Gott ist der Gott der Liebe. Der Heilige Paulus fragte, wer den Strom der Liebe Gottes in Christus unterbinden kann. Selbst Christus wäre nichts ohne die Liebe Gottes. Darum mögen wir Gottes Liebe mehr als alles andere. Gottes Liebe ist die Quelle des Lebens, die Quelle des Glücks und die Quelle des Friedens. Ihr könnt das verstehen, wenn ihr geistige Erfahrungen habt. (24‐324, 14.09.1969)
Gottes Liebe ist stärker als die Sonne. Wenn die Sonne morgens aufgeht, wenden sich die Knospen der Pflanzen der Sonne zu. In gleicher Weise ist Gottes Liebe die Quelle des Lebens, die Quelle unseres ursprünglichen Gemüts und die Urquelle der idealen Elemente. Genauso ist das. (99‐230, 25.09.1978)
Da Gott die substantielle Essenz der Liebe und das zentrale Wesen der Liebe ist, hat Er kein Alpha oder Omega. Echte Liebe kann weder Anfang noch Ende haben. Die Welt des Herzens lässt uns etwas so Wertvolles erfahren, dass wir tausend Jahre lang stolz darauf sein können, eine Stunde gelebt zu haben, und sogar zehntausend Jahre lang stolz darauf sein können, einen Tag gelebt zu haben; das ist wahre Liebe. Liebe ist etwas, das uns sogar die Energie fühlen lässt, durch die unsere Körperzellen wachsen. So ist die Welt, in der Gottes Liebe existiert. Diese Welt ist in Worten schwer zu beschreiben. Es ist eine freudvolle, bezaubernde Welt, in der all unsere Zellen tanzen und wir uns fühlen, als ob wir an einem strahlenden Frühlingstag auf Wolken fliegen würden. (20‐25, 31.03.1968)
Wie können wir die Liebe Gottes beschreiben? Stellen wir uns einen warmen Frühlingstag vor, an dem weiße Wolken gemächlich über den Himmel ziehen. Die Luft schimmert über dem Boden, Insekten und Ameisen eilen herum und erkunden die Welt. Am Ufer eines fließenden Flusses blühen Weidekätzchen, Frösche singen neue Frühlingslieder und heißen Schwärme von Bienen und Schmetterlingen willkommen. Und ihr seid inmitten dieser bezaubernden Atmosphäre in einem Dämmerzustand, den ihr erfahrt, wenn ihr sanft in den Schlaf hinübergleitet, aber euch dennoch wach in einer glücklichen Stimmung von unendlicher Freude befindet. Das ist der Duft der Liebe Gottes. Mit eurem idealen Partner, der euch von Gott gegeben wurde, fühlt ihr euch wie in einem Blumengarten, in dem euch Schmetterlinge und Bienen umkreisen. Seid ihr glücklich, wenn ihr euch dies vorstellt, oder unglücklich? Diese dummen Männer hier werden das wohl nicht so gut verstehen. (37‐29, 22.12.1970)
Der Ort, an dem Gott wohnt, ist von Liebe erfüllt. Es ist ein Ort, an dem euer Wunsch zu geben umso größer wird, je mehr ihr gebt; und je mehr ihr bekommt, desto größer wird euer Wunsch, sogar 10 Millionen Mal mehr zurückzugeben, als ihr erhalten habt. Klingt das nach Himmel oder nach Hölle? Ihr werdet dort eine explosive Stimulation empfinden, weil ihr sowohl mehr geben als auch mehr erhalten könnt, eine Stimulation, die euch das Gefühl gibt, als ob all eure Zellen explodieren würden. So ist Gottes Liebe. (39‐335, 16.01.1971)
Was für ein Wesen ist Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat? Er ist ein Wesen von größter Güte, die grundlegende Wurzel aller Dinge und der Subjektpartner der Liebe. Das ist der Grund, warum Gott, nachdem Er alle Dinge im Himmel und auf Erden erschaffen hatte, den Menschen all diese Kostbarkeiten im Universum geben wollte. Wenn es jemanden gibt, dem Gott wahrhaft vertrauen kann, den Er wirklich lieben und dem Er Dinge anvertrauen kann, dann wird Er ihm die wertvollsten Dinge überreichen wollen. (13‐247, 12.04.1964)
Welchen Geschmack würde Gott am liebsten mögen? Wenn Gott einen Geruchssinn hat, welchen Geruch würde Er dann am liebsten mögen? Wenn Er hören kann, was würde Er gern hören, und wenn Er fühlen kann, was würde Er gern fühlen? Es gibt nur eine Sache, die Gott mag, und das ist Liebe. Allein die Liebe kann Gottes fünf Sinne fokussieren und Ihn mit Freude erfüllen. Wenn Gott nach einem absoluten Partner der Liebe Ausschau hält, wen würde Er dafür auswählen? Wir kommen zu der Schlussfolgerung, dass es sicherlich ein menschliches Wesen wäre. Darum sagen wir, dass unter allen Dingen des Universums die Menschen den höchsten Wert besitzen. (218‐210, 29.07.1991)
Die Liebe Gottes drückt sich in Elternliebe, ehelicher Liebe und kindlicher Liebe aus. Natürlich schließt sie auch brüderliche Liebe mit ein, und wenn sie sich ausdehnt, beinhaltet sie auch die Liebe der Nation und der Welt. Wir sagen, dass Gottes Liebe Elternliebe, die Liebe zwischen Ehemann und Ehefrau und die kindliche Liebe ist. Das ist das Wunderbarste, was gesagt werden kann. (67‐171, 03.06.1973)
Welche Art von Liebe braucht Gott wirklich? Er möchte absolute Liebe. Genauso ist es auch für uns. Genau wie Gott absolute, einzigartige, unveränderliche und ewige Liebe braucht, so brauchen auch wir Menschen absolute, einzigartige, unveränderliche und ewige Liebe. Wir sollten alle Gott ähneln. Gott schuf der Liebe wegen. (279‐246, 15.09.1996)
Da Er der Liebe wegen schuf, sieht Er es gern, wenn ein Mann und eine Frau sich lieben. Aus diesem Grund erscheint Gott in der Welt der Existenz als die Essenz der Liebe. (86‐82, 07.03.1976)
Kann Gott, nur weil Er den Menschen Liebe gegeben hat, nun sagen: „Ich habe euch alles gegeben, wieso gebt ihr nichts zurück?“ Gott, der die absolute Liebe besitzt, ist immer noch besorgt und bekümmert darüber, dass Er nicht all die Liebe geben kann, die Er geben möchte. Gott kann sich nicht unbeschränkt Geltung verschaffen. Gottes Zweck für die Erschaffung des Menschen ist es, Liebe in vollem Umfang zu geben, und deshalb brennt Sein Herz, all Seine Liebe über die menschliche Welt auszugießen, was Ihm bisher noch nicht möglich gewesen ist. Weil Er ein solcher Gott ist, fühlen wir uns umso besser, je mehr wir an Ihn denken. Wenn Er ein Gott wäre, der sagt: „Da ich alles gegeben habe, müsst ihr es jetzt zurückgeben“, dann würden wir Ihn nicht brauchen. (36‐77, 15.11.1970)
Wie viel von seiner Liebe würde Gott uns wohl geben wollen? Gottes Liebe wird nicht gemäß irgendwelcher Grenzen gegeben, die bestimmen, wie viel genug ist. Es ist eine Liebe, die unbegrenzt geben möchte. Selbst nachdem Er alles gegeben hat, wird Gott immer noch sagen: „Ich möchte deinetwegen in dir leben.“ Was ist die Essenz, die dies bewirkt? Es ist die Liebe. Wenn es in der Liebe geschieht, wäre Gott sogar glücklich, als Diener zu leben. Der Vater kann selbst dann Freude empfinden, wenn sein geliebter kleiner Sohn auf den Esstisch klettert und dort sein großes Geschäft verrichtet. Liebe übersteigt das Gesetz. (36‐77, 15.11.1970)
Als allwissendes, allmächtiges und allgegenwärtiges Wesen gibt es nichts, das Gott nicht hat und nichts, das Er für sich selbst zurückbehalten möchte. Wenn es eine Sache gibt, die Gott, der alles besitzt, am meisten schätzt und für die Er den größten Stolz empfindet und die wertvoller ist als alles andere, was würde das sein? Gott braucht nur Liebe und nichts anderes als Liebe. Es gibt nichts, das Er braucht, außer Liebe. (108‐223, 16.10.1980)
Gott sagte: „Ich bin die Liebe.“ Was bedeutet das? Es bedeutet, die Liebe bei Tag und Nacht zu mögen, während der Arbeit, beim Ausruhen, Tanzen oder Weinen. Darum sagt Er: „Ich habe Liebe in vollem Umfang.“ Die Worte „in vollem Umfang“ bedeuten, dass alles darin enthalten ist. Derjenige, der die Liebe am meisten mag, ist Gott. Da Gott eine solch umfassende Liebe hat, können wir, wenn wir davon kosten, nicht mehr davon lassen, sogar wenn wir sterben. (44‐188, 07.05.1971)
Es wird gesagt, dass Gott das ursprüngliche Wesen der Wahrheit, das ursprüngliche Wesen des Guten, das ursprüngliche Wesen der Liebe und das ursprüngliche Wesen des Lebens ist. Aber was bedeutet das? Alle diese Begriffe haben die selbe Bedeutung. Damit die Wahrheit etabliert werden kann, sind Liebe und Leben unentbehrlich. Der zentrale Kern – das ursprüngliche Wesen des Lebens, das ursprüngliche Wesen der Liebe und das ursprüngliche Wesen der Wahrheit – ist Gott. Welche Art von Wesen ist Gott? Er ist sowohl Vater als auch Mutter der Menschheit. Der Kern sind die Eltern. Wenn man es so betrachtet, ist Gott ein einfaches Wesen. (21‐183, 20.11.1968)
Gott schuf die Menschen als Seine Kinder. Während Er sie heranwachsen sieht, wie sie Brüder und Schwestern, Ehemann und Ehefrau und schließlich Eltern werden, etabliert sich Gott als der Meister der Liebe auf all diesen Ebenen. Also können die Menschen, die es Gott ermöglicht haben, Meister der Liebe zu sein, als wertvollere Wesen betrachtet werden als Gott selbst. Es ist, wie wenn ihr jemanden, den ihr liebt, als millionenfach wertvoller und kostbarer betrachtet als euch selbst. Gott ist der Knochen der Liebe. Das solltet ihr wissen. Was die Liebe betrifft, ist Gottes Liebe wie der Knochen und die menschliche Liebe wie das Fleisch. Knochen und Fleisch werden eins, um eine Form anzunehmen. Das ist die Wirkungsweise des Prinzips. (181‐206, 03.10.1988)
Was ist Liebe? Liebe liefert das Schmieröl und die Führungsschiene, auf der sich die Dinge bewegen können. Ohne Liebe gibt es keine Schmierung. Autos brauchen Schmieröl, um laufen zu können. Alles braucht Schmierung, um sich bewegen zu können, und nur die Liebe liefert die Schmierung für die höchste Freude. Da ihre Wurzel der allgegenwärtige Gott ist, verschwindet sie nicht. Bewegung bringt Fortschritt. (180‐161, 22.08.1988)
Die Liebe Gottes erscheint an einer Stelle, die sich nicht verändert. Gottes Liebe ist unveränderlich und folglich ewig. Wenn uns Gottes Liebe begegnet, dann geschieht das auf der Grundlage eines unveränderlichen Herzens. Also sollten wir unser ganzes Leben lang um dieser Liebe willen essen, um dieser Liebe willen schlafen und um dieser Liebe willen handeln. Solange wir einen ewigen und vollkommenen Standard um der Liebe willen haben, wird Gottes Liebe in Erscheinung treten. Andernfalls wären die allgemeinen Prinzipien dieses Universums umsonst. (83‐179, 08.02.1976)
Gott ist unser Vater. Tag und Nacht ist Er besorgt darüber, dass Seine Kinder verletzt werden könnten; Er beschützt uns, falls Schwierigkeiten auftreten; Er verteidigt uns, falls widrige Umstände eintreten. Eine solche Art von Eltern ist Er. Nach der Essenz solcher Eltern zu suchen, ist der Weg des Guten und der Weg der Liebe. Die Menschen als die Kinder Gottes müssen Seine vollkommene Liebe erfahren. (57‐85, 29.05.1972)
Bis jetzt hat Gott jenen Menschen und sogar jenen Stämmen und Nationen, die Seiner Seite nahe standen, Seine Liebe gegeben. Er hat sie gesegnet, indem Er ihnen immer und immer wieder zusätzliche Dinge gegeben hat, damit sie etwas nicht als zu klein empfinden und es deshalb nicht annehmen würden. Sogar das war nicht genug und Er gab ihnen das Leben Seines geliebten Sohnes. Selbst nachdem Er Seinen einzigen Sohn dem Tod überlassen hat, will Gott immer noch weitere Liebe schenken. Darum werden sich an dem Tag, an dem Seine Liebe erwidert wird, der ganze Himmel und die ganze Erde in ein ideales Himmelreich verwandeln. Es ist das Prinzip der Liebe, dass man umso mehr Liebe erwidert, je mehr man bekommen hat. Wenn wir also Gott einhundert Einheiten Liebe geben, wird Gott uns eintausend oder zehntausend Einheiten Liebe zurückgeben. (38‐166, 03.01.1971)
Wenn wir einzig die Liebe Gottes haben, können wir uns an Gottes Brust schmiegen, wir können Ihn in die Nase zwicken und wir werden an keinerlei Grenzen stoßen, wohin auch immer in der Welt wir gehen werden. Wir werden überall freien Durchgang haben. (91‐227, 20.02.1972)
Wenn ihr von Gott einen Kuss der Liebe erhalten würdet, würdet ihr eine Freude erleben, die in euch eine Explosion auslösen würde. An diesem Punkt ist der Wunsch Gottes erfüllt; Er würde sich nicht darüber freuen, Diamanten oder andere Juwelen zu besitzen. (Chukbokkajeong, 380)
Wo verbinden sich Gott und die Menschen? Sie verbinden sich dort, wo ihr Leben sich kreuzt, ihre Liebe sich kreuzt und ihre Ideale sich kreuzen. Wo liegt dieser Punkt? Er liegt in der Eltern‐Kind‐Beziehung. Aus dieser Sicht ist Gott der Subjektpartner der Liebe, der Subjektpartner des Lebens und der Subjektpartner des Ideals. In der Beziehung zu Seinen Kindern ignoriert Gott Seine Autorität und Seine Würde. Wie sündig und unfähig Seine Kinder auch sein mögen, wenn sie Ihn umarmen, wird Er nicht sagen: „Du Schuft, mach so etwas nicht!“ Gott wird sie eher umarmen, sie streicheln und sie lieben. So etwas zu erfahren, wird eure Knochen erweichen. (69‐79, 20.10.1973)
Gott hat den Wunsch, unaufhörlich zu geben, selbst nachdem Er bereits Tausende von Jahren gegeben hat. Das ist der Grund dafür, dass wir nach Gott suchen. Wenn Gott bloß ein Kaufmann wäre, der nach dem Geben sagen würde: „Hallo, das kostet dich aber soundso viel!“, dann würden wir diesen Gott nicht brauchen. (36‐290, 13.12.1970)
Was geschieht, wenn ihr mit der Liebe Gottes Kontakt habt? Eure Haare werden tanzen und eure Körperzellen auch. Wenn ihr von dieser Liebe zu hundert Prozent berauscht seid, so werdet ihr lieber ewig leben wollen, anstatt euch zurückzuziehen. Wenn jemand versuchen würde, euch aufzuwecken, würdet ihr ihm sagen, es nicht zu tun. Mysteriöse Dinge werden geschehen. Ein Sprichwort sagt: „Die Verzückung des Heiligen lässt ihn die Zeit vergessen.“ Es gibt tatsächlich einen Weg, von einem so hohen Grad an Liebe entzückt zu sein, dass es jede menschliche Vorstellung übersteigt. (59‐316, 30.07.1972)
Liebe kann alles erfüllen und jeden Ort erreichen. Was glaubt ihr, wird geschehen, wenn sich liebende Menschen umarmen? Halten sie nur ihre Hände und sagen: „Ich liebe dich“? Vielleicht möchten sie so stark umarmt werden, dass ihre Augäpfel herausspringen und das Wasser aus ihrer Nase und ihrem Mund läuft. Wenn sie sich umarmen, dann stehen sie nicht nur ruhig da, sondern sie drehen sich umeinander. Das Universum wird sich nur bewegen, wenn sie auf eine solche Weise in Liebe eins werden. (81‐18, 23.11.1975)
Gott ist der Vater der Menschen und die Menschen sind die Söhne und Töchter Gottes. Sie wurden geschaffen, indem Gott das Innerste Seiner Knochen, das Innerste Seines Fleisches und das Innerste Seines Knochenmarks in seiner Gesamtheit investierte. Wenn also Menschen an Gott ziehen, kann Er nicht anders, als mitgezogen zu werden; und wenn Gott an den Menschen zieht, dann können sie auch nicht anders, als mitgezogen zu werden. (20‐207, 09.06.1968)
Warum mögen die Menschen Gott und folgen Ihm? Weil Gott jemand ist, der für Tausende von Jahren gibt und nochmals alles gibt und sich immer noch beschämt fühlt. Er sagt: „Im Moment kann ich dir nur soviel geben, aber warte nur ein wenig und ich werde dir etwas geben, das viele hundertmal, ja viele tausendmal besser ist als das.“ Das ist deshalb so, weil Sein Herz nicht mit dem heutigen Geben zufrieden ist, sondern verspricht, in der Zukunft bessere Dinge zu geben. (36‐290, 13.12.1970)
Warum leben die Menschen ewig? Ich frage, warum jeder das ewige Leben sucht! Wir suchen nach einer ewigen Partnerschaft der Liebe, weil wir auf diese Weise den Wert von Objektpartnern der Liebe vor Gott haben können, der der absolute Subjektpartner ist, und weil wir zwangsläufig vor dem Gott der absoluten Liebe ewig leben werden. Wenn ihr einmal an diesem Punkt angelangt seid, so wird Gott zu euch, und ihr werdet zu Gott, oben und unten werden gleich. Wenn ihr allein in der Liebe eins werdet, könnt ihr Gott in eure Tasche stecken und Er passt hinein. (137‐67, 18.12.1985)
Welche Gefühle werden wir haben, wenn wir mit einem solchen Bereich der Liebe Gottes verbunden werden? Wir werden uns fühlen, als würden wir schöne Blumen anschauen und all die Düfte eines Frühlingsgartens riechen. In solchen Augenblicken werden alle unsere Körperzellen tanzen. (24‐324, 14.09.1969)
Wenn die Liebe Gottes die vertikale Liebe ist, dann ist die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau eine horizontale Liebe. Wenn ein Mann und eine Frau zusammenkommen wollen, dann müssen sie ihre horizontale Liebe an die vertikale Liebe anpfropfen. Sie müssen sich in einem Winkel von 90 Grad verbinden. Eine Liebe, die dem nicht entspricht, eine Liebe also, die nicht mit dem vertikalen Standard verbunden ist, wird schließlich zu einer unsteten Liebe und wird zerstört werden. Wenn ihr deshalb den Bereich der Liebe betretet, in dem das Horizontale und das Vertikale verbunden sind, dann werdet ihr fähig sein, das ganze Universum durch Liebe zu beherrschen. Wenn ihr eine Beziehung mit dem gesamten Universum habt, dann braucht ihr kein Wissen, keine Macht, kein Geld und nicht einmal Leben. Das Leben existiert auch ewiglich innerhalb der Liebe. (136‐203, 29.12.1985)
Es sind nicht die Körper von Adam und Eva, die Gott mag, sondern ihre Liebe füreinander. Was erwartet Gott letztendlich von den Menschen? Gott möchte an dem Ort sein, wo Er Seine Söhne und Töchter treffen und lieben kann. Und das letzte Ziel, das die Menschen erreichen möchten, ist auch ein Ort, an dem sie Gott als ihrem Vater dienen und Liebe als Seine Söhne und Töchter erhalten können. (56‐145, 14.05.1972)
Für Gott ist Adam das Innerste von Gottes Selbst, der Kern der idealen Liebe für die Zukunft. Adam ist also der Körper Gottes. Andererseits ist Eva Gottes Frau und Sein Körper. Adam ist ein geistiger Partner in Bezug auf Gottes Körper und Eva ist ein physischer Partner. Wenn also Adam und Eva Ehemann und Ehefrau werden und einander lieben, mit wem teilen sie dann ihre Liebe? Sie teilen die Liebe mit Gott. Darum ist die Ehe ganz besonders heilig. (102‐208, 31.12.1978)
Gott braucht kein Wissen, weil Er derjenige ist, der Wissen geschaffen hat. Gott braucht keine Macht, Er ist allwissend und allmächtig. Gott braucht kein Geld, weil Er Diamanten und Gold machen kann, wann immer es Ihm gefällt. Es gibt nur eine Sache, die Gott braucht, und das ist Liebe. Kann Gott für sich allein Liebe erhalten? Ihr fragt euch vielleicht, ob Gott nicht einfach Liebe bekommen kann, wann immer Er will; aber so ist es nicht! Was Gott am meisten braucht, ist ein Partner, mit dem Er wahre Liebe teilen kann. Ihr habt das nicht gewusst. (137‐52, 18.12.1985)
Was ist der Duft der Liebe Gottes? Es ist ein wunderbarer Duft, der alles in sich vereint. Er hat eine solche Macht, dass ihr, wenn ihr ihn mögt und ergreift, ihn unbegrenzt ergreifen könnt, und dass ihr, wenn ihr ihn entfaltet, ihn unbegrenzt entfalten könnt. Mit Liebe könnt ihr also alles ausfüllen und überall hingelangen. (81‐18, 23.11.1975)
Gott ist die ursprüngliche Quelle der Liebe. Von hier aus sind elterliche Liebe, eheliche Liebe, kindliche Liebe, brüderliche Liebe, die Liebe von Blutsverwandten und die Liebe unter Menschen gleicher ethnischer Herkunft entstanden. (50‐267, 08.11.1971)
Unter allen Formen der Liebe ist diejenige, die unsichtbar ist, die höchste. Wenn Liebe sichtbar wäre, wäre sie nicht so interessant. Weil Liebe unsichtbar ist, kann sie das Höchste, Weiteste und Tiefste sein. Wenn man also sagt: „Liebe ist wie die Rocky Mountains; Liebe ist wie die Niagarafälle“, ist das richtig. Genauso wie die unsichtbare Liebe überaus wertvoll ist, so ist auch Gott, der an einem unsichtbaren Ort wohnt, ein wertvolles Wesen. Es ist richtig zu sagen, dass wir einen selbstlosen Zustand erreichen müssen, um diesen wertvollen Gott zu finden, also einen Zustand, in dem das „ich“ nicht existiert. Gott wohnt in einem unsichtbaren, ruhigen Bereich, der tiefgründiger ist, als wir wahrnehmen können. (96‐261, 12.02.1978)
Wenn ein Mann und eine Frau sich verlieben, dann passieren alle möglichen Dinge. Aber wenn ihr einen Weg findet, Gott zu begegnen und tatsächlich Seine Liebe zu kosten, dann werdet ihr sehen, dass Gottes Liebe über jeden Vergleich mit allem in der Welt erhaben ist. Wenn es jemanden gibt, der diese Liebe gekostet hat, dann würde kein Leiden und kein Kummer ihn besiegen können. Sollte es nicht einen solchen absoluten Bereich der Befreiung geben? Ihn zu finden, das ist der Punkt. (39‐240, 15.01.1971)
Da Gott ein absolutes Wesen ist, gibt es keinen anderen Ort, um Ihm zu dienen. Verliebte Menschen wollen zusammen gehen, zusammen sein und zusammenleben. Wie wollen sie zusammenleben? Sie wollen zusammenleben, indem sie in Gott hineingraben und eins werden. Das ist die Essenz der Liebe. (56‐147, 14.05.1972)
Ist das Gemüt eng oder weit? Ihr wisst nicht, wie euer Gemüt aussieht, aber es ist unendlich groß. Wie gut ist dann das Gemüt? Das Gemüt wünscht sich, jedem einzelnen Menschen auf der Welt riesige Summen Geld zu geben und dann noch mehr zu geben. So großartig ist das Gemüt. Darum können Menschen wie Blumen unendlicher Liebe und unendlicher Hoffnung blühen. Warum ist das so? Es ist so, weil sie Gottes Charakterzügen grenzenlos ähneln. (27‐59, 23.11.1969)
Wie groß ist euer Gemüt? Es ist unermesslich groß. Aber auch wenn es klein ist, ist es dermaßen klein, so klein, dass nicht einmal die Spitze einer Nadel hineinpasst. Das Gemüt kann unendlich ausgedehnt oder geschrumpft werden. Das ist sein Wesen, seine Natur. Warum ist das Gemüt so beschaffen? Es wurde als Gottes Zuhause geschaffen, in dem Er wohnen kann. (145‐312, 01.06.1986)
Liebe nimmt den kürzesten Weg. Das sind vielleicht einfache Worte, aber es sind wertvolle Worte. Warum muss sie senkrecht sein? Das ist das Problem. Warum muss sie ausgeglichen und ausbalanciert sein? Damit Liebe senkrecht sein kann, muss sie den geraden Weg und die kürzeste Distanz nehmen. Wenn ihr jemanden besucht, den ihr liebt, nehmt ihr euch dann Zeit, gemütlich zu schlendern, als ob ihr ein benachbartes Dorf besuchen würdet, oder geht ihr gerade und schnell, wie ein Pfeil? Ob es Tag oder Nacht ist; ob es Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist; und egal wie lang die Geschichte auch sein mag, die Liebe versucht immer, den kürzesten und geradesten Weg zu nehmen. (187‐50, 06.01.1989)
Von allen Dingen im Universum nimmt die Liebe den kürzesten und geradesten Weg. Wenn etwas von oben herunterfällt, dann nimmt es den kürzesten und geradesten senkrechten Weg zur Ebene, auf die es trifft. (187‐50, 06.01.1989)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 348-355)
