Ihr solltet wissen, wie man die Natur und die Menschen liebt. Ihr solltet wissen dass jene, die die Menschen oder die Natur nicht lieben können, auch Gott nicht lieben können. Weil alle Dinge der Schöpfung Symbole Gottes und die Menschen substantielle Wesen sind, werden jene, die wissen, wie man alle Dinge der Schöpfung und die Menschen liebt, auch lernen, Gott zu lieben. (70-181, 09.02.1974)
Ihr sollt die Natur immer lieben. Ihr sollt die Natur und die Menschen lieben. Ihr sollt Menschen aller fünf Hautfarben lieben. Würde Gott sagen: „Oh, Ich mag nur die weißen Leute“? Dann müssten alle nur weiße Kleider tragen. Alle weißen Leute müssten dann nur weiße Kleidung tragen und ihre farbige Kleidung wegwerfen. Warum würdet ihr dann schwarze oder farbige Kleidung tragen? Das wäre ein Widerspruch. (133-28, 01.07.1984)
Sogar alle Elemente und die kleinsten Geschöpfe bewegen sich hin zum Weg der Liebe. Sie bewegen sich dahin, die Zellen der Menschen zu werden, die direkt mit der Liebe in Kontakt treten können, welche eins ist mit Gott. Aus diesem Grund sollten wir uns für die Liebe opfern. Wir sollten uns ganz investieren.
Da es eine Tradition gibt, sein Leben und seinen Besitz vollständig hinzugeben, streben niedrigere Daseinsformen danach, sich ganz zum Wohle höherer Daseinsformen hinzugeben. Dies ist nicht Darwins Evolutionstheorie, sondern eine Theorie von der Absorption auf der Grundlage von Liebe. Die Frage ist, wie der Wert von einem der kleinsten Geschöpfe steigt, wenn es zum Material wird, das bei der Schaffung der Ebene mit dem nächsthöheren Wert benutzt wird. (204-129, 01.07.1990)
Wir sollten fühlen, dass alle Geschöpfe Gottes die Objekte unserer Liebe sind. Wir sollten Menschen sein, die sogar die geringsten Formen des Lebens lieben können und von ihnen geliebt werden können – ganz zu schweigen von den anderen Menschen und allem Sichtbaren und Unsichtbaren im Himmel. Wenn ein Vogel morgens „piep, piep, piep“ ruft, dann sollten wir nicht sagen: „Du nervtötender Spatz, ich versuche ein wenig länger zu schlafen. Warum musst du so zwitschern?“ Wir sollten stattdessen sagen: „Oh, vielen Dank. Du bist gekommen, um mich aufzuwecken. Haha, du willst mir sagen, dass ein wichtiger Gast zu mir unterwegs ist.“ Die Sichtweise ist verschieden. Das ist eine großartige Sache. (112-219, 12.04.1981)
Gott erschuf die Engelwelt zur gleichen Zeit, als Er die Welt der Menschen erschuf. Was für eine Welt ist die Engelwelt? Nur wenn Menschen mit Schönheit und Duft erscheinen – wie Blüten, die für den Zweck existieren, eine Frucht zu tragen –, dann wird das Nest der Liebe schließlich vorbereitet sein. Daher nimmt alles Leben von dort seinen Anfang, und alle Wesen, die Leben haben, können von dort ausgehend harmonieren. Die Menschen machen diese Harmonie möglich.
Ausgerichtet auf solche Menschen formen unzählige Engel im Himmel einen Subjektbereich der Harmonie, wo sie mit Menschen ein Geben und Empfangen haben können, wie es Schmetterlinge und Bienen mit Blumen tun. Wenn das geschieht, wird sicherlich ein Blumengarten der Harmonie erscheinen, in dem Gott sich freut, Menschen sich freuen, Engel sich freuen und alle Dinge von Liebe durchtränkt sind. Dann wird eine Frühlingsparty beginnen. (31-124, 03.05.1970)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 123-124)
