Der Tod ist der Übergang zu einer besseren Welt

Wenn Menschen Dinge aus ihrer eigenen Perspektive heraus betrachten, scheinen sie Hoffnung zu haben, aber trotzdem fehlt ihnen die nötige Hoffnung, die sie durch das Tal des Todes führen kann. Menschen sterben, ohne diese Hoffnung zu haben. Ist unser Lebensmodell so beschaffen, dass wir mit einem Mangel an Hoffnung sterben müssen? Oder werden wir nach einer einzelnen Hoffnung suchen, mit der wir den Tod verachten und besiegen können, während wir leben und uns an dieser Hoffnung erfreuen? Dies ist eine sehr wichtige Frage, über die die heute auf der Erde lebenden Menschen nachdenken müssen. (6-45, 22.03.1959) 

Wohin sind wir letztlich bestimmt zu gehen? Wir werden in die Geistige Welt gehen. Was heißt das? Gewöhnlich meint man, dass dies die Welt nach dem Tod bedeutet, aber das stimmt nicht genau. Warum sollte die Geistige Welt nicht als die Welt nach dem Tode angesehen werden? Weil sie direkt mit Liebe in Beziehung steht. Da jene Welt mit Liebe zu tun hat, ist sie eigentlich nicht die Welt nach dem Tod. Die Geistige Welt beginnt auf der Grundlage von wahrer Liebe. Wenn wir uns im Bereich der wahren Liebe befinden, dann ist dieser Ort, die Geistige Welt. Die Geistige und die Physische Welt – diese beiden Welten – werden eins in der Liebe. Deshalb ist die Liebe so großartig. (144-199, 24.04.1986) 

Eure ersten Eltern sind die Eltern, die euch geboren haben. Eure zweiten Eltern ist unser Planet Erde. Das Erdreich versorgt euch mit allen nötigen Elementen, die ihr für euer körperliches Wachstum braucht. Die Erde stellt also die zweiten Eltern eures physischen Körpers dar. Nachdem ihr mit den zweiten Eltern gelebt habt, wird der körperliche Tod zum Eingang in den ewigen Bereich der dritten Eltern. Ihr könnt aber zu den dritten Eltern nicht so gehen, wie ihr seid. Um zu den dritten Eltern zurückkehren zu können, müsst ihr Gott, der die ursprünglichen Eltern darstellt, ähnlich sein. (138-98, 19.01.1986) 

Habt ihr jemals gedacht: „Ich werde diesen Weg gehen, sogar noch, wenn ich 70 Jahre alt werde“? Habt ihr jemals gedacht: „Ich werde diese Lebensweise fortführen, sogar wenn ich 80 Jahre alt werde und fast am Sterben bin“? Sogar wenn ihr sterbt, müsst ihr beweisen können, dass ihr diese Dinge auch in der Zukunft noch tun könnt, indem ihr sagt: „Ich habe auf diese Weise die Geschichte erhellt und diese Dinge in meinem Leben vollbracht.“ Ihr solltet das nicht nur einfach mit Worten sagen. Es sollten nicht nur Worte sein. Wenn eine solche Person gestorben ist, sollten Menschen aus diesem Grund an ihr hängen und mit Tränen in den Augen sagen: „Du hast auf die richtige Art und Weise gelebt.“ (73-114, 16.08.1974) 

Wir sollten unseren Lebensweg der Suche nach dem unendlichen Gott der Liebe widmen. Auch wenn wir zehnmal oder hundertmal durch das Tal des Todes gehen müssen, sollten wir noch immer nach Seiner Liebe suchen. Der herrlichste Weg, den wir in unserem Leben einschlagen können, ist, unaufhörlich diese Liebe zu suchen, sogar im Tod. (39-210, 10.01.1971) 

Es gibt ein Ziel, das die Menschen in ihrem Leben erreichen müssen. Sie sollten 10, 20, 30, 70 Jahre lang und während des ganzen Lebens auf dieses Ziel ausgerichtet sein. Je größer das Ziel, desto stärker müssen sie sich innerlich dafür hingeben. Ohne dies zu tun, können sie dieses Ziel nicht erreichen. Die Menschen können ihre Ziele nicht erreichen, ohne eine noch größere innere Entschlossenheit im Verlauf der dafür notwendigen Zeitperiode aufrechtzuerhalten. (31-149, 24.05.1971) 

Wo befindet sich der letzte Bestimmungsort für das menschliche Gemüt? In anderen Worten, wo ist der letzte Bestimmungsort für unsere Wünsche? Er befindet sich dort, wo wir Gottes Liebe besitzen können. Obwohl ihr Gott euer Eigentum nennt, kann Gott euch nicht wirklich gehören, ohne dass ihr Seine Liebe erobert, die das Wertvollste ist. Deshalb solltet ihr Gottes Liebe besitzen. Wenn ihr Seine Liebe besitzt, dann ist alles in Ordnung, sogar wenn Gott nicht da ist. Wenn die Dinge, die Gott gehören, mein werden, und die Dinge, die mir gehören, Gottes werden, dann kann das Innere und das Äußere zum ersten Mal vereint sein. Diese Art von Nation wird zum idealen Heimatland werden, in dem es keine Ober- und Unterschichten mehr gibt. Wenn ihr euch in diesem Zustand befindet, werden euch alle existierenden Wesen im Universum als gut erscheinen, und ihr werdet empfinden, dass sie alle um euretwillen existieren. Wenn das der Bereich der Liebe Gottes ist, was für ein Ort ist dann die Geistige Welt oder der Himmel, in den alle heute lebenden Mensch gehen sollen? Es ist ein Ort, der mit Liebe gefüllt ist. (39-210, 10.01.1971)

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 816-818)