Wir brauchen Liebe

Wir bewegen uns auf den Gleisen der Liebe auf den Himmel zu. Wenn ich es auf diese Weise erkläre, erscheint es dann nicht real? Das Band der Liebe wird nicht dünn werden wie ein Gummiband, wenn man daran zieht. Wo ein Gummiband dünner wird, je mehr es gezogen wird, da wird das Band der Liebe umso dicker, je mehr man daran zieht. 

Die Nummer eins im Leiden für den Willen Gottes zu werden, ist in diesem Sinn die Geheimmethode, um die Welt zu besitzen. Die Person, die am meisten gelitten hat, besitzt den größten Anspruch auf die Herrlichkeit des Himmelreiches. (57-162, 31.05.1972) 

Religiöse Menschen sagen heute: „Lasst uns in den Himmel gehen!“ Aber wie können sie erwarten, so leicht dort hinzugehen? Sie müssen zuerst den Himmel auf der Erde empfangen, bevor sie nach dem Tod in den Himmel gehen können. Um im Himmel auf Erden zu leben, müssen sie das Gesetz der Liebe beachten. Je mehr Kinder ihr in eurer Familie habt, desto größer ist das Kreuz, das ihr tragt, und umso mehr müsst ihr das Königreich Gottes lieben. Viele Kinder werden zu eurer Familie geschickt, weil eure Familie viele Kreuze zu tragen hat. Eine solche Familie hat folglich auch eine große Verantwortung, mehr für die Nation zu opfern. Wenn ihr das erkannt habt, solltet ihr eure Verantwortung vollständig erfüllen. Eine Familie, die nach einem solchen Standard lebt, wird Kinder zur Welt bringen, die in den folgenden Generationen ein gutes Schicksal erben können. (32-232, 19.07.1970)

Wie können wir in den Himmel gehen? Wir können in den Himmel gehen, indem wir leidenschaftlich Gott lieben. Wir müssen Ihn mehr lieben, als Adam und Eva es taten. Wir müssen Jesus mehr lieben, als Petrus, Jakobus und Johannes es taten. Ohne diese leidenschaftliche Hingabe kann der Bereich des Partners der wahren Liebe, also der Bereich, in dem Gott uns lieben kann, nicht wiederhergestellt werden. Nur wenn das wiederhergestellt ist, wird alles gut gehen. 

Macht euch keine Sorgen darum, wenn ihr kein Geld oder keine Kinder habt. Wenn ihr diesem Weg zehn oder zwanzig Jahre lang folgt, dann werdet ihr fähig sein, alle hohen und steilen Berge zu erklimmen. Ihr habt vielleicht das Gefühl, dass ihr umsonst durch all diese Schwierigkeiten geht und langsam versinkt, aber in Wirklichkeit steigt ihr Schritt für Schritt empor. (142-289, 13.03.1986) 

(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 699)