Wie wichtig ist euer Leben auf der Erde? Ihr lebt nur einmal! Es ist ein kurzer Moment, aber ihr lebt nur einmal. Verglichen mit dem ewigen Leben ist das irdische Leben nur ein Augenblick in der Zeit. Es ist zu kurz! Während dieser Zeit müsst ihr euch auf euer Leben in der Geistigen Welt, wo ihr nach eurem irdischen Leben sein werdet, vorbereiten. Mit diesem Gedanken solltet ihr im Zentrum stehen und alles kontrollieren und überwinden. Andernfalls könnt ihr keine Vollkommenheit erreichen. Das solltet ihr wissen. (207‐99, 01.11.1990)
Wäre es nicht einfach, wenn ein Mensch nach diesem irdischen Leben aufhören würde zu existieren? Die Menschen sind jedoch dazu bestimmt, ewig zu leben. Sie sind geschaffen, um ewig zu leben. Das ist gut, aber es ist auch ein großes Problem. Die Menschen sind für das ewige Leben ausersehen. Ihr wisst das nicht, weil ihr keine geistigen Erfahrungen gemacht habt. Aber diejenigen, die geistige Erfahrungen gemacht haben, können jeden treffen, von Adam bis hin zu Vorfahren, die vor Tausenden von Jahren gelebt haben. (159‐277, 19.05.1968)
Ihr solltet verstehen, was für eine kostbare Zeit es ist, in der ihr euren physischen Körper besitzt. Nur während dieser Zeit könnt ihr Gott wieder aufleben lassen, das Universum wieder aufleben lassen und Himmel und Erde vereinigen. Selbst Gott und alle Dinge zusammengenommen können nicht gegen diese Physische Welt ausgetauscht werden. Warum? Weil ohne die Existenz eines Menschen mit einem physischen Körper keine Vollkommenheit erreicht werden kann, selbst wenn Gott und das Universum völlig vereint wären. Ihr müsst erkennen, wie wertvoll der menschliche Körper ist. Unser Körper kann nicht für das Universum eingetauscht werden. Deshalb machen die Worte der Bibel Sinn: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?“ (91‐190, 13.02.1977)
Wenn ihr zwei Drittel oder mehr eures Lebens in Sünde gelebt habt, könnt ihr dann diese zwei Drittel einfach abwerfen? Nein, ihr könnt sie nicht abwerfen. Sie werden bei euch bleiben. (34‐139, 30.08.1970)
Ihr solltet euch vorstellen, dass ihr euer Gemüt fotografiert und euch dann das Foto anschaut. (19‐25, 10.12.1967)
Vollkommenheit wird auf der Erde erreicht, nicht in der Geistigen Welt. Es ist möglich, auf der Erde durch wahre Liebe Vollkommenheit zu erreichen, aber nicht in der Geistigen Welt. (217‐130, 12.05.1991)
Vertraut ihr darauf, morgen früh noch hier zu sein, um die Schuhe wieder zu tragen, die ihr letzte Nacht ausgezogen habt? Es spielt keine Rolle, wie beschäftigt ihr seid; es gibt nichts Wichtigeres als die Frage nach dem ewigen Leben. Es gibt in dieser Welt also nichts Ernsteres, als die Frage des ewigen Lebens zu lösen. (10‐249, 21.10.1960)
Heutzutage kennen Gläubige das Gesetz der Wiedergutmachung nicht. Es gibt viele, die danach streben, in das Himmelreich zu gehen, ohne die dafür nötigen Verpflichtungen zu erfüllen. Und gleichzeitig gibt es niemanden, der sagt, er werde nur ins Himmelreich gehen, nachdem er Verantwortung übernommen und Wiedergutmachung geleistet hat, um die historischen Sünden zu tilgen. Darum sollten wir während unseres Lebens auf der Erde, solange wir unsere Körper haben, Verantwortung übernehmen und Bedingungen legen, um alles zu lösen, was in der Geschichte falsch gelaufen ist. Diejenigen, die in die Geistige Welt kommen, ohne ihre Sünden wiedergutgemacht zu haben, während sie ihren Körper hatten, müssen auf die Erde zurückkehren und Wiedergutmachung leisten. All die Geistwesen der historischen Zeitalter bis jetzt sind in die Geistige Welt gegangen, ohne dass sie genügend Wiedergutmachung leisten konnten, und somit haben sie dieses Gesetz verletzt. Darum müssen sie aus der Geistigen Welt zurückkehren, um wieder zu versuchen, die Bedingungen der Wiedergutmachung zu errichten. Was ist der Vorteil, den die auf Erden lebenden Menschen gegenüber denen haben, die in der Geistigen Welt leben? Es ist die Tatsache, dass sie einen Körper besitzen, mit dem sie direkt eine Bedingung der Wiedergutmachung errichten können. (80‐93, 19.10.1975)
Ihr solltet klar wissen, ob ihr eine Gruppe seid, die auf den Himmel zusteuert, oder eine Gruppe, die auf die Hölle zusteuert. Reverend Moon ist jemand, der die Geistige Welt gut kennt. Die geistige Welt ist ein Ort, in dem alle möglichen Leute kommen, leben und gehen. Es gibt keinen einzigen Menschen, der dem Tod entgehen kann. Der Tod kann nicht vermieden werden. Die Menschen leben eine Weile hier auf Erden und gehen dann wieder, und in diesem Moment drehen sich diejenigen, die für sich selbst gelebt haben, um und gehen in die Hölle, und diejenigen, die zum Wohle anderer gelebt haben, gehen in das Himmelreich. Diese beiden Welten trennen sich zum Zeitpunkt des Todes. (203‐99, 17.06.1990)
Der Ort, den wir als Hölle bezeichnen, ist ein Ort, aus dem ihr, wenn ihr einmal darin gefangen seid, in Ewigkeit nicht herauskommt. Trotzdem ist euch die Tatsache nicht wirklich bewusst, dass euer Vater, eure Mutter und eure Verwandten in die Hölle gehen. Ihr sagt einfach: „Irgendwie wird schon alles klappen“, und dabei belasst ihr es dann. Aber versucht einmal darüber nachzudenken, dass eure geliebten Eltern wirklich in die Hölle gehen. Auch wenn eure Eltern nur ins Gefängnis müssten, würdet ihr euch die Augen ausweinen und alles Mögliche versuchen, um sie herauszubekommen, nicht wahr? So ist die menschliche Zuneigung. Wenn ihr also wisst, dass eure Söhne und Töchter, Eltern, Verwandten und Brüder und Schwestern, die mit euch in himmlischer Zuneigung verbunden sind, in die Hölle gehen, aus der es kein Entkommen gibt, würdet ihr dann nicht genauso reagieren? (34‐266, 13.09.1970)
Wenn ihr mit Menschen eine Beziehung habt, versucht nicht, sie auszunutzen oder durch sie einen Profit zu machen. Ihr dürft so etwas nicht tun. Wenn einmal die ursprüngliche Natur eines Menschen beschädigt wurde, dauert es zwischen einem halben bis zu drei Jahren, sie wieder zu reparieren. Eure Handlungen sind also etwas, das ihr fürchten solltet. Es gibt keine schrecklichere Hölle als diese. Wer das weiß, denkt nicht einmal daran, andere Menschen auszubeuten. (204‐304, 11.07.1990)
Ihr solltet über Bettler oder Behinderte nicht schlecht reden, die ihr auf der Straße seht. Ihr solltet euch vielmehr fragen, ob euer Gemüt nicht im gleichen Zustand ist wie diese. (10‐249, 21.10.1969)
Warum müsst ihr heiraten? Ihr heiratet, um elterliche Liebe, eheliche Liebe und kindliche Liebe zu erfahren. Warum sind diese notwendig? Die Geistige Welt ist ein Ort, der mit der Atmosphäre der Liebe erfüllt ist. Ihr braucht eine Familie, mit deren Hilfe ihr euch trainieren könnt, dem Rhythmus der Geistigen Welt zu folgen. Diejenigen, die dort ankommen, ohne das erfahren zu haben, werden dem Takt nicht folgen können. Solche Menschen sind dann wie jene, die keine Nasen haben, um die Luft der Liebe riechen zu können. (Chukbokkajeong, 1062)
Die Liebesbeziehung zwischen Eltern und Kindern ist vertikal, eine Liebesbeziehung zwischen Ehemann und Ehefrau ist horizontal und die Liebesbeziehung unter Geschwistern ist sphärisch. Diese drei Beziehungen sind unterschiedlich. Nur wenn ihr auf Erden die Erfahrung dieser drei verschiedenen Arten der tiefen Liebe gemacht habt, werdet ihr euch in der Geistigen Welt ohne Behinderung vertikal, horizontal und im Kreis bewegen können. Zum Beispiel sind diejenigen, die in ihrer Kindheit keine Elternliebe erfahren haben, weil ihre Eltern gestorben sind, Menschen mit einem sehr tragischen Schicksal, denn sie vermissen eine sehr wichtige Erfahrung der Liebe. Diejenigen, die keine eheliche Beziehung erfahren haben, werden in der Geistigen Welt unglücklich sein, weil ihnen ein wichtiger Teil des Lebens fehlt. Ebenso fühlen sich Menschen, die keine Brüder und Schwestern haben, in der Geistigen Welt einsam und können kein erfülltes Leben führen, weil es ihnen an Liebe mangelt, die sich in alle Richtungen ausbreiten kann. (Chukbokkajeong, 1062)
In der Geistigen Welt werden diejenigen, die genug Liebe für ihre Eltern, Brüder und Schwestern, ihren Ehepartner und ihre Kinder haben – also jene, die in ihrem Familienleben eine tiefe Erfahrung der Liebe gemacht haben –, in der Lage sein, große Freiheit zu genießen. Sie werden ohne jede Beschränkung gehen können, wohin sie wollen, in jede Richtung. Umgekehrt werden jene, die keine Erfahrung der Liebe hatten, und solche, die engherzig sind, sich in der Geistigen Welt isoliert und allein wiederfinden, ohne jegliche Freiheit. (Chukbokkajeong, 1062)
Ihr solltet ehrbare Kinder großziehen und zurücklassen, wenn ihr in die Geistige Welt geht. In der Zukunft werden diese Kinder auch in die Geistige Welt gehen. In der Geistigen Welt werden sie Menschen des Himmelreiches sein. Wenn ihr daran denkt, wie viele Menschen ihr als Bewohner des Himmelreiches dargebracht habt, werdet ihr sehen, dass es in der ewigen Welt ein nobler Weg der Herrlichkeit geworden ist, obwohl eure Arbeit auf der Erde hart war. (218‐319, 22.08.1991)
Wenn ihr in die Geistige Welt geht, werdet ihr sehen, dass die Leistungen aller bedeutenden Menschen, die in die Geistigen Welt eingegangen sind, nur auf der Erde als wertvoll erachtet wurden. Was für ein Ort ist die Erde? Sie ist eine Produktionsstätte, die Menschen für das Himmelreich produziert. Versteht ihr? Der Himmel ist riesig und unveränderlich. Er ist unendlich. Er ist so groß! Menschen sind seit Hunderten von Millionen Jahren gekommen und dorthin gegangen, aber wir wissen nicht, wo sie sind. So groß ist die Geistige Welt! Auch wenn jeder Mensch hundert Kinder hätte, gäbe es keine Überproduktion, weil der Himmel so groß ist. Es ist eine Welt, die jeden beherbergen kann. Solltet ihr also Geburtenkontrolle betreiben, oder nicht? Wenn ihr in die Geistige Welt geht, werdet ihr mit der Frage konfrontiert, wie viele Menschen des Himmelreiches ihr mit euch bringt. Ihr solltet wissen, dass es für euch ein Vorteil ist, wenn ihr viele wahre Söhne und Töchter des Himmelreiches mit euch bringt, der euch Ehre einbringt und euren Rang in der himmlischen Welt bestimmt. (202‐38, 01.05.1990)
In der Geistigen Welt hängt euer Eigentumsrecht in der Zukunft davon ab, wie viele Menschen des Himmelreiches ihr mitbringt. Sie sind euer Eigentum. Sie sind euer ewiges Eigentum. (218‐227, 19.08.1991)
In der Geistigen Welt gibt es keine Vermehrung von Kindern. Weil Gott in der Position vertikaler Eltern steht und es nur eine Achse gibt, gibt es nur einen Schnittpunkt. (221‐204, 24.10.1991)
Ein Mensch wird geboren, um auf der Erde die Frucht der Liebe zu tragen. Der Zweck unseres Daseins auf Erden ist es, die Frucht der Liebe zu tragen, die Gott sich wünscht. Darum ist unser Leben kurz. Es ist eine Jahreszeit. Sie ist kurz, versteht ihr? (130‐158, 08.01.1984)
Denkt nicht, dass ihr 100 Jahre alt werdet. Wenn ihr 70 Jahre lebt und dreimal härter arbeitet, werdet ihr 210 Jahre gelebt haben. So solltet ihr denken. Wenn ihr zehnmal härter arbeitet, werdet ihr 700 Jahre gelebt haben, wenn ihr zwanzigmal härter arbeitet, werdet ihr 1400 Jahre gelebt haben. Arbeitet beständig, 24 Stunden am Tag, euer ganzes Leben lang. Nur dann werdet ihr in der Geistigen Welt Früchte tragen und einen großen Vorrat an Liebe haben. Ihr werdet einen großen Reichtum an Liebe besitzen. Euer Vorrat an Liebe wird groß und euer Handlungsspielraum weitreichend sein. (102‐39, 19.11.1978)
Fische können nicht außerhalb des Wassers leben. Wasser ist lebensnotwendig. Ein Fisch, der im Fluss lebt, sollte nicht nur im Fluss bleiben. Er muss auch zum Meer hinausschwimmen. Warum muss er das tun? Es ist so, weil Süßwasserfische keine Jungen bekommen können, ohne Meerwasser gekostet zu haben. Sie brauchen diese Erfahrung. Wisst ihr das? Auch Meeresfische müssen zum Süßwasser schwimmen und es kosten, um Nachkommen haben zu können. Sie müssen durch die zwei Welten gehen. (210‐128, 17.12.1990)
Ebenso sind die Erde und die Geistige Welt nicht zwei getrennte Welten. Ihr müsst die Qualitäten besitzen, die euch befähigen, in beiden Welten zu leben. (177‐274, 20.05.1988)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 431-436)
