Die Familie ist das zentrale Modell für alle Wesen

Wenn ihr in der Welt des Raumes steht, dann braucht ihr oben und unten, links und rechts und vorne und hinten. Nur dann kann der Status eurer Position stabil sein. Eure Form wird entsprechend der Position variieren, in der ihr steht: oben und unten, links und rechts, vorne und hinten. Wenn ihr mit Angelegenheiten zu tun habt, die die Beziehungen von oben und unten, links und rechts und vorne und hinten betreffen, und auch Probleme in der Familie, Nation und Welt, dann gibt es nur eine Lösung. So wie es oben und unten, links und rechts, und vorne und hinten mit der Einzelperson im Zentrum geben muss, so muss es auch Eltern und Kinder, Ehemann und Ehefrau und Brüder und Schwestern geben.

Das Gleiche trifft auf die Nation zu. Mit dem Leiter der Nation im Zentrum sollten alle Familien die Zivilisationen von Osten und Westen, die Zivilisationen von Norden und Süden und alle Menschen dieser Welt als ihre Brüder und Schwestern umarmen, um schließlich ein Familienmodell zu etablieren. Dieses Modell ist das gleiche für alle. Ihr selbst seid das Zentrum für dieses Modell. Dieses Modell repräsentiert ein Prinzip, das verlangt, dass eure Familie aus euch heraus entstehen sollte, und das sie sich dann zu einer Nation, Welt und zu Himmel und Erde erweitert, den ganzen Weg bis hin zu Gott. Ihr wollt nicht nur das Zentrum des Universums sein, ihr könnt dieses Zentrum auch sein. In gleicher Weise ist die Familie das Zentrum des Universums. Wenn ihr an den Himmel als die Eltern denkt, dann repräsentiert die Erde die Kinder. Wenn wir an Osten und Westen denken, dann symbolisiert der Osten den Mann und der Westen die Frau. Nach der Heirat geht also die Frau zu ihrem Ehemann, wo immer das auch sein mag. Das ist wie der Westen, der das Sonnenlicht reflektiert, das aus dem Osten kommt.

Genauso ist es mit den Beziehungen unter Brüdern und Schwestern. Wenn der älteste Bruder eine Aufgabe anführt, dann werden die jüngeren Geschwister mit ihm zusammenarbeiten. Darum sollte sich jede Person in einer Eltern-Kind-Beziehung befinden, in einer ehelichen Beziehung und in einer geschwisterlichen Beziehung. In anderen Worten, diese drei Beziehungen müssen sich an einem Punkt treffen. Dieser zentrale Punkt ist eins. Die Zentren für oben und unten, links und rechts und vorne und hinten sollten nicht unterschiedlich sein. Wenn ihre Zentren unterschiedlich sind, dann würden die Beziehungen von oben und unten, links und rechts und vorne und hinten nicht ausgeglichen sein. Oben und unten, links und rechts und vorne und hinten und der gemeinsame zentrale Punkt ergeben zusammen die Zahl sieben. Um die Zahl sieben auf diese Weise zu bilden, muss es eine Familie geben, die in wahrer Liebe mit Gott im Zentrum vereint ist, und in der alle diese Dinge eine vollständige Kugel bilden, die Harmonie und Vereinigung verursachen. Wir sagen oft, dass die Sieben eine glückliche Zahl ist. Wenn wir dann diese Dinge über die Zahl sieben hören, dann ist das glaubhaft. Solange sich die wahre Liebe niemals verändert, wird dieser zentrale Kern sich ewig drehen, ohne sich zu verändern, und so das Ideal der wahren Familie verwirklichen. Da alles mit diesem Kern verbunden ist, ist jede Position, also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs und sieben, von diesem zentralen Kern aus gleichwertig. Wenn der Großvater und seine Söhne und Töchter etwas wollen und das Enkelkind nicht dagegen ist, dann werden alle drei Generationen es haben wollen. Der Großvater und die Großmutter, der Ehemann und die Ehefrau und die Söhne und Töchter folgen alle dem Zentrum.

In Begriffen der Liebe sagen wir, dass die Eltern-Kind-Beziehung eins ist, dass die eheliche Beziehung eins ist, und das die geschwisterliche Beziehung eins ist. Sie alle sind ein Körper. Worum kreisen diese Beziehungen? Sie kreisen um die wahre Liebe Gottes, der das Zentrum der Liebe ist. Auf der Grundlage der Wahren Liebe werden die Eltern und die Kinder, der Ehemann und die Ehefrau und die Brüder und Schwestern alle miteinander eins. Auf diese Weise wird der Wert von allem gleichwertig. (299-114, 07.02.1999)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 460-461)