Die Familie bringt die Liebe für die Gesellschaft, die Nation und die Menschheit hervor

Wenn einmal euer Gemüt und euer Körper auf Gott ausgerichtet und vereinigt sind, manifestieren sich Kreisbewegungen in allen möglichen Formen und Figuren. Deshalb müssen die älteren Geschwister die jüngeren lieben, dem Beispiel der Eltern folgend, von denen sie ebenfalls geliebt werden. In einer Familie, die auf diese Weise in Liebe vereinigt ist, blüht die Liebe der Familie. Dann wird aus dieser Liebe die Liebe in der Gesellschaft und dann die Liebe in der Nation. Auf diese Weise wird sie später zur Liebe der ganzen Welt. Diese Dinge sind in unseren Tagen aber sehr unklar geworden. (28-170, 11.01.1970)

Wie sollte Liebe unter Geschwistern aussehen? Nach welchem Standard sollten sie einander lieben? Geschwister sollten einander lieben, wie ihr Vater und ihre Mutter sie lieben. Von wem sollten sie lernen zu lieben? Sie sollten es von ihren Eltern lernen. (66-120, 18.04.1973)

Ideale Liebe wird in der Familie verwirklicht. Gott konnte jedoch keine wahren Söhne und Töchter haben. Da es keine wahren Brüder und Schwestern und keinen wahren Ehemann und keine wahre Ehefrau gab, konnte Er nicht zu ihren Eltern werden. Deshalb ist es Gottes Wille, alle diese Dinge zu erfüllen. Nur an einem solchen Ort kann die Liebe wohnen. Menschen würden alles dafür geben, ihren Weg zu dem Ort zu finden, an dem sie eine derartige Liebe finden könnten. (19-314, 17.03.1968)

Was ist wahre Liebe? Es ist die elterliche Liebe, eheliche Liebe und kindliche Liebe zusammengenommen. Ohne eine Tradition des gegenseitigen Opferns kann Liebe nicht lange bestehen und würde vergehen. Da Eltern sich für ihre Kinder opfern, kann das Band der Liebe, die sie für ihre Kinder empfinden, nicht reißen. Die Söhne und Töchter, die mit der wahren Liebe ihrer Eltern aufgewachsen sind, können ihnen nur treu sein. Wenn der Ehemann und die Ehefrau mehr und mehr versuchen, sich füreinander aufzuopfern, und in ihrem Herzen denken: „Du hast für mich gelebt“, wird ihre Familie vom Himmel Segen empfangen. Solche Familien sind der Aufenthaltsort, den Gott sucht. (43-323, 02.05.1971)

Wer ist in einer Familie am wertvollsten? Die Kinder sind nicht am wertvollsten. Wenn man irgendeine Familie nimmt, wer hat den höchsten Wert? Es sind die Eltern. Nehmt euch selbst als Beispiel. Autorität, Wissen, Ehre und Geld mögen für euch wichtig sein, aber nichts von dem ist wichtiger als eure Eltern. Als Nächstes kämen im Wert dann euer Ehepartner und zuletzt eure Kinder. Gibt es in der Tat etwas Wertvolleres als eure Eltern, euren Ehepartner oder eure Kinder? Nein, das gibt es nicht. Warum schätzen wir unsere Eltern, Ehepartner und Kinder so hoch ein? Weil wir sie lieben! Elterliche Liebe ist absolut notwendig für die Kinder. Eheliche Liebe ist absolut notwendig zwischen Ehemann und Ehefrau. Geschwisterliche Liebe und kindliche Verehrung den Eltern gegenüber sind in einer Familie unerlässlich. (Chukbokkajeong, 915)

Wen mögt ihr in eurer Familie am meisten? Eure Eltern, nicht wahr? Warum mögt ihr sie am meisten? Weil sie diejenigen sind, die euch unter allen am nächsten stehen, zu denen ihr während eures ganzen Lebens eine Beziehung der Liebe aufrechterhalten könnt. Die Person, die ihr als Nächstes liebt, ist euer Ehepartner. Wenn die Liebe, die in einer Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau geteilt wird, bedingungslos ist, dann wird diese Liebe das Beste in einer Familie sein und Glück und Harmonie bringen. Dies ist auch dann der Fall, wenn diese Liebe nicht direkt mit der ewigen Liebe Gottes verbunden wäre. Danach folgt die kindliche Liebe den Eltern gegenüber. Wenn Kinder in einer strahlenden und positiven Weise für ihre Eltern opfern und sie lieben können, während sie sich nach einer idealen Umgebung sehnen, in der sie als Hoffnung für die Zukunft aufblühen können, wird ihre Liebe ein reiner und ernsthafter Beitrag für ihr eigenes Glück sein. Eine Familie im vollständigen Besitz der wahren Elternliebe, der wahren ehelichen Liebe und der wahren Kindesliebe wird die idealste Familie der Welt sein. (Chukbokkajeong, 914)

Wer steht in einer Familie im Zentrum? Das älteste Familienmitglied wird es sein, das heißt, wenn der Urgroßvater noch lebte, wäre er das Zentrum der Familie. Wenn die anderen Mitglieder der Familie ihn ignorieren würden, nur weil er bald sterben würde, wäre dies gleichbedeutend mit dem Ignorieren der vertikalen Welt. Auch wenn er senil werden würde, sollte er noch immer das Zentrum der Familie sein. Dementsprechend sollte ihm beim Essen zuerst serviert werden. Selbst wenn euer Vater der Präsident dieser Nation wäre, solltet ihr dennoch eurem Großvater zuerst etwas servieren. Dies kommt daher, weil der Sohn die horizontale Position repräsentiert. (34-242, 13.09.1970)

Was ist der Ursprung des Unglücks? Es beginnt zuerst mit dem Verlust des Liebesnestes. Eine glückliche Familie ist da, wo die Kinder mit ihren Eltern leben und ihren Eltern dienen, die die Hausgemeinschaft bewahren. Eine Familie, in der den Eltern, die Gott repräsentieren, als der oberen Ebene gedient wird, während auf der horizontalen Ebene zwei Fremde, die zwei getrennte Familien repräsentieren, in Einheit als Ehemann und Ehefrau zusammenkommen, ist eine solche Familie; dabei sind Ehemann und Ehefrau verbunden in der Liebe, halten sich an das himmlische Gesetz und setzen die Erblinie der Familie fort. (19-305, 10.03.1968)

Eine Familie braucht Eltern, ein Ehepaar und Kinder. Nur dann kann diese Familie die Grundlage für Glück bereitstellen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Zweck der Sehnsucht Gottes nach dem Menschen darin besteht, Sein eigenes Glück zu finden. Auf Seiner Suche nach der Grundlage für Glück kann Gott dieses Ideal ohne den Menschen nicht erfüllen. Nur wenn Er eine Beziehung mit dem Menschen eingeht, kann Er einen Ort der emotionalen Harmonie finden. So wie auch wir Freude empfinden, wenn wir in unserem Zuhause emotional zufrieden sind, wünscht sich Gott aus einer solchen Position das Gleiche. (32-198, 15.07.1970)

Auch wenn jemand alles hat, was er sich in dieser Welt jemals wünschen könnte und vor Freude singt, können diese äußerlichen Dinge kein Glück herbeiführen. Sie können zwar Bedingungen dafür sein, Glück zu finden, aber sie können nicht das Glück selbst sein. Was ist dann entscheidend dafür, ob ihr Glück empfindet oder nicht? Um Glück zu empfinden, braucht ihr liebende Eltern, einen Ehepartner und Kinder. Niemand auf dieser Welt kann diese Wahrheit verneinen. Erfüllt eine Person nur eine dieser Bedingungen, dann könnte sie es nicht verhindern, dass sie sich traurig und unerfüllt im Verhältnis zu dem fühlt, was ihr noch fehlt. (21-140, 17.11.1968)

Was war Gottes Ideal für die ersten menschlichen Vorfahren? Es war, dass Mann und Frau sich vereinen, um eine ideale Familie zu bilden. Das Zentrum einer idealen Familie ist weder der Mann noch die Frau. Eine Familie ist eine Einheit, die miteinander durch das Band von Eltern und Kindern und das Band von Ehemann und Ehefrau, alle ausgerichtet auf Gottes Liebe, verbunden ist. Deshalb können wir zu dem Schluss kommen, dass es der Wille Gottes ist, ausgerichtet auf Seine Liebe, eine Familie zu vervollkommnen. (Chukbokkajeong, 301)

Die ideale Familie ist der Ort, an dem die Eltern, die Kinder, der Ehemann und die Ehefrau sowie die Brüder und Schwestern auf der Basis der wahren Liebe vereinigt sein möchten. Von einem solchen Ort aus beginnt die ewige, globale Gleichstellung und dementsprechend das Reich Gottes auf Erden, gefolgt vom Reich Gottes in der Geistigen Welt. (300-226, 14.03.1999)

Da Gott die ursprüngliche Substanz der wahren Liebe ist, wird man Teil eines Körpers, wenn man mit der wahren Liebe verbunden wird. Eltern sind Götter, die an Gottes Stelle auf Erden leben. Ehemann und Ehefrau sind Götter als gegenseitige Partner und Söhne und Töchter sind kleine Götter. Eine Familienstruktur bestehend aus drei Generationen, die auf wahre Liebe ausgerichtet ist, bildet auf diese Weise die Basis für das Himmelreich. Das Königreich kann ohne ein solches Fundament nicht errichtet werden. Die Familie ist das Zentrum des Universums. Die Vervollkommnung der Familie ist die Basis der Vollendung des Universums. Wenn es Liebe in der Familie und Liebe für das Universum gibt, könnt ihr überall frei hingehen. In diesem Fall steht Gott als Eltern des ganzen Universums in der vereinigten, zentralen Position der Liebe. (298-306, 17.01.1999)

Die Liebe des Mannes, die Liebe der Frau, die Liebe des Sohnes, die Liebe der Tochter, die Liebe der Eltern und Gottes Liebe befinden sich alle in dem ursprünglichen idealen Familienfundament. Wer immer seine Eltern, seinen Partner und seine Kinder in solchen harmonisierten Umständen liebt, führt ein himmlisches Leben. (Chukbokkajeong, 946)

Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Alles ist gut, wenn es Harmonie in der Familie gibt.“ Wenn Friede in der Familie herrscht, geht alles gut. Eine vervollkommnete Familie ist eine Familie des Friedens, welche die Basis für das Reich Gottes bildet. Die treibende Kraft einer Familie ist wahre Liebe. Gott mehr zu lieben als sich selbst und seinen Ehepartner mehr als das Leben zu lieben — eine derart reine und wunderbare Liebe ist wahre Liebe. Gott schuf keine Kraft im Universum, die größer wäre als die Macht der wahren Liebe. Wahre Liebe ist die Liebe Gottes. (219-118, 28.08.1991)

Ein Mensch sollte Teil einer Eltern-Kind-Beziehung sowie einer ehelichen Beziehung und von geschwisterlichen Beziehungen sein. Diese drei Beziehungen sollten sich an einem Punkt treffen. Es kann nur einen zentralen Punkt geben. Das bedeutet, dass der zentrale Punkt für oben und unten, links und rechts und vorne und hinten ein und derselbe sein sollte. Wenn der zentrale Punkt für jeden ein anderer wäre, würde es die Balance der drei Beziehungen zerbrechen. Am Ende erhält man sieben Punkte, bestehend aus oben, unten, links, rechts, vorne, hinten und schließlich dem zentralen Punkt. Die Bedeutung der Erfüllung der Zahl Sieben ist es, dass die sieben Punkte in vervollkommneter wahrer Liebe eins geworden sind und somit, ausgerichtet auf Gott, eine vollkommene Sphäre errichten und somit eine Familie bilden, die Harmonie und Frieden manifestiert. (287-21, 10.08.1997)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1562-1566)