Gott schuf die Menschen der Liebe wegen. Warum wurden wir geschaffen? Wir wurden um der Liebe willen geschaffen. Wir unterscheiden uns von anderen Dingen in der Schöpfung, weil wir als Gottes Söhne und Töchter geschaffen wurden. Mit anderen Worten, wir wurden als Gottes Objektpartner geschaffen, die Seine direkte Liebe erfahren können. Das ist das Privileg der Menschen. (123-244, 20.06.1984)
Gott, der ein vollkommenes Plus darstellt, muss zwangsläufig ein vollkommenes Minus schaffen. Wer ist dann der Objektpartner Gottes, der selbst der Subjektpartner des Universums ist? Das ist die Frage. Warum hat Gott uns erschaffen? Wir sind Wesen mit einem physischen Körper, die Partner des unsichtbaren und inneren Gottes sind. (129-138, 09.10.1983)
Nachdem Gott die Menschen erschaffen hatte, war es Seine Absicht, sie zu nähren und sie – als diejenigen, die Liebe im Auftrag Gottes, des Herrn des Kosmos, besitzen – höher zu erheben, als Er selbst ist, und sie zu Eigentümern zu machen. (204-221, 11.07.1990)
Wer ist das Zentrum der gesamten Schöpfung? Es sind die Menschen. Was für Wesen sind wir? Wir sind Wesen, die vor dem allwissenden und allmächtigen Gott erschienen sind mit dem Wert, Seine Partner zu sein. So sehe ich das. Ein Mensch ist ein Symbol der Liebe der gesamten Schöpfung, ein Wesen, das als ein zentraler Punkt erschienen ist und wie ein Leuchtturm Licht ausstrahlen kann. Solche Wesen sind wir. (115-182, 15.11.1981)
Was sind Menschen? Wir sind Objektpartner der Liebe Gottes. Gott ist ein Subjektpartner, der polare Wesenszüge von Positivität (Yang) und Negativität (Yin) hat. Um Objektpartner vor diesem Subjektpartner zu sein, brauchen wir daher eine Form, die aus den polaren Wesenszügen von Positivität und Negativität besteht. Diese Form widerspricht nicht den Wesenszügen des Subjektpartners; vielmehr ist es eine Form, die mit allen Seinen Wesenszügen eine Beziehung hat – eine Form, die genau zum Wesen der Liebe passt. Sie ist eine korrespondierende Existenz, die mit anderen Dingen nur in Liebe harmoniert.
Gott hat keinen Bedarf an Dingen wie Wissen und anderen Sachen; Er braucht Liebe. Der Grund, weshalb wir sagen, dass die Menschen das Zentrum des Universums sind, liegt darin, dass die Welt geschaffen wurde, um das Ideal der Liebe zu verwirklichen. Der Ausspruch „Menschen sind die Herren der Schöpfung“ macht deshalb Sinn, weil die Menschen als Repräsentanten des liebenden Gottes das Privileg besitzen, die Liebe zuerst an dem zentralen Ort vor dem Herrn zu erfahren. (132-244, 20.06.1984)
Wofür erschuf Gott die Menschen? Er erschuf sie nicht einfach, um nur das Leben Seiner Söhne und Töchter zu beobachten. Er erschuf sie, um mit ihnen Liebe zu teilen. Das ist die einzige Schlussfolgerung, zu der ich kommen kann, wie tief ich auch darüber nachdenke. Der Zweck unserer Erschaffung ist die Liebe. Das Leben wurde auf der Grundlage der Liebe Gottes geschaffen; Gott erzeugte nicht Liebe, indem Er zuerst Leben schuf. In anderen Worten, das Leben begann, weil in Gottes Herzen die Liebe anfing aufzukeimen. Da das Leben aus der Liebe begann, muss auch das Resultat durch Liebe geschaffen werden. Da der Anfang die Liebe war, muss auch das Ende die Liebe sein. Darum sind wir Menschen unglücklich, wenn uns die Liebe genommen wird. (57-21, 21.05.1972)
Was braucht Gott? Gott braucht noch nicht einmal Leben. Warum würde Er es als der Urheber des Lebens brauchen? Was braucht Er dann? Er braucht Liebe! Warum braucht Gott Liebe? Er braucht Liebe, weil Liebe etwas ist, das nur in einer gegenseitigen Beziehung existiert. Wenn Er kein Gott wäre, der Liebe braucht, dann würde Er unfähig sein, mit der geschaffenen Welt und der Welt der Menschen eine Beziehung einzugehen. Da Gott demnach keine Beziehung mit der bestehenden Welt haben kann, ohne dass Er mit einem liebevollen Herzen kommt, hat Er die Liebe als Standard festgelegt. (121-100, 24.10.1982)
Gott schätzt die Menschen am meisten. Warum schätzt Er sie so sehr? Weil Er einen Objektpartner für Seine Liebe braucht. Wie viel Liebe Gott auch haben mag, Er kann sie nicht empfinden, ohne einen Partner der Liebe zu haben. Gott kann Liebe nur in einer Beziehung mit einem Partner erfahren. Gott schätzt die Menschen am meisten, weil sie Seine Objektpartner sind, die Er lieben kann. (143-309, 21.03.1986)
Warum erschuf Gott die Menschen? Es geschah, um die Liebe zu verwirklichen. Diese Liebe beginnt nicht mit Gott; sie wird in Seinem Partner der Liebe gefunden. Ohne einen Partner kann sie nicht gefunden werden. Damit Gott das Wertvollste erreichen kann, braucht Er einen Partner. Gott kann Liebe nicht ohne einen Partner erleben und darum hat Er einen geschaffen. Gott sucht einen Partner, damit Er durch ihn die absolute Liebe verwirklichen kann. Deshalb existiert Gott für die Liebe. Sogar Gott existiert für die Liebe. Und darum ist die Liebe so erstaunlich. (143-310, 21.03.1986)
Die Menschen existieren für Gott und Gott existiert für die Menschen. Deshalb beginnt wahre Liebe an dem Punkt, an dem man für andere lebt. Von wo aus wurden die Menschen geboren? Sie nahmen ihren Ausgang von der Liebe Gottes; in anderen Worten, sie wurden der Liebe wegen geboren. Liebe ist der Ursprung. (143-309, 21.03.1986)
Gott erschuf die Menschen, um zu lieben, denn Er brauchte jemanden, mit dem Er Seine Liebe teilen konnte. Ihr könnt nicht verliebt sein, solange ihr ganz allein seid; ohne Beziehung zu einem Partner kann Liebe nicht erfahren werden. Weil Gott unbedingt Liebe braucht, erschuf Er alle Dinge und dann die Menschen als die Herren der Schöpfung, die alle Dinge repräsentieren. Gott gab den Menschen den Wert von Objektpartnern der absoluten Liebe, weil Gott sie absolut braucht. Die Menschen wurden als Seine Objektpartner geschaffen, mit denen Er gemeinsam Eigentümer der Liebe sein wollte. Folglich sind die Menschen selbst Gottes Körper. Wenn Adam und Eva – die Körper Gottes – ein Paar werden, dann bedeutet das, dass Gott ein Paar wird. In der himmlischen Welt wird Gott dann in der Form von Adam und Eva der Vorfahr der Menschheit und herrscht über die Geistige und Physische Welt. (138-212, 21.01.1986)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 101-103)
