Was für ein Wesen ist der Gott, der dieses Universum mit seinen Gesetzen erschaffen hat? Er steht in der repräsentativen Position, mehr als irgendjemand anders zum Wohl anderer gelebt zu haben. So ist Gott. Folglich müsst ihr, um Ihn zu treffen, zum Wohl anderer leben. Obwohl Er der große König des Wissens ist, bittet er euch nicht, mit Wissen zu Ihm zu kommen. Gott ist auch der große König der Macht, aber Er bittet euch nicht, mit Macht zu Ihm zu kommen. Er ist auch der Herr und große König der Autorität, des Geldes und aller materiellen Dinge, aber Sein Wunsch ist es nicht, dass Menschen diese Dinge sammeln. Wenn ihr für andere lebt, fließen euch all diese Dinge zu. (133-16, 01.07.1984)
In Bezug auf den Prozess der Neuerschaffung ist das beständige Geben zum Wohl anderer das Gleiche, was Gott getan hat, als er sich beim Schöpfungsakt verausgabte. Dadurch, dass man sich selbst investiert, erschafft man sein zweites Selbst. Das ist das, was Gott getan hat, als er sich zum Wohl Seiner Schöpfung investierte. Die Werke der Neuerschaffung folgen dem Kurs der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung; Wiedergutmachung wird durch die Werke der Neuerschaffung durchgeführt. Darum kann Neuerschaffung nur geschehen, wenn ihr euch investiert. Aus diesem Grund ist es eine angemessene Schlussfolgerung zu sagen, dass Opfer unausweichlich sind. (82-240, 31.01.1976)
Gott ist kein Diktator. Gott hat sich zum Wohl der Menschheit investiert. Gott existiert für das Wohl der Menschheit. Aus diesem Grund haben Menschen seit Tausenden und Abertausenden von Jahren versucht, Ihm zu folgen. Da das Universum und alle existierenden Wesen unter das himmlische Gesetz fallen, für andere zu leben, müssen Menschen, um ihre Position zu bewahren, zum Wohl anderer leben. Für andere zu leben übersteigt Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart. (187-89, 06.01.1989)
Wir sollten wissen, dass ein ichbezogenes Leben Böses hervorbringt, aber dass ein Leben zum Wohl des Ganzen Entwicklung bringt. Wenn ihr zum Wohl des Ganzen lebt, wird euch jede Tür offenstehen. Die Tore der Einzelperson, der Familie, des Stammes, des Volkes, der Welt und des Himmels werden sich öffnen; alle werden ihre Tore öffnen und euch willkommen heißen. Zum Wohl anderer zu leben ist eine universelle Wahrheit, die ihr braucht, um den wahren Lebensweg zu etablieren. Es ist ein Prinzip, das überall angewendet werden kann und das ewig bleiben wird. Da es die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft übersteigt, sollte man immer für das Wohl anderer leben. Wenn Gott vor Jesus oder den Heiligen wie Mohammed oder Konfuzius und Buddha erscheint und sie fragt, was sie über diese Wahrheit denken, würden sie dem zustimmen oder nicht? Es ist ein universelles Prinzip und das Gesetz für die Menschheit, ihr Leben auf diese wahre Art und Weise zu führen. (133-16, 01.07.1984)
Welche Leistungen können wir der Geschichte als Tradition hinterlassen? Nur solche Leistungen, die durch ein selbstloses Leben und mit dem Geist der Hingabe erreicht wurden, haben in dieser Welt bis zum heutigen Tag bestanden. An solche Menschen erinnert man sich als Heilige, historische Persönlichkeiten und Patrioten. Nur mit einem solchen Geist der Hingabe wird unser Vermächtnis fortbestehen. Folglich solltet ihr wissen, dass ihr nur durch ein opferbereites Leben der Hingabe ein würdiges Vermächtnis hinterlassen könnt. (82-239, 31.01.1976)
Gottes Liebe ist, nicht nur alle Dinge der Schöpfung und die gesamte Menschheit zu lieben, sondern alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Folglich arbeitet Gott daran, auch die Geistmenschen zu befreien, die in die Hölle gekommen sind. Die Menschen müssen den Weg der Wahrheit, des Lebens und der Liebe gehen. Ganz gleich, wie großartig ihr seid, solange ihr kein Fundament des Lebens zum Wohl anderer habt, wird nichts und niemand euch folgen. Andererseits wird jemand, der zum Wohl anderer lebt, natürlicherweise zum Mittelpunkt werden. Er wird ein Mensch des wahren Lebens werden. (133-30, 01.07.1984)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1114-1116)
