Wenn Menschen über das ewige Leben nachdenken, dann denken sie im Allgemeinen nicht in Zeiträumen von Jahrzehnten oder Jahrhunderten, sondern eher von Tausenden oder Zehntausenden von Jahren oder sogar Äonen. Wenn Menschen sterben, dann sind sie nicht anders als Tiere. Wozu ist es gut, irgendetwas zurückzulassen? Heutzutage denken jedoch sogar Atheisten und Agnostiker: „Ah, ich muss mir einen Namen machen.“ Aber was bringt es, dies zu tun? Auch wenn jemand ein Patriot Amerikas wird und mit einem Denkmal geehrt werden würde, so würde es doch verschwinden, wenn Amerika untergeht. Was bringt es also, seinen Namen zurückzulassen? Auch wenn ihr es so weit bringen würdet, so könnte das, was – historisch gesprochen – während einer Periode des Wohlstandes gut geheißen wird, dann in einer späteren Periode des Niedergangs als schlecht betrachtet werden. (103-15, 28.01.1979)
Gottes Zweck ist es, dass Seine Nachkommen die Erde bevölkern. Wenn wir in der Geistigen Welt vor Gott treten und Kinder des lebendigen Gottes auf der Erde zurückgelassen haben, dann gelangen wir auch in Seine Position. Das ist tatsächlich die Bedeutung der Worte in der Heiligen Schrift: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde.“ (146-223, 11.03.1986)
Was werdet ihr in eurem Leben tun? Lasst ein Grabmal der Liebe zurück. Lasst uns ein Grabmal der Liebe hinterlassen! Wenn ihr in einem Grabmal der Liebe lebt, dann werdet ihr keinen bitteren Kummer empfinden. Ihr werdet vielleicht überdrüssig, in einem Ort wie einem Grabmal zu leben, aber ihr werdet keinen bitteren Kummer fühlen, wenn ihr in der Liebe lebt. Wenn wir in unserem Leben ein Grabmal der Liebe zurücklassen, dann wird unser Leben ewiglich ein Erfolg gewesen sein. Wenn ihr so lebt und sterbt, dann wird Gott Seine Söhne und Töchter herbeirufen, um euch in der Geistigen Welt willkommen zu heißen. Wenn sich an eurer Hand kein Ring befindet, dann wird Gott einen Diamantring des Himmelreiches an euren Finger stecken. Wenn ihr nicht gut gekleidet seid, dann wird Gott euch mit der prächtigsten Kleidung ausstatten, die sogar für die Königsfamilie des Himmelreiches geeignet ist. (97-167, 12.03.1978)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 618-619)
