Der Segen Gottes erlaubt euch, Liebe und Glück zu erben

Ein glorreicher Morgen wird anbrechen, wenn Gott einen physischen Körper annimmt. Die Zeit, in der Er Seine Enkelkinder lieben kann, ist eine noch glorreichere Zeit als die Zeit, in der Er Seine Söhne und Töchter lieben kann. Wie, glaubt ihr, hat Gott Seine Freude Adam gegenüber zum Ausdruck gebracht, nachdem Er ihn erschaffen hatte? Gott musste Adam über Sein Elternglück lehren, aber dass kann man nur lernen, wenn die Kinder ihre eigenen Söhne und Töchter haben. Kinder können nicht wissen, wie die Elternliebe ist, aber sie werden sie verstehen, wenn sie Babys und eine Familie haben. Sie verstehen, dass ihre Eltern sie liebten, während sie aufwuchsen. Deshalb ist der Tag, an dem euer Kind einen Ehepartner nimmt, ein Tag der Glorie, genauso wie der Tag, an dem euer Kind ein Kind bekommt, auch ein Tag der Glorie ist. (Chukbokkajeong, 934) 

Ihr solltet die Liebe Gottes kennen. Ihr solltet die Liebe eurer Eltern erleben und lernen, ihnen zu dienen. Ihr solltet alle die eheliche Liebe mit eurem Ehepartner erleben und lernen, ihm zu dienen. Ihr solltet die Liebe zu euren Kindern kennen. Gebt euren Kindern nicht nur Befehle, sondern lernt, sie zu verstehen und ihnen zu dienen. Nur dann könnt ihr die Liebe Gottes verstehen. Ohne Kinder seid ihr in einem unvollständigen Stadium. Ihr könnt die Liebe Gottes nicht verstehen. Ihr könnt nicht verstehen, wie sehr Gott die Menschen, Seine Kinder, liebt. Des Weiteren, ohne ein Ehemann zu sein, könnt ihr die Ehefrau nicht kennen, und ohne eine Ehefrau zu sein, könnt ihr den Ehemann nicht kennen. Kinder wissen nicht, was die Elternliebe ist, solange sie nicht selbst Eltern werden. Daher könnt ihr ohne Söhne und Töchter keine wahren Eltern werden. (133-138, 10.07.1984) 

Eltern wollen, dass ihre Kinder heiraten, weil sie ihnen vollständig die Elternliebe lehren und sie ihnen vererben möchten. Wenn die Eltern sterben, lassen sie ihr wirkliches Selbst in den Nachkommen zurück. Deswegen brauchen sie Nachkommen. Liebe ist etwas, was ewig weitergeht. Da Liebe das höchste menschliche Verlangen ist, möchte sie jeder mit offenen Armen erben. Wenn Eltern ihre Liebe an ihre Nachkommen vererben, können sie stolz vor Gott in der Geistigen Welt stehen. Liebe wird in der Familie vollendet. Durch die Familie ins Himmelreich zu gehen bedeutet, dass der Bereich der Einheit der Liebe verwirklicht wurde. (Chukbokkajeong, 934) 

Die Menschen sollten diesem Prinzip folgen. Der Same wird im Frühjahr gesät; im Sommer entwickeln sich die Pflanzen vollständig; und im Herbst tragen sie Früchte. Im Winter solltet ihr die Dinge in Ordnung bringen und die Essenz dieses neuen Lebenssamens tief in eurem Herzen tragen. Nur so werdet ihr wieder Samen haben, um ihn säen zu können, wenn der nächste Frühling kommt. Das bedeutet, dass ihr in der Zukunft Eltern werden und Söhne und Töchter aufziehen sollt, die so sind wie ihr. (26-158, 25.10.1969) 

Warum tut es Menschen leid, wenn sie keine Söhne und Töchter haben? Es tut ihnen leid, weil sie keinen Kreis formen können. Wenn ihr Vögel dabei beobachtet, wie sie ihre Jungen füttern, könnt ihr die tiefe Liebe des Muttervogels sehen. Die Menschen aus dem Westen mögen dies vielleicht nicht wissen, aber im Osten werden Kinder mehr geliebt als Erwachsene. Die Leute zeigen höflichen Respekt für Erwachsene, aber sie zeigen höchste Liebe für die Kinder. Ihr könnt begreifen, wie sehr euch eure Eltern geliebt haben, wenn ihr eure eigenen Söhne und Töchter habt und sie großzieht. (Chukbokkajeong, 934) 

Jeder sollte heiraten, Kinder haben und sie großziehen, um die kindliche Liebe und die Elternliebe kennen zu lernen. Es scheint, als ob die Menschen aus dem Westen nicht so denken. Sie vermeiden es, Söhne und Töchter zu bekommen und aufzuziehen. Sie zögern, Kinder zu bekommen, weil Kinder ihre Freiheit einschränken, zu heiraten und sich wieder scheiden zu lassen. Aber wenn die Menschen die Vier-Positionen-Grundstruktur nicht errichten können, können sie nicht in das Himmelreich eintreten, weil sie nicht das Herz Gottes kennen, das die Menschen liebt. (Chukbokkajeong, 934) 

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 475-477)