Heutzutage beachten die Menschen einander nicht genug. In horizontalen Beziehungen ist es selten, dass Menschen einander, ausgerichtet auf die horizontale Verbindung, Respekt zollen. Unabhängig von Geschlecht oder Alter hat jeder die Haltung, dass es ärgerlich ist, mit Menschen umzugehen. Wenn ihr Menschen als Belästigung betrachtet, dann könnt ihr niemals den himmlischen Weg gehen. (25-291, 05.10.1969)
Ich glaube, dass das Leben religiöser Menschen so sein sollte, dass sie auf der Grundlage eines Standards der Liebe mit Gott vereint werden, als Repräsentanten der Liebe Gottes vor der Schöpfung und dieser Welt stehen und die horizontalen Beziehungen erweitern und mit der ganzen Umgebung verbinden können. Dies sollte in eurem Leben verbunden und errichtet werden. Um das zu erreichen, solltet ihr mit dem Herzen Gottes Beziehungen zu anderen Menschen errichten. (82-275, 01.02.1976)
Wenn sich Menschen treffen, dann ist das genau wie mit den Kugeln, die miteinander auf einem Billardtisch zusammenstoßen, nicht wahr? Das ist interessant. Unsere Begegnungen mit Menschen nehmen einen ähnlichen Verlauf. Wenn ihr euch gegenübersteht, bekommt ihr das Gefühl, zueinander hingezogen und dann wieder auseinandergestoßen zu werden. Wenn ihr einen Fußball tretet, fühlt ihr euch dann nicht gut, wenn er hoch- und runterfliegt und seine Richtung in jeder Hinsicht ändert? Das ist genauso mit menschlichen Beziehungen. (91-81, 30.01.1977)
Die Frage, wie viel Wert wir als Mensch besitzen, wird davon bestimmt, wie sehr wir uns mit all unseren fünf Sinnen in unser Leben und in die Liebe investieren. Darum müssen wir uns einfach fragen, ob wir Beziehungen aufgebaut und ein soziales Leben mit Vitalität und mit einem Herzen tiefster Liebe geführt haben. Ihr solltet wissen, dass ihr euch in einem Zustand der Schwebe oder des Rückzugs befindet, wenn ihr diese Position nicht innehabt. (32-19, 14.06.1970)
Für Gottes Vorsehung der Wiederherstellung ist die Republik Korea nicht der einzige Ort, den Gott braucht. Er braucht alle Menschen auf der Welt. Aus diesem Grund ist Gott tief um die Menschen besorgt. Bis jetzt ist dies das wichtigste Ziel Seiner Vorsehung gewesen. Da wir eine Gruppe Menschen sind, die sich für die Erfüllung dieses Ziels hier zusammengefunden haben, müssen wir in der gleichen Position wie Gott stehen und allen Menschen gegenüber das gleiche Ausmaß von Besorgnis haben. (25-291, 05.10.1969)
In euren Beziehungen mit anderen solltet Ihr nicht gierig sein. (33-143, 11.08.1970)
Um gut zu werden, solltet ihr nicht denken, dass ihr mit dem Bösen der anderen Menschen nichts zu tun habt. Ihr solltet für sie leiden, die ganze Nacht lang unter Tränen für sie beten und mit der Entschlossenheit leben, ein Sühneopfer für ihre Sünden darzubringen. Ein solcher Mensch wird mit Sicherheit ihr Leiter werden. (34-130, 30.08.1970)
Ein guter Mensch sollte wissen, wie man Kinder, junge Menschen und alte Menschen liebt. Wenn die Menschen in der Position von Verwaltern gegenüber der Natur stehen, dann sollten die Menschen den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter lieben. (72-100, 26.05.1974)
Ihr solltet alte Leute mehr lieben und respektieren als die jungen Leute. Es wäre in Ordnung, nur die jungen Leute zu treffen, aber ihr solltet besondere Liebe und Sympathie für alte Menschen empfinden, die nicht arbeiten können, schwach sind und umsorgt werden müssen. Aber einen solchen Trend kann ich in der heutigen Gesellschaft nicht entdecken. (25-289, 05.10.1969)
Wenn ihr andere liebt, solltet ihr nicht nur junge Leute lieben; ihr solltet die Jungen, die Alten und alle Menschen lieben. Wenn ich mir die Jugend heute so anschaue, dann sehe ich, dass sie es vermeiden, mit alten Menschen etwas zu tun zu haben, aber sie sollten so nicht sein. Sie sollten die Älteren und auch die Jungen lieben. (25-289, 05.10.1969)
Wir sollten Menschen lieben. Wir müssen Menschen lieben und unsere Sehnsucht nach ihnen sollte größer sein als die eines jeden anderen. Wir sind hier zusammengekommen, ausgerichtet auf den Willen Gottes und nicht auf den menschlichen Willen. Darum werden wir mit Sicherheit als die Frucht der Liebe in der gesamten Welt bestehen bleiben. Wenn die Bäume dicht die Hügel bedecken, ist es schwierig, eine Kiefer von einem Pfaffenhütchen zu unterscheiden. Aber das wird offenbart, wenn es Herbst und Winter wird. Wenn ihr im Winter zwischen all den Bäumen, die nur ihre Stämme und Äste zeigen, einen grünen Baum findet, dann regt das die Hoffnung in euch an. Das ist symbolisch für eine neue Beziehung, die geschaffen wird. (25-287, 05.10.1967)
Das erste Gebot lautet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken.“ Das zweite Gebot lautet: „Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ Das erste Gebot sagt, dass ihr Gott lieben sollt, und das Zweite sagt, dass ihr eure Nachbarn lieben sollt, also die ganze Menschheit. Ihr sollt die gesamte Menschheit lieben; sie sind eure Brüder und Nachbarn. (136-139, 22.12.1985)
Arroganz ist euer Feind. Arroganz und Sturheit sind die Natur und die Elemente Satans. Anstatt arrogant und stur zu sein, solltet ihr bescheiden und harmonisch sein. Ihr solltet eine Person sein, die Harmonie und Freundschaft schaffen kann, jemand, der mit jedem harmonieren kann. Alles beginnt von hier zu fließen. Etwas Größeres kann nicht entstehen, wenn Menschen oder Dinge sich nicht vereinen. Dies geschieht, wenn es keine Harmonie gibt. Eifersucht und Neid sind weitere Naturen Satans, aber für uns sind Arroganz und Sturheit unverzeihlich. (37-132, 23.12.1970)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1103-1105)
