Gott ist weder eine Phantasie noch ein abstrakter Gott. Indem Er uns im Alltag führt, ist Er als Herr unserer täglichen Umstände immer mit uns. Er empfängt nicht nur unser Dienen, sondern lebt mit uns zusammen, indem Er Liebe teilt. Das klingt wie ein Traum. (168-111, 13.09.1987)
Ohne einen Ausgangspunkt zu schaffen, an dem Gott in unser Gemüt eintritt und wir Menschen vollständig ein Körper mit Gott werden, gibt es keinen Weg, die Welt des Teufels zu beseitigen. Von diesem Gesichtspunkt aus können wir verstehen, dass diese Zeit das Zeitalter des Dienens ist und das Zeitalter der Erlösung der Rechtfertigung durch Dienen. Wir werden durch unser Dienen gerettet. Gott ist kein Gott, der weit entfernt von uns hoch oben im Himmel sitzt. Wir sollten Gott als dem Herrn unseres täglichen Lebens dienen. (144-274, 25.04.1986)
Wie oft am Tag seid ihr euch der Existenz Gottes bewusst? Wie oft während der 24 Stunden empfindet ihr die Gegenwart Gottes? Wie können Menschen, die entschlossen sind, durch Dienen gerettet zu werden, Gott nur ein oder zwei Stunden am Tag dienen? Ihr braucht Gott dringender als Luft. Ihr braucht Gott dringender als Wasser. Gott ist wertvoller als euer Essen. Aber empfindet ihr das wirklich? (33-230, 16.08.1970)
Von nun an sollt ihr ein Leben des Dienens führen. Bis jetzt brachte ein Glaubensleben Erlösung durch Glauben, aber von nun an erlangt ihr Erlösung durch Dienen und Aufwartung. Ursprünglich, wenn der Mensch nicht gefallen wäre, würde es eurer normalen Lebensweise entsprechen, Gott zu dienen. Ihr sollt Gott mit eurem ganzen Herzen in eurem täglichen Leben dienen und aufwarten. (150-213, 15.04.1961)
Ihr müsst ein Leben des Dienens führen! Obwohl wir das Himmelreich der Hoffnung willkommen geheißen haben, haben wir das Himmelreich des Dienens und des Praktizierens noch nicht willkommen geheißen. In anderen Worten, wir sind uns in unserem täglichen Leben noch nicht dessen bewusst, dass Gott unser Subjektpartner ist. (6-226, 17.05.1959)
Warum hören und lernen wir diese Dinge und leben ein Leben des Dienens? Was ist der Zweck der 6000 Jahre des Leidens? Es geschah, um Gottes Situation und Sein Herz zu verstehen, wie es die Bibel aufzeigt. Um dieses Verständnis zu erreichen, hat Gott mit einem elterlichen Herzen die Beziehung zu ethnischen Gruppen, Nationen und Einzelpersonen aufgenommen, um uns mitzuteilen, dass Er als unser Vater verletzt, mit Füssen getreten, zurückgewiesen und in Stücke gerissen worden ist. (8-252, 17.01.1960)
Das Erfüllte-Testament-Zeitalter ist das Zeitalter der Liebe. Deshalb habt ihr die Erlaubnis zu heiraten. In der Geschichte der Religionen erlaubten die höherentwickelten Religionen die Ehe nicht, da die eheliche Liebe bis heute nicht geheiligt war. (96-117, 02.01.1978)
Da Gott das Zentrum des Universums ist, wollt ihr – wenn ihr Ihm nahekommt – von Ihm für Zehntausende von Jahren und länger beherrscht werden. Das ist der Weg, Gott zu dienen. Es gibt kein größeres Glück. Wir hätten uns nicht vorstellen können, dass die Menschen in der heutigen Zeit auf diese Weise beherrscht werden können. (77-328, 30.04.1975)
Warum streben wir nach Rechtfertigung durch Glauben, Rechtfertigung durch Taten und Rechtfertigung durch Dienen? Ohne gerechtfertigt zu werden, könnt ihr nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Die Welt des Bösen und die Welt des Guten würden nicht getrennt werden! Was ist der Standard für Rechtschaffenheit? Es ist Gott. Was Gott glaubt, wie Er arbeitet, wie Er dient, ist der Standard. Warum ist das so? Satan kann rechtschaffene Menschen, die Gott ähneln, nicht anklagen. Wenn ihr eine Umgebung schafft, in der Gottes Glauben, Taten und Standard des Dienens durch euch erlebt, kann Satan nicht eingreifen. Selbst wenn ihr mitten im satanischen Bereich einen Standard schafft, der es euch ermöglicht, in einer solchen Umgebung mit Gott zu sein, wird sich Satan von dort zurückziehen. (161-218, 15.02.1987)
Das Dienen im Erfüllten-Testament- Zeitalter ist nicht das Einzige, das verbleibt, nachdem das Alte Testamt Zeitalter der Taten und das Neue Testament Zeitalter des Glaubens vergangen sind. Auch im Erfüllten Testament Zeitalter müssen wir Taten vollbringen und Glauben haben und auch ein Leben des Dienens führen. Es verbleiben die Stufen der Gestaltung, der Entwicklung und der Vollendung; sie können nicht voneinander getrennt werden. (161-218, 15.02.1987)
[…] Es ist Rechtfertigung durch Dienen; in anderen Worten, Erlösung durch Dienen. Wenn Männer für jede Jahreszeit einen Anzug kaufen, sollen sie dies auch für den Vater tun. Aber da Er keinen Körper hat, sollen sie stattdessen eine Geldspende zusammen mit ihrer Hingabe darbringen. Während dieser Jahreszeiten sollten sie eine Spende für die Kirche in die Spendendose geben, und zwar mit einem tränenreichen und Gott dienenden Herzen, ganz gleich, ob dies jemand sieht oder nicht. Wenn ihr dies tut, wird sich diese Hingabe in der Bundeslade ansammeln. Dieser Lebensweg darf nicht nur ein Konzept bleiben, sondern muss praktisch gelebt werden. (48-328, 26.09.1971)
Warum sollen wir ein Leben des Dienens führen? Um Gottes Liebe zu erhalten! (78-30, 01.05.1975)
Bis jetzt führte ein Glaubensleben zur Erlösung durch Glauben, aber von nun an erlangt ihr Erlösung durch Dienen. Wenn die Menschen nicht gefallen wären, würden wir unserem ursprünglich geplanten Weg, Gott zu dienen, folgen. Wozu soll Glaube allein gut sein? Durch ein Leben des Dienens könnt ihr alles erfüllen. Wenn ihr Gott dient, sollt ihr Ihm in euren täglichen Aktivitäten und mit eurem ganzen Herzen dienen. (150-213, 15.06.1961)
Das Problem, vor dem wir nun stehen, ist, wie eine neue Tradition mit dem Standard des Dienens geschaffen werden kann, die Gott von der Einzelperson, der Familie, der Kirche, dieser Nation und diesem Volk wünscht. (38-12, 01.01.1971)
[…] Wir ebnen die Straße, auf der Gott zu uns kommen und auf der Erde gegenwärtig sein kann. Darum macht es Sinn zu sagen, dass wir erlöst werden, indem wir Ihm dienen, wenn Er kommt. So entwickelt sich die Geschichte. (177-157, 17.05.1988)
Um in den Bereich des Dienens einzutreten, müsst ihr die Herzensqualität besitzen, den sorgenvollen Gott zu trösten und zusammen mit Ihm Seine qualvollen Umstände zu erleben, in denen Er sich hingab. Die Prinzipien der Wiederherstellung offenbaren dies und lehren uns, wie wir vor Gott Wiedergutmachungsbedingungen legen können. (17-245, 29.01.1967)
Ihr solltet ein Leben des Dienens führen! Warum sollen wir ein Leben des Dienens führen? Um die Liebe Gottes zu empfangen! Aus diesem Grund solltet ihr zuerst Gott dienen. Ihr sollt Ihm dienen! (78-30, 01.05.1975)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 1041-1043)
