Was sind die Inhalte der Wahrheit? Wie großartig jemand auch sein mag, er kann niemals die Position eurer Eltern, eures Ehepartners oder eurer Kinder einnehmen. Was ist die größte aller Wahrheiten? Eltern, Ehepaare und Kinder. Es gibt nichts Größeres. Was ist dann das Zentrum der Wahrheit? Es ist die Liebe. Was ist, von einem solchen prinzipgemäßen Standpunkt aus betrachtet, das Zentrum der höchsten Wahrheit? Die Menschen sagen, dass Gott das ursprüngliche Wesen der Wahrheit, des Guten, der Liebe und des Lebens ist. Was bedeutet das? Sie alle bedeuten das Gleiche. Die Wahrheit kann ohne Liebe und Leben nicht verwirklicht werden. Wenn jemand ein Mensch werden möchte, der über die echte Wahrheit sprechen kann, muss er den Willen und die Sehnsucht nach der Wahrheit in seinem eigenen Leben haben. Hier steht die Sehnsucht in einer wechselseitigen Beziehung zu eurem Persönlichkeitsstandard. Was ist dann der Kern? Als das ursprüngliche Wesen des Lebens, der Liebe und der Wahrheit – was für ein Wesen ist Gott? Er ist der Vater und gleichzeitig die Mutter der Menschheit. Eltern sind der Kern. (21-183, 20.11.1968)
Was sind die wertvollsten Besitztümer, die wir zurücklassen können? Gottes Liebe und wahre Elternliebe, die in der säkularen Welt nicht gefunden werden können, sind das großartigste Erbe, das wir an unsere Kinder weitergeben können. Wir müssen sie gut über Gott und die Art Seiner Liebe unterrichten. Da unsere Kinder darüber nicht Bescheid wissen, müssen wir Eltern werden, die sie so wie Gott und an Seiner statt lieben, damit sie Ihn durch uns finden können. (93-335, 17.06.1977)
[…] Wir sagen: „Lasst uns unser Leben für die höchste Liebe, Gott, die Menschheit und die Welt geben.“ Es gibt keine bessere Erziehung als die Lehre: „Eine solche Initiative, Richtung und ein solcher Zweck begannen um der Liebe willen. Männer und Frauen, Mütter und Väter, Söhne und Töchter und alles im Universum begann um der Liebe willen.“ Wer so lebt und in die Geistige Welt geht, wird sich sicherlich nicht schämen, wenn er vor Gott steht. (93-189, 29.05.1977)
[…] Eure Söhne und Töchter werden nicht zu treuen Kindern und loyalen Bürgern, nur weil ihr ihnen sagt, dass sie studieren sollen. Das geht keineswegs. […] Ihr müsst ihnen eine Tradition der Liebe zeigen, die das absorbieren kann. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder überall mit hinnehmen, wenn sie den Leuten in ihrer Nachbarschaft Liebe geben, beten und für die Nation Tränen vergießen, selbst wenn es bedeutet, auf eine Mahlzeit zu verzichten. Die Kinder mögen das schlecht finden, solange sie klein sind. Aber wenn sie älter werden, werden sie sagen: „Unser Papa und unsere Mama sind die Besten.“ Sie werden verstehen, dass ihr Vater und ihre Mutter nicht für sie Tränen vergießen. Je reifer sie werden, desto mehr werden sie begreifen, dass ihre Eltern versuchten, die Nation zu lieben, Gottes Willen zu dienen und die Menschheit zu retten, auch wenn das bedeutete, dass ihre Eltern sie allein lassen mussten. Ihr solltet nicht leben, wie es euch gefällt. Wenn ihr euch nur Sorgen um eure Kinder macht, werden sie nicht erfolgreich sein. Erzieht sie, indem ihr ihnen die Nahrung der Liebe gebt. Gebt ihnen das Gefühl für die Richtung, die sie mit Liebe annehmen können. Wenn sie älter und weiser werden und vielleicht eine Goldmine entdecken, werden sie glauben, es sei nur ein Berg mit einem kleinen Goldklumpen darin, aber wenn sie tiefer graben, werden sie erkennen, dass der Berg selbst aus Gold bestehen könnte. (139-77, 26.01.1986)
(Rev. Dr. Sun Myung Moon, „Cheon Seong Gyeong“, S. 522-523)
