Was ist das Zentrum von Himmel und Erde und die grundlegende Wurzel des Universums? Als ich mich in einen mystischen Zustand begab und zu Gott betete, sagte Er, dass es die Beziehung zwischen dem Vater und den Söhnen und Töchtern ist, also die Eltern‐Kind‐Beziehung. Diejenigen, die es nicht wissen, werden darunter die Beziehungen zwischen dem physischen Vater, der physischen Mutter und den Söhnen und Töchtern verstehen, aber ich rede über die grundsätzliche Beziehung zu Gott. (19‐158, 01.01.1965)
Was ist der Gipfelpunkt, an dem sich Vater und Sohn treffen können? Sie treffen sich im Zentrum, wo Liebe sich kreuzt, Leben sich kreuzt und Ideale sich kreuzen; aus dieser Sicht befinden sich Liebe, Leben und Ideale an einem gemeinsamen Ort. An diesem Punkt ist Gott die Liebe, und ich bin es auch; Gott ist das Leben, und ich bin es auch; und Gott ist das Ideal, und ich bin es auch. Die erste Verbindung und der erste Punkt der Vereinigung, an dem das Realität werden kann, ist der Punkt, an dem sich die Eltern‐Kind‐Beziehung bildet; andernfalls kann es diese Dinge nicht geben. Das ist eine Gewissheit. (69‐78, 20.10.1973)
Wenn Gott ein absolutes Wesen ist, dann stellt sich die Frage, warum das absolute Wesen die Menschen erschuf. Es geschah weder für Geld, für Wissen, noch für Macht; vielmehr erschuf Er sie, weil dies für Gott der einzige Weg war, Liebe zu fühlen. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, bilden Gott, der der Vater ist, und die Menschen, die Seine Söhne und Töchter sind, eine Achse. Wenn diese Achse Gott und die Menschen verbunden hätte, könnte absolut nichts diese Beziehung trennen, durch die Gott und Menschen in Liebe eins geworden wären. (137‐57, 18.12.1985)
Ursprünglich sollte die Blume der Liebe an dem Punkt blühen, an dem Adam und Eva am glücklichsten miteinander sind, an dem die höchste Lebenskraft offenbar wird, an dem die größten Kräfte zusammenkommen und an dem alle Ideale zusammenkommen. Gottes Traum ist eine Liebe, die wie eine Blume blüht, deren Düfte die gesamte Welt und noch weit mehr durchdringen, eine Liebe, die Gott erfährt und die Er schnuppert und von der Er völlig berauscht ist. (104‐44, 28.03.1979)
Wenn eine Familie aus der liebenden Einheit zwischen Gott und Menschen gebildet worden wäre, in der es Gott möglich gewesen wäre, eine Beziehung der Liebe mit den Menschen zu haben und in der Er mit ihnen durch die wahre, große Liebe, die Er sich zur Zeit der Schöpfung als Ideal gewünscht hatte, eins hätte werden können, dann würden wir heute das Himmelreich betreten, so wie wir sind, ohne uns über Himmel oder Hölle Gedanken machen zu müssen. (275‐54, 31.10.1995)
Gott mag die Liebe, aber welche Art von Liebe mag Gott am meisten? Es ist wahre Liebe. Wo hat die wahre Liebe dann ihre Liebeswurzel? Sie hat ihre Wurzel nicht in Gott. Ist das nicht seltsam? Obwohl der allwissende und allmächtige Gott der Herr der wahren Liebe ist, will Er die Wurzel der Liebe nicht in sich selbst beginnen lassen. Gott denkt daran, die Wurzeln dieser Liebe in diejenigen zu pflanzen, die das Objekt dieser Liebe sein können. (177‐269, 20.05.1988)
Sind Arterien großartiger, oder sind es die Venen? Sie sind gleich. Wer ist dann größer, Gott oder die Menschen? Sie sind gleich. Wenn es um Liebe geht und Gott die Arterie ist, dann sind wir Menschen wie die Venen. Wir haben also den Wert und das Privileg, Gott gleich zu sein. „Ich bin mein eigener Herr im Himmel und auf Erden. Ich bin allwissend, allmächtig und allgegenwärtig. Es gibt nichts, was ohne mich vollendet wird.“ Was macht das möglich? Die Liebe! Das ist verständlich. (109‐146, 01.11.1980)
Was kommt zuerst, Liebe oder Leben? Die Liebe kommt zuerst. Nur weil das Universum aus Gottes Leben stammt, bedeutet das nicht, dass das Leben das Höchste ist. Es besagt, dass die Liebe das Höchste ist. Obwohl Gott damit begann, Himmel und Erde durch Leben zu erschaffen, ist doch der Ausgangspunkt und die Motivation dieses Lebens die Liebe. Die Liebe ist der Grund, dass Leben entstanden ist. (86‐79, 07.03.1976)
Wenn ein Mann und eine Frau in die Position gestellt werden, Gott auf der Basis der Liebe zu repräsentieren, so werden sie dadurch mit allem im Universum verbunden. Wenn das eintritt, wird alles, was Gott gehört, auch ihnen gehören. Der Grund, weshalb wahre Liebe so großartig ist, liegt darin, dass ihr durch die wahre Liebe zum Objektpartner Gottes werden könnt, und Gott auch zu eurem. Die Bibel sagt aus, dass Gott und Jesus in euch wohnen. Hier liegt der Grund dafür, dass wir sagen können, dass der Vater in seinem Sohn ist, der Enkel im Großvater und der Großvater in seinem Enkel. Der Großvater und die Großmutter sollten eine Herzensbeziehung zu ihren Enkeln aufbauen. Nur so kann die vertikale Linie der Liebe beginnen. Aber auch die Enkel müssen mit ihrem Großvater und ihrer Großmutter eins werden. Da der Großvater und die Großmutter in der Position Gottes sind, sollte ihnen wie Gott gedient werden. Andernfalls kann die Achse der Liebe nicht festgelegt werden. Die horizontale Ebene wird entstehen, nachdem dies etabliert wurde. Die menschliche Vollkommenheit beginnt damit, dass man eine vertikale Beziehung zu Gott schafft. (298‐308, 17.01.1999)
Was ist der krönende Höhepunkt, an dem wir die Liebe Gott empfangen wollen? Es ist die Position des Sohnes oder der Tochter. Gott hat himmlische Gefühle und wir Menschen haben menschliche Gefühle. Welches ist der letztendliche Bestimmungsort, an dem sich diese menschliche Zuneigung und die himmlische Zuneigung verbinden können? Es ist der einzige Ort, den sich sowohl der absolute Gott als auch die Menschen wünschen, nämlich ein Ort, an dem sie als Söhne und Töchter Liebe erleben können, ausgerichtet auf ein einziges Elternpaar. (39‐9, 09.01.1971)
Wie wertvoll sind die Söhne und Töchter, die im Schoß der Liebe umarmt werden und in einer Umgebung der Liebe geboren werden! Wenn es im Universum eine zentrale Person gibt, die Gott jeden Tag besuchen möchte, um sie anzuschauen, zu berühren und ihr leise zuzuflüstern, wie wertvoll und glücklich wäre wohl diese Person! Die Liebe ermöglicht es euch, als eine solch zentrale Person im Universum zu leben. (163‐114, 19.04.1987)
Wenn Adam und Gott eins werden, und ihre Liebe überfließt, dann kann Adam Gott werden. Wenn Adam sich mit Gott in Liebe vollkommen vereinigt, dann wohnt Gott in Adam. In der Bibel steht auch: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ Hier wird ausgesagt, dass wir Gottes Tempel sind. (48‐230, 19.09.1971)
Wir Menschen wurden als schöpferisches Meisterwerk von Gott geschaffen und wurden geboren, um Gott ähnlich zu sein. Weil Gott ewig ist, müssen auch wir einen ewigen Charakter besitzen und darum altert unser Gemüt nicht. Die Menschen sollten ewig leben, und nur wenn sie ewig leben, können sie den Wert eines Meisterwerks haben. Darum werden Menschen zu Herren der ganzen Schöpfung. (159‐279, 19.05.1968)
Die Liebe Gottes endet nicht einfach als Gottes Liebe. Diese Liebe vermehrt sich horizontal durch die Menschen und ist immer wirksam. Wenn positive und negative elektrische Ladungen interagieren, entstehen gegensätzliche Pole. Solche Dinge geschehen auch in anderen Situationen. Auf diese Weise breitet sich Gottes Liebe horizontal aus. (34‐235, 13.09.1970)
Was ist die heiligste Sache der Welt? Die heiligste Sache der Welt ist wahre Liebe. Wahre Liebe beginnt in Gott. Wenn Gott existiert, gibt es keinen anderen Weg. Ihr solltet wissen, dass das, was sich Gott wahrhaftig wünscht, der Weg der wahren Liebe ist. Ohne den Weg der wahren Liebe zu beschreiten, könnt ihr nicht vor Gott treten. Gott möchte durch die Liebe sehen, hören, essen und fühlen. Wenn Menschen von Gott einen Kuss der Liebe erhalten, werden sie eine Freude erleben, die in ihrem Inneren explodiert. Hierin liegt der Wunsch Gottes; Er erfreut sich nicht an Diamanten oder Juwelen. (Chukbokkajeong, 380)
Bevor Menschen die Besten auf der Weltbühne sein können, müssen sie als ursprüngliche Familie von Adam und Eva die Besten werden. Wenn Adam und Eva vor Gott die Position als Prinz und Prinzessin der direkten Erblinie eingenommen hätten, dann wären sie jeweils als Mann und Frau die Besten geworden. Aber durch den Fall verloren sie die Positionen des Prinzen und der Prinzessin, die das Recht des ersten Sohnes oder der ersten Tochter besitzen. Das verbleibt als bitterer Kummer in der menschlichen Geschichte. Um Gottes wahre Liebe wiedererlangen zu können, haben die Menschen einen Lebensweg beschritten, durch den sie die Positionen des ersten Sohnes und der ersten Tochter wiederherstellen. (226‐48, 01.02.1992)
Die Körper des ungefallenen Adam und der ungefallenen Eva sind die Häuser, in denen Gott wohnen kann. Wenn Adam und Eva in ewiger Verbundenheit durch wahre Liebe zu Körpern der Liebe, des Lebens und der Erblinie geworden wären und wenn sie Gott zum Mittelpunkt ihres Herzens gemacht hätten, dann würden das Gemüt und der Körper heute nicht gegeneinander kämpfen. Der Fall bedeutet, dass die Menschheit Leben und Blut Satans durch die Liebe Satans geerbt haben. Darum muss diese Erblinie umgewandelt werden. Die Vorsehung der Erlösung wird nur dann erfüllt sein, wenn der wilde Olivenbaum in den wahren Olivenbaum umgewandelt wird. (226‐48, 01.02.1992)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 355-358)
