Die Geistige Welt ist in zwei Bereiche geteilt: den satanischen Bereich und den Bereich Gottes. Wenn wir einen Weg öffnen würden, der es Menschen ermöglicht, schnell von dem satanischen Bereich in Gottes Welt des Guten zu gelangen, dann würde sich die Situation auf Erden ganz natürlich verbessern. Was für ein Weg wäre das? Nur wenn wir eine besondere Strategie besitzen, durch die der Übergang aller satanischen Einzelpersonen, Familien, Stämme und Nationen auf die himmlische Seite ermöglicht wird, wird das möglich sein. Wenn eine solche Zeit für die Geistige Welt anbricht, dann wird diese Entwicklung auch auf Erden reflektiert werden. Das Ergebnis wäre, dass es schnell zu allen möglichen Veränderungen kommen und die ganze Welt davon erfasst werden würde. (134-14, 01.01.1985)
Was ist die Ideologie, die dieser neuen Bewegung, mit der wir arbeiten, zugrunde liegt? Da Gott existiert, ist es eine Ideologie, die auf Seinem Willen gegründet ist. Weil Gott existiert, muss auch die Geistige Welt existieren. Die Geistige Welt existiert und sie ist der Ort, in dem unsere zahlreichen Vorfahren wohnen. Es ist der Ort, zu dem die zahllosen Menschen, die heute auf Erden leben, und die unzähligen Menschen, die es noch in der Zukunft geben wird, hingehen werden, um dort zu leben. Auch in der Geistigen Welt gibt es gute und böse geistige Bereiche. Böse Menschen müssen in den bösen geistigen Bereich gehen. Wenn die Geistige Welt einen Versammlungsort für diejenigen hat, die mit Gott zumindest eine gewisse Art von Beziehung haben, dann muss die Geistige Welt auch unweigerlich in verschiedene Bereiche unterteilt sein, nämlich in die des Guten und die des Bösen. Was macht dann Gut und Böse aus? Gott möchte, dass die guten und bösen geistigen Bereiche und die Menschen auf der Erde miteinander harmonisiert werden. Nachdem sie in Harmonie leben, wird jede Einzelperson die Erfüllung des Ideals der zweifachen Zwecke verfolgen: den Zweck für den Einzelnen und den Zweck für das Ganze. Die Menschen haben einen zweifachen Zweck, den des Einzelnen und den des Ganzen. Wonach strebte die Menschheit in der Geschichte bis zur heutigen Zeit? Was ist Gut und was ist Böse? Warum ist unser Leben derart miserabel und warum müssen wir uns ständig gegen Hindernisse behaupten? Weil der Ausgangspunkt, der Prozess und der letzte Bestimmungsort verschieden gewesen sind. Wenn wir die Einzelheiten analysieren, wird das alles ziemlich klar. (126-83, 12.04.1983)
Es ist unmöglich, die Geistige Welt richtig zu verstehen, ohne sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie sie sich entwickelt, funktioniert und mit der Erde in Beziehung steht. Die Geistige Welt kann in zwei Bereiche unterteilt werden, einen guten und einen bösen Bereich. Die Geistige Welt existiert wirklich, obwohl sich die Menschen dessen im Allgemeinen nicht bewusst sind. Gute und böse Geistwesen bekämpfen sich auch in der Geistigen Welt. Es findet auch in jener Welt ein Kampf statt. Gute Geistwesen kämpfen ständig, um böse Geistmenschen an gute Orte zu führen, und böse Geistwesen tun alles in ihrer Macht, um gute Geistmenschen davon abzuhalten, an gute Orte zu gelangen. Böse Geistwesen sind mit Satan verbunden, und die Menschen, die heute auf der Erde leben, befinden sich unter ihrem Einfluss. Warum ist das so? Unabhängig davon, ob sie gut oder böse waren, sind alle unsere Vorfahren in die Geistige Welt gekommen. Gute Geistmenschen sind auf der guten Seite, nicht weil sie aus Gottes Sicht vollkommen gut sind, sondern weil sie eine Bedingung gelegt haben, die es ihnen erlaubte, sich vom satanischen Einfluss auf der Erde zu befreien. Auf dem Weg zu Gottes ursprünglicher Welt – dem idealen Bereich des Guten, den ursprüngliche Menschen betreten können – kämpfen gute Geistmenschen darum, sich dieser Welt anzunähern, während böse Geistwesen sich bemühen, den Weg dorthin zu blockieren. Der böse geistige Bereich und die böse irdische Welt sind miteinander verbunden und stehen in ständiger Kommunikation miteinander. Gute Geistmenschen sind diejenigen, die auf Erden von der bösen Geistigen Welt bekämpft und von ihr konfrontiert wurden; das waren meistens religiöse Menschen. (134-9, 01.01.1985)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 757-758)
