Gottes Gesetze der Liebe in Bezug auf die Familie

Wer hat seit dem Beginn der Geschichte wahre Liebe in Bezug auf die Eltern, wahre Liebe in Bezug auf Ehemann und Ehefrau und wahre Liebe in Bezug auf Brüder und Schwestern praktiziert? Wahre Liebe ist absolut. (20-40, 31.03.1968)

Die Liebe Gottes wird in der elterlichen Liebe, ehelichen Liebe und kindlichen Liebe ausgedrückt. Diese drei großen Arten der Liebe ermöglichen es den Menschen, ewig zu existieren. Diese großen Lieben übersteigen sogar die höchste menschliche Vorstellung von Liebe. Wenn diese drei Lieben vervollkommnet sind, ist das Glück vervollkommnet. Wenn sie fehlen, beginnt das Unglück. Darum werden Menschen glücklich, wenn sich diese drei großen Lieben vereinen. Ist jemand, der keine Mutter hat, glücklich? Das Unglück dieser Person ist genauso groß wie die Leere, die er oder sie fühlt. Ist jemand, der keinen Vater hat, glücklich? Jemand, der keinen Vater hat, beneidet jene, die einen Vater haben. Glück lässt keinen Raum für Neid. Das Gleiche gilt für die Liebe. Wenn ihr jemanden beneidet oder auf etwas neidisch seid, dann könnt ihr nicht sagen, dass ihr glücklich seid. 

Ihr könnt ohne Vater und Mutter nicht glücklich sein. Ganz gleich, wie hoch die Ideale eines Mannes sein mögen oder wie sehr er prahlt, auch er braucht eine Frau. Er braucht eine Ehefrau. Wenn ein Ehemann und eine Ehefrau glücklich zusammenleben und dann plötzlich der Mann stirbt, dann vergießt die Ehefrau Tränen. Eine Frau kann nicht ohne einen Mann leben, und ein Mann kann nicht ohne eine Frau leben. (20-38, 31.3.1968)

Wie sehr ein Ehemann und eine Ehefrau auch miteinander glücklich sind, so werden sie dennoch unglücklich sein, wenn sie keine Kinder haben. Braucht ihr nur Söhne? Ihr braucht beides, Söhne und Töchter. Aber was wäre, wenn die Eltern nur einen Sohn und eine Tochter haben? Ein Sohn braucht eine ältere Schwester und einen älteren Bruder, und eine Tochter braucht auch einen älteren Bruder und eine ältere Schwester. Außerdem braucht jeder einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester. Jeder braucht ältere und jüngere Geschwister, und wenn er keine hat, dann wäre er als Einzelner unglücklich. Eine Familie, in der die jüngere Schwester, der jüngere Bruder, die ältere Schwester und der ältere Bruder miteinander verbunden sind, wird von Gott beschützt. Der Grund dafür ist, dass eine solche Familie der Ursprung eines Stammes, eines Volkes und einer Nation wird. Mein Vater, meine Mutter, mein älterer Bruder, meine ältere Schwester, mein jüngerer Bruder, meine jüngere Schwester und ich sind zusammen sieben Personen. Dies bildet die Grundlage für die Bedeutung der Zahl Sieben als Zahl der Vollkommenheit. Ihr solltest wissen, dass ich hier über die Vollkommenheit in Bezug auf Liebe spreche. Warum ist die Zahl Sieben die Zahl der Vollkommenheit? Warum wurde die Schöpfung von Himmel und Erde, wie sie das Christentum lehrt, auf der Grundlage der Zahl Sieben vollendet? Dies ist der Grund dafür. Man sagt, dass die Zahl Drei die Zahl des Himmels und die Zahl Vier die Zahl der Erde ist. Die Zahl Drei wird durch meinen Vater, meine Mutter und mich errichtet. Worauf bezieht sich dann die Zahl Vier? Sie bezieht sich auf Brüder und Schwestern. (20-40, 31.03.1968)

Ihr solltet wissen, dass die Zahl Sieben die Zahl der Vollkommenheit ist. Der Vater, der Sohn, und der Heilige Geist beziehen sich auf Adam und Eva mit Gott im Mittelpunkt. Der Vater bezieht sich auf die Verbindung von oben und unten, das ist die vertikale Beziehung, und die elterliche Liebe repräsentiert Himmel und Erde. Euer älterer Bruder und eure ältere Schwester beziehen sich auf Osten und Westen, und euer jüngerer Bruder und eure jüngere Schwester beziehen sich auf Norden und Süden. Wenn sich diese vereinigen, wird eine dreidimensionale Beziehung gebildet. Das ist das Gesetz der Liebe. Darum gibt es in der Wissenschaft kein Gesetz, das nicht mit diesen mathematischen Prinzipien zusammenhängt. Ausgehend von Gottes Gesetz der Liebe entstehen die grundlegenden Konzepte des Prinzips der Schöpfung. Sobald die Gesetze der Liebe fest etabliert sind, wird Frieden verwirklicht sein. (20-40, 31.03.1968)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 452-453)