Himmel bedeutet ein Leben zum Wohl anderer

Das Himmelreich ist ein Ort, an dem jene, die sich für andere geopfert haben, die Meister sein werden. Die Familie sollte sich für das Wohl des Stammes opfern, der Stamm für das Volk, das Volk für die Nation, die Nation für die Welt, die Welt für den Kosmos und der Kosmos für Gott. Der höchste Zweck liegt darin, Gott zu erreichen und Ihn zu besitzen. Das höchste Ideal für alle lebenden Wesen ist es, Gottes Liebe zu besitzen. Das ist ihr höchstes Ziel. Uns Menschen wurde dieses Privileg geschenkt. (249-49, 07.10.1993) 

In der Geistigen Welt können jene, die die Menschen in ihrer Umgebung schätzten, dem Ganzen dienten und sich dafür opferten, auf eine höhere Stufe gehen. Das ist der gemeinsame Wesenszug der Menschen im Himmel. Welche Art von Menschen kommt in die höheren Bereiche der Geistigen Welt? Es sind jene, die alles investieren, die investieren, wie Gott es tut, die investieren und dann vergessen, dass sie investiert haben. Jene, die viele Menschen um der Rettung der Menschheit willen zur Seite Gottes gebracht haben, können das Himmelreich betreten. Eure Position und eure Situation in der Geistigen Welt hängen davon ab, wie viele Menschen ihr mit dem Himmelreich verbunden habt. (249-80, 08.10.1993) 

Wenn ihr in die Geistige Welt geht, werdet ihr klar verstehen, wie schlecht es Männern und Frauen geht, die nicht zum Wohl anderer gelebt haben, und die nicht mit Liebe leben konnten. Im Himmel befinden sich nur Menschen, die zum Wohl anderer leben. Wenn ihr so auf der Erde leben könnt, werdet ihr – so wie ihr seid – schnell zu Gott emporsteigen. Da ich das gewusst habe, wollte ich mich bis jetzt nicht zeigen. Ich ließ alle meine Nachfolger vor mir gehen und ließ sie in einer glorreichen Position stehen. (202-249, 24.05.1990) 

Wenn ihr nach dem sucht, was wahr ist, müsst ihr euren Körper veranlassen, unbedingt zum Wohl eures Gemüts zu leben. Wenn beide eins werden, könnt ihr in einer geistig aufrechten Position stehen, direkt verbunden mit dem Himmel und der Erde, ausgerichtet auf Gott. Ihr würdet dann alles über die gesamte Situation wissen, wo immer ihr auch hingeht, in den Norden, Süden, Osten, Westen, nach oben oder unten. Ihr würdet euch automatisch mit der Geistigen Welt verbinden. Ihr würdet wissen, ohne lernen zu müssen. Wie kam ich dazu, alles über die Geheimnisse des Himmels und der Erde zu erfahren? Ich habe alles herausgefunden, nachdem ich diesen Zustand erreicht habe. Nachdem ich diesen Zustand erreicht hatte, in dem das Gemüt und der Körper ausgerichtet auf wahre Liebe mitschwangen, wurde alles klar. Ich konnte Gott voll erleben. Ich konnte die himmlische Welt sehen. Ich konnte die Geschichte sehen. Ich konnte einfach alles sehen. Warum? Gottes Prinzipien für Sein ursprüngliches Schöpfungsideal stellen die erforderliche Umwelt zur Verfügung, die es uns ermöglicht, durch wahre Liebe eine Beziehung mit anderen zu pflegen und ein ideales Leben zu führen. Als ich diesen Zustand erreichte, hatte ich zu allem Zugang. Ich konnte meine Vorfahren in der Geistigen Welt rufen, und sie erschienen sofort; und ich konnte sie alles Mögliche fragen. (199-372, 21.02.1990) 

Welche Art von Wesen ist Gott, der das Universum mit seinen Gesetzen geschaffen hat? Er ist derjenige, der in der repräsentativen Position steht, mehr zum Wohl anderer gelebt zu haben als irgendjemand sonst. Dies ist Gott. Um Ihn zu treffen, müsst ihr daher zum Wohl anderer leben. Obwohl Er der große König des Wissens ist, verlangt Er nicht, dass wir zu Ihm mit Wissen kommen. Gott ist auch der große König der Macht, aber Er verlangt nicht, dass wir mit Macht zu Ihm kommen. Er ist auch der Meister und große König der Autorität, des Geldes und aller materiellen Dinge, aber Sein Wunsch ist es nicht, dass Menschen diese Dinge anhäufen. Wenn Ihr zum Wohl anderer lebt, können alle diese Dinge zu euch kommen. (133-16, 01.07.1984) 

Die ursprüngliche Heimat heißt nur solche Menschen willkommen, die für Gott gelebt haben, die für andere geboren wurden und die für andere gelebt haben und gestorben sind. Das ist die grundlegende Natur des ursprünglichen Heimatlandes. Darum hat Gott im Verlauf der Geschichte viele Religionen geschaffen, um Menschen zu trainieren, nach der ursprünglichen Heimat zu suchen. Religionen lehren die Menschen, bescheiden, demütig und opferbereit zu sein, weil das die Prinzipien der Geistigen Welt sind, in die sie alle gehen müssen. Religionen mussten Menschen während ihres irdischen Lebens erziehen, um sie für die Geistige Welt zu qualifizieren. Deshalb betonen die höherentwickelten Religionen ein höheres Maß an Opfer- und Dienstbereitschaft, um Menschen in ihrem Alltagsleben in Übereinstimmung mit der Geistigen Welt zu erziehen. (75-320, 16.01.1975) 

Jene, die dem Geld folgen, können den Weg des ewigen Lebens nicht gehen. Jene, die dem Wissen folgen, können den Weg des ewigen Lebens nicht gehen. Wo könnt ihr im Wissen oder im Lernen ewiges Leben finden? Je mehr Wissen jemand hat oder je mehr jemand weiß, desto arroganter wird er; und Arroganz grenzt an die satanische Welt. Der Meister der Arroganz, der Anführer der Arroganz ist Satan. Ich entschuldige mich bei den Professoren, aber das ist die Wahrheit, die ich kenne. Ihr werdet es herausfinden, wenn ihr sterbt. Wenn ihr einmal in die Geistige Welt geht, werdet ihr herausfinden, ob meine Worte zutreffen oder falsch sind. Wenn ihr dort seid, könnt ihr gegen mich protestieren. Als ein Lehrer habe ich Recht, da ich euch das Richtige gelehrt habe. Ich bin ein Lehrer hier, und ich bin ein Lehrer dort. Zudem bin ich kein schlechter Lehrer. (200-127, 24.02.1990) 

In der Geistigen Welt ist Sturheit der größte Feind. Jene, die als Kongressabgeordnete gedient haben, werden es in der Geistigen Welt wirklich nicht leicht haben. Ihr solltet euch darüber im Klaren sein. Professoren sollten umerzogen werden. Darum nehme ich ihnen die äußere Hülle weg und lasse sie als Arbeiter wieder schwitzen. Sie sollten schwitzen und die Erde umgraben. Das ist es, was sie tun sollten. In diesem Zusammenhang habe ich diese Professoren zusammengebracht und begrüße sie herzlich am heutigen Tag. Wenn ich sie weiterhin so gut behandle, werden sie mich in der Geistigen Welt anklagen. Sie werden sagen: „Warum hast du das getan, da du doch all diese Dinge wusstest? Warum hast du uns nicht den richtigen Weg gelehrt?“ Das ist die Wahrheit. Versucht einmal, in die Geistige Welt zu gehen, um zu sehen, ob meine Worte wahr sind. (201-257, 28.04.1990) 

Menschen, die zum Wohl anderer gelebt haben, gehen in die himmlische Welt; Menschen, die andere für sich selbst leben lassen wollen, können nicht dorthin gehen. Aus diesem Grund gehen Gelehrte, Präsidenten und Könige dieser Welt in die Hölle. Sie haben nicht für andere gelebt. Wenn ihr das Herz von manchen Pfarrern betrachtet, seht ihr, dass sie nur daran denken, etwas für sich selbst zu gewinnen, und nicht, anderen etwas zu geben. Wie viel Eltern auch immer ihren Kindern geben, sie versuchen, immer noch etwas mehr vorzubereiten, um es geben zu können. Solche Bemühungen, die auf einem Herzen des Gebens beruhen, werden gedeihen. (276-303, 10.03.1996) 

Wenn die Geistige Welt und die Menschen eine Verbindung herstellen, kann nichts verborgen werden. Wenn ihr Wasser anschaut, dann seht ihr, dass es immer von oben nach unten fließt. Wenn es einen leeren Raum gibt, kommt Luft hinein, um ihn auszufüllen. In gleicher Weise ist die Geistige Welt ein Dasein in Bewegung. Es gibt keine Leere, wo immer die Geistige Welt hingeht. Sie füllt alles aus. Um Wasser zu erhalten, muss euer Behälter leer sein. Wenn bereits etwas in der Schale ist, könnt ihr nur soviel empfangen, wie noch leerer Raum vorhanden ist. In gleicher Weise kommt Luft in leere Räume, aber wenn diese Räume verstopft sind, kann die Luft sie nicht füllen. (280-11, 13.10.1996) 

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 885-887)