Von nun an solltet ihr auf Gott ausgerichtet sein, wenn ihr etwas beginnt. Das ist ein grundsätzliches Prinzip.
Wenn ihr in die Geistige Welt eingeht, dann werdet ihr abhängig davon, wie sehr ihr mit diesem Prinzip übereinstimmt oder es in euch aufgenommen habt, mit allen Bereichen verbunden sein, von der Hölle über den mittleren Bereich und das Paradies bis hin zum Himmel. Kann jemand, nur weil er ein weltbekannter Gelehrter ist, in den Himmel gehen, wenn er in die Geistige Welt kommt? Nein, das kann er nicht!
Darum lehrt die religiöse Welt den Menschen, alles abzulegen und diesen Weg zu gehen. Ihr müsst alles aufgeben und diesen Weg gehen. Das ist nur logisch. Was ist dann die wertvollste Sache? Was zählt, ist, wie sehr ihr für den Himmel gelitten habt und wie viele Tränen ihr für die Welt vergossen habt. Das ist die Eintrittskarte, um in die andere Welt zu gelangen.
Wenn ihr euch dies aus der Position Gottes betrachtet, ist Gott dann ein Gott der Freude? Religiöse Menschen, die denken, dass Gott voller Freude ist, haben weder Hirn noch einen gesunden Menschenverstand! Derjenige, der am meisten Kummer leidet, ist Gott. Die Tränen, die Gott vergossen hat und das Leiden, das Er bis heute erlitten hat, waren nicht für Ihn selbst. Gott vergießt noch immer Tränen für dieses Universum, das Er geschaffen hat, und für die gefallene Menschheit. Warum tut Er das? Weil Er ein Gott des Herzens ist. (97-171, 15.03.1978)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 640)
