der physische Körper alt wird und sich das geistige Selbst zu befreien versucht, indem es den physischen Körper wegstößt, dann wird der physische Körper vielleicht sagen: „Oh, nein, ich will nicht sterben! Ich sterbe nicht!“ Wenn Gott das betrachtet, wird Er darüber lächeln? Wird Er Mitleid haben? Oder wird Er sagen: „Du Dummkopf!“? Wenn ein Baby in diese Physische Welt hinein geboren wird, kann es der Objektpartner der Liebe für seine Mutter und seinen Vater und schließlich ein geliebter Freund seiner Eltern werden. Babys werden in diese irdische Welt hineingeboren, wo sie mit ihrem Vater und ihrer Mutter Liebe teilen können. In gleicher Weise müsst ihr in die Geistige Welt hinein neu geboren werden, wo ihr mit Gott, der die ewigen, mit der unendlichen Geistigen Welt verbundenen Eltern ist, Liebe teilen könnt. (116-174, 01.01.1982)
Diejenigen, die auf dieser Erde Liebe atmen, sind nicht tot, sondern am Leben. Wenn ein Baby im Mutterleib atmet, lebt es mittels der Nabelschnur, die es mit der zukünftigen Welt der Luft verbindet. Das Baby lebt durch die Nabelschnur, aber wie viel verändert sich, wenn es die Plazenta zerstört und in die neue Welt gelangt, die eine höhere Dimension hat? Seine Bedürfnisse werden dann auf einer höheren Dimension gestillt. Das Baby kommt heraus und wird mit Luft versorgt. Wie entwickelt sich das Baby nach dem Verlassen des Mutterleibes? Es wird Elemente der Liebe erhalten und durch Liebe wachsen. Ihr solltet nicht einfach Nahrungsmittel essen. Der körperliche Teil des Selbst, welcher isst, ist auf dem Weg in den Tod. Dieser Körper, der Wasser zum Leben aufnimmt, ist bereits auf dem Weg in den Tod. Womit und zu welchem Zweck solltet ihr euch während der Zeit auf der Erde ernähren? Während dieser Zeit solltet ihr einen Charakter der Liebe kultivieren. (139-214, 31.01.1986)
Wenn man aus dem Mutterleib kommt, um in die Welt der Luft einzutreten, zerstört man die Dinge aus dem Leben im Mutterleib wie die Nabelschnur und die Fruchtblase. Die Nabelschnur und die Plazenta werden zerstört und sterben. Was erscheint jedoch im Augenblick des Todes dieser Organe? Ein Baby kommt in dieses Universum, auf die Mutter Erde. Von diesem Moment an lebt das Baby von der Zufuhr von Elementen, die es durch den Mund aufnimmt. (139-212, 31.01.1986)
Bevor sie sich in eine Zikade verwandelt, wird eine Larve vielleicht sagen: „Ich will eine Larve bleiben. Oh, ich will meinen Kokon nicht ablegen.“ Sobald sie aber ihre Hülle abgelegt hat, wird sie ihre Flügel schwingen und fliegen. Glaubt ihr, die Larve würde ihre Haut ablegen wollen, wenn sie zu einer Zikade wird? Würde sie nicht sagen: „Oh, ich hasse alles, das Land, die Luft – einfach alles“? Oder glaubt ihr, sie würde sagen: „In Ordnung, nimm diese Haut von mir runter“? Sie würde nicht ans Fliegen denken. Libellen schwimmen als Larve im Wasser, kommen dann an Land und krabbeln dort eine Weile herum. Danach fliegen sie frei hin und her. Viele Insekten entwickeln sich im Leben durch drei Stufen. Die meisten Insekten haben Flügel, nicht wahr? Wie wir gesehen haben, leben Insekten im Wasser, auf dem Land und in der Luft. Sollten wir Menschen als Herren der Schöpfung nur auf dieser Erde leben? (116-176, 01.01.1982)
Ihr mögt den Tod nicht willkommen heißen, aber wenn ihr einmal gestorben seid und euer Fleisch abgelegt habt, könnt ihr frei umherfliegen. Würdet ihr dagegen Einspruch erheben? Das ist die Realität. Ihr müsst wissen, dass dies eine reine Tatsache und keine Lüge ist. Ihr solltet verstehen, dass der Mensch durch die gleichen drei Stufen des Lebens geht und dass der Tod für uns das gesegnete Tor zu unserer zweiten Geburt ist. (49-286, 17.10.1971)
Insekten und Vögel können fliegen. Sollte der Mensch nicht auch wissen, wie man fliegt? Sogar Samen fliegen, wenn der Wind weht. Ich meine hier die Samen des Löwenzahns. Sie sind konstruiert, auf natürliche Weise zu fliegen. Sie sind zum Fliegen geschaffen. Auf diese Weise fliegen Vögel, Insekten und die Samen von Pflanzen. Sollte nicht auch der Mensch, der Herr der ganzen Schöpfung, fliegen? Oder sollten wir nur still sitzen und auf Gott warten? Würdet ihr nicht protestieren wollen und sagen: „Oh Gott, alles andere kann fliegen; warum hast Du mir nicht auch die Fähigkeit zum Fliegen gegeben?“ Dann würde Gott antworten, „He, Moment mal, nach einigen Jahrzehnten kannst du auch so fliegen, warte es nur ab.“ Dann könnt ihr sagen: „Oh, jetzt verstehe ich! So ist das also.“ Was solltet ihr bis dahin tun? Ihr solltet euch auf dieser Erde trainieren, damit ihr euch in der anderen Welt zurechtfindet, wenn ihr dorthin geht. Nur wenn ihr eure Mutter und euren Vater wertschätzen könnt, könnt ihr in Gott eure Freude finden. Nur wenn ihr euren Ehepartner liebt, werdet ihr auch Gott lieben können, wenn ihr in die nächste Welt geht. Die Physische Welt ist die Trainingsstätte für die Geistige Welt. Könnt ihr erlangen, was ihr euch wünscht, ohne zu sterben? Ist es möglich, das zu erreichen, ohne zu sterben? Ist es möglich, das zu erreichen, ohne diesen physischen Körper abzulegen? Müsst ihr also diesen physischen Körper ablegen, oder nicht? (116-176, 01.01.1982)
Ihr habt in einer Welt des Wassers gelebt und in dieser Welt des Landes, nicht wahr? Nun, würdet ihr dann nicht auch gerne die Erfahrung machen, in einer Welt der Luft zu leben? Als ihr gerade kurz davor wart, aus dem Mutterleib geboren zu werden, habt ihr da solche Dinge gedacht wie: „Ich werde nun in diese Welt der Erde gehen und mit meinem Mund Honig, Reiskuchen, Reis, Rindfleisch und alles mögliche essen“? Glaubt ihr, dass ihr auch nur einen Gedanken dafür verwendet habt? Ihr habt durch die Nabelschnur geatmet und habt gedacht, dass ihr sterben würdet, wenn ihr aus dem Mutterleib herauskommt. Wenn wir über das Leben im Mutterleib nachdenken, wie begrenzt wird es dann erscheinen! Wenn wir uns jetzt darüber Gedanken machen, erscheint es erdrückend. Trotzdem, wenn ein Baby unmittelbar davor steht, aus dem Mutterleib herauszukommen, protestiert es unweigerlich: „Oh, ich will hier aber nicht raus.“ Obwohl es sagt, dass es überhaupt nicht herauskommen will, wird dies doch geschehen, wenn die Zeit reif ist. Das Baby kommt ganz natürlich heraus, zusammen mit dem Erguss des Fruchtwassers. Auf diese Weise wird das Baby durch einen sicheren und natürlichen Prozess geboren. (49-286, 17.10.1971)
Während der Zeit auf der Erde haben wir „Mutter Universum“ oder „Mutter Schöpfung“. Das ist das Land. Der Planet Erde ist die Mutter. Sie versorgt euch mit Elementen, nicht wahr? Die Erde ist die Mutter, die euch auf einer anderen Ebene mit Elementen versorgt, als es eure eigene Mutter getan hat. Wie atmet ihr im Mutterleib, wenn ihr dort heranwachst? Ihr atmet durch die Nabelschnur, nicht wahr? Dies ist eure Verbindung zum Körper eurer Mutter. Ihr solltet diese Tatsache nicht vergessen.
Wenn ihr den Mutterleib verlasst, dann wisst ihr, dass ihr nun mit der zweiten Stufe des Lebens verbunden seid, nämlich der Welt der Luft. Wenn ihr aus dem Mutterleib herauskommt, nachdem die Zeit um ist, wird eure alte Umgebung zerstört. Womit verbindet ihr euch im Augenblick eures ersten Schreis? Ihr werdet mit der Welt der Luft verbunden, in der ihr die Luft durch eure Atmungsorgane atmet. Wenn ihr mit der Welt der Luft verbunden seid, werden eure Nasenlöcher zur absoluten Versorgungslinie. (139-212, 31.01.1986)
Wasser symbolisiert die Zeit des Mutterleibes. Eure Nase symbolisiert die Zeit der Luft. Nachdem ihr aus dem Mutterleib herausgekommen seid, lebt ihr in der Zeit der Luft. Dann kommt die Zeit der Augen, die Zeit der Sonne und die Zeit des Lichts. Liebe wird auch Licht genannt. Es wird gesagt, dass die Liebe alles erhellt, nicht wahr? Liebe ist die Welt des Lichts. Das Leben bewegt sich durch drei Zeiten. Auch eine Libelle verbringt Zeit im Wasser, an Land, und fliegt dann, nachdem sie ihre Hülle abgeworfen hat, herum und ernährt sich von anderen Insekten. Sie geht durch drei Bereiche. Genauso ist es mit dem Menschen, dem Herrn der Schöpfung. Wenn ihr nach der Zeit im Mutterleib aus dem Bauch eurer Mutter herauskommt, habt ihr dann die Arme voller Haushaltsgüter oder kommt ihr heraus und zerstört und zertrennt dabei alles? Es wäre ein ernsthaftes Problem, wenn ihr mit auch nur einem Gegentand herauskämet. Ihr wart gewohnt, durch eure Nabelschnur zu essen und zu atmen. Würdet ihr nicht erwarten, zu sterben, wenn ihr sie abschneidet? Dennoch muss sie abgeschnitten werden, um aus dem Mutterleib herauszukommen. Sie muss rücksichtslos durchschnitten werden. Alles muss zerstört werden, wenn ihr herauskommt. (299-37, 01.02.1999)
Was ist die Bedeutung des Todes? Das Leben auf der Erde in einem Umfeld aus Luft ist so ähnlich wie das Herumschwimmen im Mutterleib. Wir leben in einem Wickeltuch aus Luft. Ist das nicht so? Was ist dann der Tod? Der Tod selbst ist nichts Besonderes; es ist lediglich die Neugeburt in die dritte Stufe des Lebens. Diesen Augenblick des Übergangs nennen wir Tod. Wenn ihr die Sache so betrachtet, fühlt ihr euch besser, nicht wahr? (49-286, 17.10.1971)
Was sollte unser Körper jetzt tun? Als ihr durch die Nabelschnur im Mutterleib „geatmet“ habt, habt ihr gleichzeitig die Nasenlöcher vorbereitet, um später durch sie zu atmen. Wenn man dann aus dem Mutterleib herausgestoßen wird, wechselt man das Organ und fängt an zu atmen. Ebenso muss man nach der Geburt die Liebe bis ins Innerste erleben. Ihr müsst die Luft der Liebe von eurer Mutter und eurem Vater atmen. Ihr solltet im Leben alles erfahren, während ihr mit der Luft der Liebe versorgt werdet. Wenn ihr als Baby in eine Familie hineingeboren seid, bewegt ihr euch entlang einer Wachstumskurve nach oben, bis ihr schließlich alt werdet und physisch sterbt. Nachdem ihr als ein Baby geboren seid, wachst ihr und zerfallt am Ende. Ihr werdet als Baby geboren und kehrt dann auf die Stufe eines Babys in der Geistigen Welt zurück. Wenn das geschieht, solltet ihr euch von der Welt, der zweiten Gebärmutter, trennen und euch mit dem Bereich verbinden, wo ihr Elemente der Liebe auf der dritten Stufe atmen könnt. Ihr lasst Elternliebe und geschwisterliche Liebe zurück und betretet die Welt der Liebe, die in vollkommener Harmonie mit Gott, dem ursprünglichen Wesen des großen Kosmos, ist. Die Geistige Welt besteht aus der Luft der Liebe. Sie ist mit der Luft der Liebe angefüllt. Während ihr in der irdischen Welt lebt, solltet ihr deshalb eine Versorgungsleitung zum Atmen von Liebe vorbereiten. Deshalb braucht ihr Erfahrungen mit der Geistigen Welt. Ihr könnt nur dann unsterblich sein, wenn ihr ein Mensch werdet, der geistige Liebe empfinden und die Luft der Liebe atmen kann. (139-212, 31.01.1986)
Wir alle werden eines Tages unseren physischen Körper wegwerfen müssen und in die Geistige Welt eingehen. Deshalb sollten wir, als menschliche Wesen auf der Erde, auf den Tod vorbereitet sein. Wir sollten hart daran arbeiten, ein gutes Selbst zu formen, also unser zweites Selbst, das in der ewigen Welt leben wird. Wir können nur als ein gesundes und gutes Baby geboren werden, wenn wir guten vorgeburtlichen Einflüssen während der Zeit im Mutterleib ausgesetzt sind. Unser Leben auf der Erde ist dem im Mutterleib ähnlich. Deshalb sollten wir wachsen und dabei dem Abbild, dem Herzen und dem göttlichen Charakter Gottes ähneln. Nachdem wir gewachsen sind, sollten wir bereit sein, unser Leben einzusetzen, und alle Hindernisse mit unserer Liebe überwinden. (14-17, 19.04.1964)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 811-816)
